Saisonstart der Mannschaften 2-6

Es geht wieder los! Die Sommerpause ist vorbei und unsere sechs Mannschaften treten zur neuen Saison 2017/18 an. Am Wochenende stehen die ersten Auswärtspartien an. Nur die erste Mannschaft ist spielfrei, sie hat ihre Auftaktpartie in der Baden-Württemberg-Liga beim SSV Waghäusel auf den 11.10.2017 verlegt.

Die Spiele im Überblick:

Badenliga: SG Heilbronn/Leingarten – TSG Dossenheim II, 14 Uhr.

Verbandsliga: SG Hemsbach – TSG Dossenheim III, 15 Uhr.

Landesliga: SG Hemsbach – TSG Dossenheim IV, 15 Uhr.

Bezirksliga: BC Viernheim – TSG Dossenheim V, 15 Uhr.

Kreisliga HD-MA: DJK Hockenheim – TSG Dossenheim VI, 15 Uhr.

Tolles Dossenheimer Abschneiden bei 1. Südostdeutscher Rangliste

Drei Turniersiege, zwei zweite Plätze und ausschließlich Platzierungen in den Top 8: Für die Leistungen, die die neun Dossenheimer Jugendspieler bei der ersten südostdeutschen Rangliste in Reutlingen abgeliefert haben, gibt es nur ein Wort: beeindruckend.

Zweifache Turniersiegerin: Xenia Kölmel. Bilder: Bernd Bauer).

 

Ganz am Schluss hat es dann auch Xenia Kölmel noch erwischt. Im ihrem neunten Spiel bei der ersten südostdeutschen Rangliste in Rangliste musste sich die 15-Jährige dann doch im Mädchendoppel U19 noch geschlagen geben. Zuvor hatte Kölmel in acht Spielen acht Siege ohne Satzverlust gefeiert. Der Lohn: Turniersieg im Mädcheneinzel und Mixed U17 mit Jonas Braun. Und der zweite Platz eine Altersklasse höher mit Jennifer Löwenstein im Mädchendoppel U19. Einfach überragend!

Überragend war auch das Ergebnis von Lennart Luntz. Er stand bei den Jungen U17 zweimal im Endspiel. Im Einzel hatte er dafür viel Kraft aufwenden müssen und in einer tollen Habfinalpartie den an Position zwei gesetzten Jonas Lorenz in drei Sätzen geschlagen (18:21, 21:15, 21:19). Im Finale war dann Favorit Julian Blaumoser (Neubiberg) zu stark. Auch im Endspield es Jungendoppels sah es für Luntz und seinen Partner Lukas Bihler lange nach einer Niederlage aus. 11:21 im ersten Satz, 3:11 im zweiten – es lief nicht viel. Aber irgendwie kämpfte sich das Duo zurück in die Partie, holte Punkte für Punkt auf, drehte den zweiten Satz – und gewann die ganze Partie und somit das Turnier (22:20, 21:18). Im Mixed mit Alina Erben reichte es ebenfalls fürs Halbfinale und am Ende zu einem guten vierten Platz. Erben überraschte im Einzel mit ihrem Auftaktsieg gegen eine gesetzte Spielerin und wurde hier Achte. Im Doppel mit Sude Habiboglou (Esslingen) war mehr drin als der sechste Rang.

Bei den Mädchen U13 bereiteten Truong An Phong und Bonnie Mao ihrem Trainer Friedhelm Erben eine Menge Freude. Phong musste sich im Einzel nur im Viertelfinale gegen die an Nummer eins gesetzte Esin Habiboglou geschalgen geben, gewann ansonsten alle ihre Partien, erstmals auch gegen Janina Hartmann, und wurde so Fünfte. Mao schlug in der ersten Runde die an Nummer drei gesetzte Mira Hamm in zwei Sätzen, erreichte ebenso das Viertelfinale und belegte am Ende Platz sieben. Zusammen im Doppel verloren die beiden ebenfalls nur einmal und landeten auf dem fünften Rang.

Auch die Dossenheimer Jungen U17 konnten überzeugen. Fabian Kipke siegte zu Beginn überraschend gegen den gesetzten Matthias Schnabel und stand auch gegen die Nummer drei Philip Bussler vor einer Überraschung. Doch nach überragendem ersten Satz (21:13) konnte er nicht ganz das Niveau halten, verlor in drei Sätzen (18:21, 10:21) und belegte am Ende den achten Platz. Doppelpartner Janis Machauer holte drei Siege bei nur einer Niederlage im Viertelfinale und belohnte sich mit einem guten fünften Platz für seine starke Leistung. Im Doppel schlugen die beiden im Viertelfinale Vereinskollegen Owen Mao und Denis Popp (Konstanz), unterlagen dann aber in den beiden Folgespielen und belegten so den vierten Platz. Mao erreichte nach einem Sieg und einer weiteren Niederlage den schsten Platz – als jüngerer Jahrgang aller Ehren wert.

Auch im Jungeneinzel U19 ging mit Connor Schick ein Dossenheimer an den Start – und sorgte für die nächste positive Überraschung. Schick schlug in seiner Auftaktpartie den favorisierten Marco Pousada, unterlag dann im Viertelfinale Steffen Grün, holte sich danach aber dank zweier erstaunlich souveräner Siege den fünften Platz. Die gleiche Position erreichte er im Doppel zusammen mit Daniel Vonmetz (Primisweiler) – da wäre wohl mehr drin gewesen, wenn Vpnmetzt nicht von einer Rückenverletzung gehandicapt worden wäre.

Insgesamt fällt das TSG-Fazit der ersten südostdeutschen Rangliste jedoch mehr als positiv aus: Die drei Turniersiege und zwei zweite Plätze von Xenia Kölmel und Lennart Luntz ragen dabei hreaus. Aber beeindruckend ist auch die Konstanz in der Breite: Alle neun Dossenheimer Starter wurden in allen Disziplinen immer mindestens Achter.

Die Ergebnisse im Überblick:

Bonnie Mao ME U13 7. Platz, MD U15 5. Platz

Truong An Phong ME U13 5. Platz, MD U13 5. Platz

Alina Erben ME U15 8. Platz, MD U15 6. Platz, Mixed U15 4. Platz

Lennart Luntz JE U15 2. Platz, JD U15 1. Platz, Mixed U15 4. Platz

Janis Machauer JE U17 5. Platz, JD U17 4. Platz

Fabian Kipke JE U17 8. Platz, JD U17 4. Platz

Owen Mao JD U17 6. Platz

Xenia Kölmel ME U17 1. Platz, MD U17 1. Platz, MD U19 2. Platz

Connor Schick JE U19 5. Platz, JD U19 5. Platz

 

Lennart Luntz und Xenia Kölmel gewinnen Doppel-Konkurrenz bei Globus-Turnier

Geschafft! Die Dossenheimer Badmintonjugend hat das letzte Turnier vor der Sommerpause hinter sich. Zum Abschluss gab es noch das Internationale Globus-Turnier, dass jedes Jahr in Waghäusel stattfindet und damit zum Glück um die Ecke ist.

Erster im Doppel, Zweite im Einzel U17: Xenia Kölmel (Bilder: Bernd Bauer).

 

Bei den Jungen U11 sammelte der erst 6-jährige Tien Nghia Phong wertvolle Turniererfahrungen. Er kämpfte, lief und schlug, was sein kleiner Körper hergibt. Tini musste aber auch anerkennen, dass er auf so einem Niveau seine körperlichen Nachteile noch nicht ganz kompensieren kann. Akshat Pradeep startete ebenso bei den Jungs U11 und überstand trotz Niederlage gegen den Turniersieger Felix Ma (Waghäusel) die Gruppenphase zu Beginn. Im Achtelfinale lieferte sich mit Fabian Quendt (Neuravensburg) ein packendes Match, in dem er in der Verlängerung des dritten Satzes (21:23) ganz knapp unterlag. Im Doppel erreichte er mit Partner Vico Wolf (Messel) den vierten Platz.

Die Konkurrenz der Mädchen U13 wurde von den Munar-Schwestern aus Peru dominiert. Fernanda und Rafaela sind in ihren Konkurrentinnen gerade etwas voraus, vor allem körperlich. Unglaublich, wie wenig Fehler die beiden verursachen und wie konstant und scheinbar mühelos sie den Federball bei jedem Schlag bis ins hinterste Eck des Feldes dreschen können. Als Vorbereitung auf die Panamerika-Spiele war Rafaela nach dem Bodensee-Turnier im Mai nun bereits das zweite Mal binnen wenigen Wochen in Europa. TSG-Talent Bonnie Mao hatte das Vergnügen, gleich gegen beide Schwester spielen zu dürfen. Sie schlug sich wacker, verlor aber sowohl in der Gruppenphase als auch im Achtelfinale. Truong An Phong hatte am Bodensee-Turnier bereits gegen Rafaela gespielt, diesmal war in der Gruppe Fernanda dran – und zu stark. Dennoch war bei Ani eine Steigerung anzumerken, die Lücke wird kleiner. Auch zu Esin Habiboglou. Gegen die dominante Spielerin in Baden-Württemberg war Ani drauf und dran, erstmals einen Satz zu gewinnen. Es gelang ihr (noch) nicht. Im Doppel schieden Bonnie und Ani nach einem knappen Dreisatzspiel aus.

Alina Erben steigerte sich mit Partnerin Sude Habiboglou zwar nach dem ersten verlorenen Satz, schied aber dennoch in der ersten Runde des Mädchendoppels U15 aus.

Besser lief es für Lennart Luntz bei den Jungen der gleichen Altersklasse. Zusammen mit Lukas Bihler (Reutlingen) reitet er gerade auf einer Erfolgswelle. Sieg beim Bodensee-Turnier, Sieg bei der baden-württembergischen Meisterschaft – und nun der Sieg beim Globus-Turnier. Die beiden sind gerade einfach nur ganz ganz schwer zu schlagen. Nach souveräner ersten Runde ging es im Viertelfinale gegen Ali Anosch und Bhatia Arnav (Unterliderbach) heiß her. Nach Satzrückstand drehten Lennart und Lukas die Partie und behielten auch n der Verlängerung des dritten Durchgangs die Nerven (23:21). Nach einem souveränen weiterem Spiel hieß es: Finale! Da ging es wie in der Vorwoche gegen Lukas Gramm und Thilo Sendler. Und wie in Gerlingen verloren Lennart und Lukas den ersten Satz, fanden dann aber zurück ins Spiel, glichen aus und holten sich auch den dritten Satz (21:18). Turniersieg! Der dritte in Folge – so lässt es sich in die sommerliche Turnierpause gehen. Im Einzel zeigte Lennart auch eine gute Leistung, gewann schon in der Gruppenphase gegen den starken Bayern Rouven Wulandoko und musste sich erst im Viertelfinale nach starkem Spiel Ali Anosch (15:21, 20:22) geschlagen geben. Lennart erzielte gegen den Turniersieger aber die meisten Punkte.

Eine Altersklasse höher gingen mit Fabian Kipke, Janis Machauer, Owen Mao und Xenia Kölmel gleich vier Dossenheimer an den Start. Fabian und Janis sowie Owen mit Partner Denis Popp (Konstanz) erreichten im Doppel alle das Halbfinale, verloren dies aber jeweils und wurden so Dritter. Im Einzel hatten Owen, Janis und Fabian dann alle das gleiche Problem. Sein Name: Marvin Scheller. Dem Bischmisheimer unterlag Owen in der Gruppe, Janis nach zuvor souveränen Auftritten im Viertelfinale und Fabian im Halbfinale. Alle drei zeigten jedoch ein gutes Turnier, Owen kam als Gruppenzweiter ebenfalls weiter und verpasste nach einem dramatischen Match (21:15, 19:21, 20:22) den Halbfinaleinzug nur hauchdünn. Und vor allem auch Fabian zeigte einen deutlichen Formanstieg und belohnte sich mit dem dritten Rang.

Bei den Mädchen U17 war das Doppel für Xenia Kölmel und Partnerin Christina Weigert (Neuhausen) eine klare Sache. Als der Turniersieg bereits feststand durfte sich das Duo noch gegen die U19-Siegerinnen Monika Weigert und Nicola Oltersdorff austoben, gegen die sie nach guter Leistung unterlagen. Im Einzel spielte sich Xenia relativ mühelos ins Finale. Dort wartete aber eine harte Nuss. Mit Mareike Bittner (Hofheim) hatte sie sich bereits auf dem Bodensee-Turnier ein packendes Duell geliefert und nur hauchdünn in drei Sätzen gewonnen. Auch diesmal wurde es spannend, es ging in den dritten Satz, lange führte Xenia, alles sah gut aus. Aber dann kam es zum Bruch in ihrem Spiel, Bittner nutzte die Chance, revanchierte sich und holte sich den Turniersieg. Dennoch alles andere als ein Beinbruch für Xenia. Sie wagt nach den Sommerferien den Sprung nach Mühlheim, wird ans Badmintoninternat gehen und tagtäglich mit der nationalen Spitze trainieren, aber weiter für die TSG spielen. Eine mutige Entscheidung und tolle Herausforderung, für der wir Xenia alles Gute wünschen!

Meisterlich: Sieben Titel für TSG-Talente bei BW-Meisterschaft

Sieben aus 24 - fast jeder dritte Titel ging bei den baden-württembergischen Jugend-Meisterschaften an die Dossenheimer Nachwuchsspieler. In Gerlingen besonders erfolgreich: Xenia Kölmel mit drei und Neuzugang Janis Machauer mit zwei Tilten.

Meister im Jungendoppel und Jungeneinzel: Lennart Luntz (Bilder: Bernd Bauer)..

 

 

Erstmals mit dem neuen Vereinsbus der TSG Germania war die Badminton-Jugend unterwegs. Gerlingen war das Ziel, dort fanden die baden-württembergischen Meisterschaften statt. Für Akshat Pradeep zum allerersten Mal. Er gewann seine Vorrundengruppe bei den Jungen U11 souverän, hatte dann aber das Pech, schon im Viertelfinale auf den an Nummer zwei gesetzten Gauthier Bouteille zu treffen. Nach einem tollen Fight musste sich Akshat letztlich in die drei Sätzen (17:21, 21:19, 14:21) geschlagen geben. Im Doppel war Bouteille zusammen mit Partner Tristan Inhoven erneut die Endstation für Akshat, diesmal aber im eng umkämpften Halbfinale (19:21, 21:23). Bei den Mädchen konnte Leonie Yuxuan ihren aufsteigenden Trend leider nicht bestätigen und schied nach der Vorrunde aus.

Bei den Mädchen U13 kam es mal wieder zum Duell zwischen Truong An Phong und Bonnie Mao. Diesmal bereits im Viertelfinale und diesmal setzte sich Ani relativ deutlich durch. Ani bot im Semifinale der überragenden Esin Habiboglou Paroli. Sie musste sich zwar in zwei Sätzen geschlagen geben, zeigte aber eine gute Partie und rang der Meisterin die meisten Punkte ab (15:21, 13:21). Im Doppel wurden Ani und Bonnie Vize-Meisterinnen – nur Habiboglou und Partnerin Janina Hartmann waren etwas zu stark. Bei den Jungen U13 gewann Marvin Hé sein Auftaktspiel, schied im Achtelfinale aber gegen Top-Favorit Lion Rullkötter aus. Im Doppel belegte er mit Partner Philip Schild (Dilsberg) den fünften Platz.

In der Altersklasse U15 gingen drei von fünf Titeln nach Dossenheim. Zwei davon ergatterte sich Lennart Luntz. Er war im Einzel nicht zu schlagen, auch wenn er im Halbfinale und Finale jeweils einen Satzrückstand kompensieren musste. Im Doppel spielte er sich mit Lukas Bihler (Reutlingen) souverän ins Finale und behielt ebenfalls in drei Sätzen die Oberhand. Alina Erben kämpfte sich mit Sude Habiboglou in einem dramatischen Spiel (21:19, 19:21, 21:18) ins Finale und wurde nach einer gelungenen Partie ebenfalls baden-württembergische Meisterin im Doppel. Im Einzel reichte es bei ihr zu Rang fünf.

Lennart und Alina traten im Mixed zusammen in der Altersklasse U17 an und belegten dort den dritten Platz. Es siegten Xenia Kölmel und Janis Machauer. Xenia war am ganzen Wochenende nicht zu schlagen, wurde ihrer Favoritenrolle voll gerecht und siegte auch noch im Mädchendoppel (mit Doreen van der Hoofd) und im Mädcheneinzel. Neuzugang Janis Machauer – er wird künftig auch in der dritten Dossenheimer Erwachsenen-Mannschaft aufschlagen – sicherte sich mit dem Jungeneinzel ebenfalls einen weiteren Titel. Nur das Jungendoppel ging nicht nach Dossenheim, hier schieden Janis und Fabian Kipke im Halbfinale nach drei knappen Sätzen aus. Linus Schneider belegte mit Frederic Seeger (Reutlingen) den fünften Rang. Neben Turniersieger Janis Machauer hatten in Fabian Kipke und Owen Mao zwei weitere Dossenheimer im Jungeneinzel das Halbfinale erreicht. Fabian musste sich Doppelpartner Janis geschlagen geben, Owen schied trotz starkem Comebacks knapp (8:21, 21:17, 19:21) gegen Samuel Suprijadi (Schorndorf) aus.

Mit insgesamt sieben Titeln und sechs weiteren Podestplätzen kann man von einem hoch erfolgreichen Abschneiden der Dossenheimer Badmintonjugend sprechen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Akshat Pradeep JE U11 5. Platz, JD U11 4. Platz

Leonie Yuxuan ME U11 9. Platz

Truong An Phong ME U15 3. Platz, MD U13 2. Platz

Bonnie Mao ME U13 5. Platz, MD U13 2. Platz

Marvin Hé JE U13 9. Platz, JD U13 5. Platz

Alina Erben ME U15 5. Platz, MD U15 1. Platz, Mixed U15 3. Platz

Lennart Luntz JE U15 1. Platz, JD U15 1. Platz, Mixed U15 3. Platz

Xenia Kölmel ME U17 1. Platz, MD U17 1. Platz, Mixed U17 1. Platz

Janis Machauer JE U17 1. Platz, JD U17 3. Platz, Mixed U17 1. Platz

Fabian Kipke JE U17 3. Platz, JD U17 3. Platz

Owen Mao JE U17 3. Platz

Linus Schneider JE U17 17. Platz, JD U17 5. Platz

Erfolgreicher Aufktakt in die Turniersaison

Frühsommer. Ausspannen nach der langen Hallensaison. Das schöne Wetter genießen. Von wegen! Unsere Mannschaftsspieler bleiben am Ball, sind in die Turniersaison gestartet - und das sehr erfolgreich.

Im Mixed erfolgreich: Sven Jacobs und Vera Falkenstein.

 

Am 8. April fand das traditionsreiche Wasserturmpokal-Turnier in Mannheim statt. Im Damendoppel der B-Klasse konnten sich Sabrina Mathies mit Partnerin Jurate Huck und Marietta Kirchner zusammen mit Vera Falkenstein souverän durch die Gruppenphase und das Viertelfinale spielen und standen sich letztlich im Halbfinale als Gegner gegenüber. Nach spannenden drei Sätzen hatten Sabrina und Jurate die Nase leicht vorne und konnten ins Finale einziehen. Dort trafen sie auf eine Paarung aus Neusatz, denen sie sich nach ausgeglichenen Ballwechseln geschlagen geben mussten. Marietta und Vera landeten währenddessen auf dem vierten Platz. In der C-Klasse ging Werner Huck mit Partner Cheng an den Start sowie im Mixed der C-Klasse mit Sandra Eisenhauer (TSG Weinheim). Im Mixed zeigten die beiden eine gute Leistung, wobei das nötige Glück fehlte, um aus der Gruppenphase heraus zu kommen. Vera Falkenstein versuchte sich ebenfalls mit Manuel Rathgeber (Spfr. Neusatz) im Mixed der S-Klasse, wo die beiden auf höherem Niveau gute Ballwechsel zeigen und an Erfahrung gewinnen konnten.

Nur zwei Wochen später begann am 22. April in Bad Rappenau das Kraichgau Turnier mit den Mixed-Spielen. Sven Jacobs und Vera Falkenstein traten im Mixed der S-Klasse an. Nach kräftezehrenden drei Sätzen, in denen die beiden um jeden Ballwechsel kämpfen mussten und einen 3:11-Rückstand aufholen konnten, war das erste Gruppenspiel gewonnen. Auch das zweite Gruppenspiel gegen eine Paarung aus Waghäusel konnten Sven und Vera für sich entscheiden. Im Halbfinale wartete eine große Herausforderung auf die beiden: Gegner auf Augenhöhe. Kaum auszuhaltende Spannung. Höchste Konzentration. Nach zwei sehr hochwertigen Sätzen musste ein Entscheidungssatz her. Die Entscheidung fiel dann letztlich bei 20:21 zugunsten der Gegner. Das tat weh. Vor allem wenn man bedenkt, was im Endspiel noch möglich gewesen wäre. Im kleinen Finale hatten Vera und Sven die Nase wieder vorne und konnten das Turnier in der S-Klasse mit einem guten dritten Platz abschließen. Isabelle Neuman und Oliver Wündrich konnten die starke Vierergruppe im Mixed der A-Klasse zu Beginn dominieren und als Gruppenerster ins Viertelfinale gehen, das die beiden nach hartem Kampf in drei Sätzen leider verloren geben mussten. Werner Huck und Sandra Eisenhauer starteten in der C-Klasse, zeigten ebenfalls starke Spiele und viel Einsatz. Vera Falkenstein musste das spätere Damendoppel mit Sabrina Mathies aufgrund einer Verletzung leider absagen. Eine stark aufspielende Jurate Huck hingegen konnte sich mit Kim Jakob (TV Heidelberg) im Damendoppel der A-Klasse souverän bis ins Finale spielen. Dort beendeten die beiden das Turnier auf dem zweiten Platz.

Die Turnierserie geht weiter mit dem Sandhasen-Turnier in Waghäusel am 03. Juni. Sabrina Mathies und Vera Falkenstein konnten sich an diesem Wochenende bei tropischen Temperaturen auf den dritten Platz im Damendoppel der A-Klasse spielen.

Zwei Bronze-Medaillen für Silke Schneider bei Deutschen Altersklassen-Meisterschaften

Nein, Badminton als Glückspiel zu bezeichnen, das würde zu weit gehen. Viel zu weit. Dafür ist der Sport zu komplex, sind die körperlichen Einflussfaktoren zu vielfältig. Doch egal wie fest ein Spieler schmettert, wie flink er läuft und wie clever er spielt: Ein X-Faktor bleibt immer.

Zweimal Dritte bei den Deutschen Meisterschaften: Silke Schneider (vorne).

 

Silke Schneider könnte darüber wohl eine ganze Vorlesung halten. 2016 hatte die Spitzenspielerin der TSG Dossenheim bei den Deutschen Meisterschaften ihren Titel im Damendoppel O45 verteidigt. Auch, weil der Federball im entscheidenden Moment über die Netzkante rollte und nicht hängen blieb, ihre Schläge auf der Linie statt im Aus landeten. Anders am vergangenen Wochenende in Solingen. Zwar holte Schneider im Damendoppel O45 und Mixed O40 jeweils die Bronze-Medaille, und auch der fünfte Platz im Dameneinzel ist aller Ehren wert.

Aber in allen Disziplinen wäre mehr drin gewesen. Das Problem: Diesmal rollte der Federball im entscheidenden Moment nicht über die Netzkante und blieb hängen, ihre Schläge landeten im Aus statt auf der Linie. Oder in Schneiders Worten: „Vielleicht hat mein Kopf nicht so gut mitgespielt, als es eng wurde. Vielleicht hat mir aber auch einfach das Glück gefehlt, das ich im Vorjahr hatte.“ Klingt banal. Ist es vielleicht auch. Jedenfalls beschreibt es treffend das Drama der tapferen Schneider.

Erster Akt: Das Einzel. Die 50-Jährige gewinnt souverän ihr Auftaktspiel, vergibt im Viertelfinale gegen Michaela Mayer im ersten Satz drei Satzbälle, gewinnt dafür den zweiten (21:17), scheitert aber knapp mit 17:21 im dritten Durchgang.

Zweiter Akt: Das Doppel. Hier trifft Schneider mit Partnerin Elke Cramer im Halbfinale auf Petra Finger und Michaela Mayer. Wie im Vorjahr. Gleicher Ort, gleicher Gegner, gleicher Wettkampf – aber anderes Ergebnis: 21:23 im Entscheidungssatz. Enger geht es kaum.

Dritter Akt: Das Mixed. Wieder steht Schneider im Halbfinale, wieder ist das Weiterkommen drin, wieder geht es in den dritten Satz – und wieder geht die Partie knapp verloren (18:21). „Gerade die Halbfinals im Doppel und Mixed waren aber tolle Spiele“ meint Schneider und betont: „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, mit der Ausbeute nicht ganz.“

 

Jubiläumssieg: Xenia Kölmel und Lennart Luntz triumphieren beim 50. Internationalen Bodensee-Turnier

Sieger beim Internationalen Bodensee-Turnier in Friedrichshafen zu werden - das ist schon etwas Besonderes. Vor allem, wenn der Triumpf zum 50. Geburtstag der Veranstaltung gelingt. Mit Xenia Kölmel (Mädcheneinzel U17) und Lennart Luntz (Jungeneinzel U15) ist gleich zwei TSG-Talenten genau dieses Kunststück gelungen.

Siegte im Mädcheneinzel U17: Xenia Kölmel. Bild: Bernd Bauer.

Aber fangen wir vorne an. Beziehungsweise bei den Kleinsten. Truong An Phong und Bonnie Mao starteten bei den Mädchen U13. Im Doppel trafen die beiden gleich in der ersten Runde auf eine gesetzte österreichische Paarung und mussten sich geschlagen geben, trotz guter Leistung vor allem im zweiten Durchgang. Im Einzel gelangen Bonnie und Ani in ihrer Gruppe jeweils zwei Siege bei einer Niederlage. Bonnie schied dennoch als Gruppenzweite aus, Ani kam weiter, weil sie überraschend die an Position zwei gesetzte Österreicherin Lena Krug in einem Spiel niedergekämpft hatte. Auch im Viertelfinale zeigte Ani eine ganz starke Leistung und ließ ihrer ungarischen Gegnerin keine Chance. Im Halbfinale am Sonntag traf sie dann auf Rafaela Munar. Die Peruanerin erwischte einen Sahnentag, spielte mit viel Druck, toller Präzision, bemerkenswerter Länge in den Schlägen und quasi ohne Fehler. Da musste Ani wie Esin Habiboglou im Finale anerkennen, dass gegen diese Spielweise kein Kraut gewachsen war.

Ähnlich erging es Lennart Luntz im Jungeneinzel U15. Er gewann die ersten beiden Gruppenspiele und traf dann auf den Österreicher Michael Tomic. Der ließ ihm wie allen seinen weiteren Gegnern im Turnierverlauf keine Chance und holte ohne Satzverlust den Titel. Kein Drama also für Lennart, zumal mit dem Doppel noch die zweite Disziplin anstand. Hier hatte er mit Partner Lukas Bihler eine harte Auslosung erwischt. Erst ging es gegen eine starke Schweizer Paarung, die die beiden trotz Satzrückstandes bezwungen. In der zweiten Runde entwickelte sich gegen zwei Österreicher ebenfalls ein Dreisatz-Spiel – wieder mit dem besseren Ende für Lennart und Lukas. Die beiden hatten endgültig ins Turnier gefunden – und spielten sich von da an förmlich in einen Rausch. Viertelfinale, Halbfinale, Finale: Egal, ob Ungarn, Schweizer oder Deutsche, Lennart und Lukas machten jetzt kurzen Prozess, gewannen alle Spiele klar in zwei Sätzen und holten sich so den Turniersieg.

Bei den Mädchen in der gleichen Altersklasse erlebte Alina Erben ein unglückliches Turnier. Im Einzel schied sie nach zwei Niederlagen bei einem Sieg in der Gruppenphase aus und auch im Doppel überstand Alina mit Partnerin Sude Habiboglou die erste Runde nicht.

Bei den Jungen U17 waren mit Linus Schneider, Fabian Kipke und Owen Mao gleich drei Dossenheimer mit von der Partie. Linus gewann ein, Owen und Fabian zwei Gruppenspiele. Leider bedeutete das für alle drei das Aus. Besonders bei Owen wäre durchaus auch der Gruppensieg drin gewesen. Fabian haderte zwar mit seinem Spiel, unterlag mit Fabio Wunderli aber auch dem späteren Turniersieger. Besser lief es im Doppel U17. Linus Schneider zeigte mit Frederic Seeger (Reutlingen) eine starke Leistung und schied gegen zwei starke Schweizer nur knapp aus. Owen Mao mit Denis Popp (Konstanz) und Fabian Kipke mit Orlando Peeters (Konstanz) zeigten gute Partien und kämpften sich mit je zwei Siegen ins Viertelfinale vor. Fabian schied gegen die Paarung Wunderli/Zbinden erneut gegen die späteren Turniersieger aus, holte aber die meisten Punkte gegen diese Paarung. Owen musste sich mit Denis ebenfalls einem starken Schweizer Duo geschlagen geben.

Bleibt noch Xenia Kölmel. Die war bei den Mädchen U17 große Favoritin, im Einzel wie im Doppel an Position eins gesetzt. Mit Lea Schirmer (Rastatt) spielte Xenia ein gutes Turnier, unterlag aber im Halbfinale in drei ganze engen Sätzen den späteren Siegerinnen Anna Hagspiel/Lena Kremmel (Österreich). Im Einzel kam Xenia ohne Probleme ins Halbfinale. Das sollte dann aber das Schlüsselspiel des Turniers werden. Gegen Mareike Bittner entwickelte sich eine tolle Partie. Beide Spielerinnen übten ungeheueren Druck aus, glänzten mit ihren Angriffsschlägen wie mit ihrer Laufstärke und sorgten für beste Unterhaltung. Nachdem Xenia trotz Satzbällen den ersten Satz noch unglücklich verloren hatte (22:24), setzte sie sich in den Sätzen zwei und drei (21:17, 21:13) mit ihrem Angriffsspiel immer mehr durch und zog so ins Endspiel ein. Das verlief gegen ihre slowenische Gegnerin zwar ebenfalls knapp, doch nach zwei engen Sätzen (21:19, 26:24) war der Turniersieg für Xenia perfekt.

Und überhaupt: Zwei Turniersiege, zwei dritte Plätze, durchweg gute Leistungen: Für die Dossenheimer Jugendspieler gab es beim 50. Bodensee-Turnier nicht nur ob des Jubiläums auf jeden Fall etwas zu feiern.

Vier Turniersiege für Dossenheimer Nachwuchs zum Abschluss der BW-Ranglisten

Bonnie Mao (Mädcheeinzel U13) hat es wieder getan. Fabian Kipke (Jungendoppel U17) auch. Und Connor Schick (Jungendoppel U19). Und Xenia Kölmel (Mädchendoppel U19). Die TSG-Jugendspieler konnten bei der dritten BW-Rangliste gleich vier Turniersiege feiern.

Zwei Wochen nach dem Heimspiel in Dossenheim ging es für die Badmintontalente zur letzten baden-württembergischen Rangliste nach Heilbronn. Bei den Jungen U11 spielte sich Akshat Pradeep erneut aufs Treppchen. Nur im Halbfinale unterlag er dem späteren Turniersieger Gauthier Bouteille (Korntal), ansonsten gewann er alle seine Spiele und wurde so Dritter. Im Doppel belegte Akshat mit Partner Finn Hagen (Nußloch) den vierten Platz. Akshat hat genau wie Leonie Yuxuan bei den Mädchen eine tolle erste Saison gespielt. Leonie wurde im Mädcheneinzel U11 Elfte. Auch wenn sich ihre großen Fortschritte noch nicht ganz in den Resultaten widerspiegeln: An ihr werden wir noch viel Freude haben.

Im Jungeneinzel U13 belegte Marvin Hé diesmal ebenfalls den elften Platz. Auch er hat sich über die Turniere immer weiter gesteigert. Das nächste Ziel ist es, die Lücke zu den Spitzenspielern der Altersklasse Stück für Stück zu schließen. Im Doppel belegte Marvin zusammen mit Philip Schild (Dilsberg) den sechsten Platz.

Im Mädcheneinzel U13 ging die vierte BW-Rangliste zum vierten Mal an die TSG Dossenheim. Erneut war Bonnie Mao nicht zu schlagen, auch wenn sie diesmal im Finale (21:14, 19:21, 21:15) gegen Lina Berger (Offenburg) ganz schön kämpfen musste. Im Doppel trat Bonnie zusammen mit Truong An Phong eine Altersklasse höher an und belegte dort einen guten fünften Platz. Ani spielte auch im Enzel eine Altersklasse höher gut mit, kämpfte verbissen um jeden Punkt und belegte nach vielen engen Partien den achten Rang.

In der gleichen Altersklasse spielte sich Alina Erben diesmal ins Finale. Im Halbfinale schlug sie ihre Doppelpartnerin Sude Habiboglou, im Endspiel war dann Madeleine Singer (Schopfheim) etwas zu stark. Dennoch eine Steigerung von Alina im Vergleich zu den vorherigen Turnieren. Im Doppel belegte sie bei den Mädchen U17 den vierten Platz.

Bei den Jungen U15 wurde Lennart Luntz diesmal seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Im Halbfinale gegen seinen Dauerrivalen Thilo Sendler agierte er in der entscheidenden Phase ungewohnt fahrig und fehlerhaft, siegte aber im Spiel um Platz drei gegen seinen Doppelpartner Lukas Bihler (Reutlingen). Zusammen belegten die beiden im Doppel U17 den sechsten Platz. Im dramatischen wie hochspannenden Spiel um Platz fünf unterlag Lennart seinem Teamkollegen Linus Schneider mit Frederic Seeger (Reutlingen) (17:21, 21:19, 24:26). Noch ein Stückchen weiter vorne platzierte sich im Owen Mao. Zusammen mit Denis Popp belegte er den dritten Platz. Den Turniersieg holte sich Teamkollege Fabian Kipke zusammen mit Janis Machauer (Waghäusel). Bis es soweit war, musste das Duo aber Schwerstarbeit leisten und in den letzten beiden Partien über drei Sätze gehen.

Auch im Einzel präsentierte sich Fabian Kipke verbessert. Im Viertelfinale siegte er im internen Duell gegen Owen und wurde insgesamt Dritter. Nur im Halbfinale unterlag er dem überragenden Orlando Peeters (Konstanz). Gehemmt durch Rückenprobleme reichte es für Owen nur zum siebten Rang.

Kaum sind die Abiturprüfungen vorbei, zeigte Connor Schick bei den Jungen U19 wieder eine starke Leistung. Trotz Trainingsrückstands präsentierte er sich selbstsicher, locker und in guter Form. Mit Marcel Geist war er im Doppel nicht zu schlagen und holte sich den Turniersieg. Im Einzel setzte er sich im Viertelfinale gegen Partner Geist in drei Sätzen durch. Im Halbfinale fehlten im zweiten Satz zwei Punkte zum Sieg, ehe Daniel Vonmetz doch noch die Partie drehte. Das letzte Spiel gewann Connor aber souverän und würde so Dritter. Die freigestellte Xenia Kölmel spielte nur im Mädchendoppel U19 mit. Hier holte sie sich zusammen mit Lea Hess (Friedrichshafen) ohne Satzverlust den Turniersieg. Es war der vierte für die Dossenheimer Jugendspieler in Heilbronn, die damit auch bei der letzten BW-Rangliste ihr Potenzial eindrucksvoll bewiesen haben.

Die Ergebnisse im Überblick:

Akshat Pradeep JE U11 3. Platz, JD U11 4. Platz
Leonie Yuxuan ME U11 11. Platz
Bonnie Mao ME U13 1. Platz, MD U15 5. Platz
Marvin Hé JE U13 11. Platz, JD U13 6. Platz
Truong An Phong ME U15 8. Platz, MD U15 5. Platz
Alina Erben ME U15 2. Platz, MD U17 4. Platz
Lennart Luntz JE U15 3. Platz, JD U17 6. Platz
Fabian Kipke JE U17 3. Platz, JD U17 1. Platz
Owen Mao JE U17 7. Platz, JD U17 3. Platz
Linus Schneider JD U17 5. Platz
Connor Schick JE U19 3. Platz, JD U19 1. Platz
Xenia Kölmel MD U19 1. Platz

Viel Erfolg, Lob und Spaß: Erfolgreiche BW-Rangliste "dahoam"

Viele tolle Ergebnisse für die eigene Jugend, viel Lob für die Organisation und ein reibungsloser Ablauf: Das Turnierwochende in Dossenheim war in jederlei Hinsicht ein voller Erfolg (Bild: Bernd Bauer.).

Ein Turnier selbst auszurichten – das bedeutet auf der einen Seite Heimspiel und kurze Wege für die eigenen Spieler. Auf der anderen Seite bedeutet es aber vor allem auch jede Menge Arbeit. Oder in Zahlen ausgedrückt: Knapp 200 Teilnehmer, über 400 Spiele auf 19 Feldern in zwei Hallen: Die zweite baden-württembergische Rangliste am letzten April-Wochenende war nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für das Organisationsteam um Simone Fulle durchaus eine sportliche Herausforderung. Eine Herausforderung, die die TSG Dossenheim als Veranstalter gut gemeistert hat – am Sonntag waren bereits um 14 Uhr alle Spiele beendet. Auch sportlich lief es für den Dossenheimer Badmintonnachwuchs ausgezeichent: Es gab gleich vier erste Plätze, drei weitere dritte und drei vierte Plätze zu feiern. Bonnie Mao (Mädcheneinzel U13) und Xenia Kölmel (ME U19) konnten sich über je einen, Lennart Luntz (Jungeneinzel U15 und Mixed U17) sogar über zwei Turniersiege freuen.

Bei den Jungen U11 bestätigte Akshat Pradeep mit den erneuten dritten Platz, dass er auf Anhieb in der baden-württembergischen Spitze mitmischen kann. Er musste sich nur im Halbfinale dem Überraschungssieger Gauthier Bouteille (Korntal) geschalgen geben. Im Doppel belegte er mit Partner Ben Asmuth (Dilsberg) Platz vier. Leonie Yuxuan spielte sich bei den Mädchen auf den elften Platz. Bei den Jungen U13 verlor Marvin Hé nur seine erste

Partie, danach gewann er alles und belegte mit Platz neun erstmals eine einstellige Platzierung. Bei den Mädchen war Bonnie Mao nicht zu schlagen und holte sich ohne eine Satz-Niederlage ungefährdet den Turniersieg. Ihre Teamkollegin Truong An Phong war nach dem ersten Platz der ersten Rangliste diesmal freigestellt. Also trat Annie eine Altersklasse höher an, verlor nur im Viertelfinale knapp und belegte einen ausgezeichneten fünften Platz. Alina Erben landete nach zwei Siegen und zwei knappen Drei-Satz-Niederlagen auf Rang vier. Dafür holte sie sich im Mixed mit Lennart Luntz den Turniersieg – und das sogar eine Altersklasse höher in U17. Dabei bleiben die beiden wieder einmal nervernstark, denn sowohl im Halbfinale wie auch im Endspiel ging es in die Verlängerung des dritten Satzes – jeweils mit dem besseren Ende für die beide Dossenheimer.

Im Jungeneinzel U17 erreichte Owen Mao als jüngerer Jahrgang den dritten Platz und konnte damit hochzufrieden sein. Favorit Fabian Kipke war dagegen nach seiner Viertelfinal-Niederlage enttäuscht. Er wurde nach zwei Siegen zum Abschluss Fünfter, will aber sicher in zwei Wochen in Heilbronn wieder aufs Treppchen kommen.

Bei den Jungen U19 spielte Connor Shcick auf Grund seiner Abiturbelastung lediglich im Mixed mit und wurde zusammen mit Elisa Herzig de Almeida (Weinheim) Vierter. Daniyal Ahmad Tamoor belegte im Jungeneinzel U19 den 14. Platz. Bei den Mädchen der gleichen Altersklasse spielte sich Xenia Kölmel ungefährdet zum Turniersieg. Im Mixed belegte sie zusammen mit Janis Machauer den dritten Platz – die beiden sind allerdings normalerweise noch für die Altersklasse U17 spielberechtigt.

Viele tolle Ergebnisse für die eigene Jugend, viel Lob für die Organisation und ein reibungsloser Ablauf: Das Turnierwochende in Dossenheim war in jederlei Hinsicht ein voller Erfolg.

Die Ergebnisse im Überblick:
 
Akshat Pradeep JE U11 3. Platz, JD U11 4. Platz
Leonie Yuxuan ME U11 11. Platz
Bonnie Mao ME U13 1. Platz
Marvin Hé JE U13 9. Platz
Truong An Phong ME U15 5. Platz
Alina Erben ME U15 4. Platz, Mixed U17 1. Platz
Lennart Luntz JE U15 1. Platz, Mixed U17 1. Platz
Owen Mao JE U17 3. Platz
Fabian Kipke JE U17 5. Platz
Xenia Kölmel ME U19 1. Platz, Mixed U19 3. Platz
Connor Schick Mixed U19 4. Platz
Daniyal Ahmad Tamoor JE U19 14. Platz

Saisonende für die sechs Dossenheimer Teams

Schluss und vorbei. Die sechs Mannschaften der TSG Dossenheim hatten ihren letzten Spieltag der Saison 2016/17 zwar schon vor gut einem Monat. Aber die letzten Entscheidungen sind erst jetzt gefallen.

Nach den letzten Relegationen in den höheren Ligen ist klar: Die "Erste" muss nach acht Jahren Regionalliga den Gang in die Baden-Württemberg-Liga antreten - und auch die "Fünfte" den Abstieg aus der Landesliga hinnehmen. Die dritte und fünfte Mannschaft spielten eine gute Saison, wurden jeweils Dritter und treten auch 2017/18 erneut in ihren Ligen (Verbands- bzw. Landesliga) an. Auch bei der "Zweiten" (Vierter Platz in der Badenliga) und bei der "Sechsten" (Sechster Platz in der Kreisliga) bleibt auch in der kommenden Runde alles beim Alten.

Dritter Platz für TSG-Schülerteam bei südostdeutschen Meisterschaften

Als baden-württembergischer Meister reiste das U15-Team der TSG Dossenheim nach Annaberg-Buchholz, um sich mit den besten Mannschaften aus BW, Bayern und Sachsen zu messen. Nach viel Kampf und spannenden Spielen belegten die Dossenheimer Talente einen tollen dritten Platz. (Foto: Bernd Bauer).

Nach der weiten Fahrt ins Erzgebirge ging es in der ersten Partie gegen den TSV Blau-Weiß Röhrsdorf. Das Dossenheimer Team hatte mit dem Lokalmatadoren kein Problem und gewann klar mit 7:1, lediglich der erst neunjährige Akshat Pradeep unterlag im dritten Einzel. Somit war der Halbfinaleinzug des TSG-Teams bereits gesichert. Gegen den ESV Flügelrad Nürnberg ging es um den Gruppensieg – und darum, im Semifinale einen etwas leichteren Gegner zu bekommen. Leider war gegen die Franken in den Doppeln nichts zu holen. Doch auch nach dem 0:3-Rückstand gaben die Dossenheimer nicht auf. Owen Mao besiegte im ersten Einzel überraschend gegen den deutschen Spitzenspieler Matthias Schnabel, Lennart Luntz und Truong An Phong siegten im Mixed. Die restlichen Spiele, verliefen teils sehr eng, wie das dritte Jungeneinzel von Linus Schneider (27:29 im dritten Durchgang), gingen allerdings alle an Nürnberg. Endstand 2:6.

Also wartete im Kampf ums Finale mit dem TSV Neubiberg/Ottobrunn der Sieger der anderen Gruppe. Auch wenn sich der Dossenheimer Badmintonnachwuchs kräftig wehrte: Erneut gingen leider gleich alle drei Doppel an die Bayern. Owen Mao verlor diesmal trotz erneut starker Leistung das Spitzeneinzel, Truong An Phong konnte gegen die übermächtige Sarah Molodet den entscheidenden fünften Punkt für Neuhausen nicht abwenden. Aber erneut bewies das TSG-Team große Moral. Linus Schneider siegte sowohl mit Alina Erben im Mixed als auch in seinem dritten Einzel, Lennart Luntz tat es ihm im zweiten Einzel gleich. Am Ende also nur ein 3:5 gegen den bayrischen Favoriten.

Im kleinen Finale trafen die Dossenheimer dann auf den Radebeuler BV. Linus Schneider und Owen Mao sorgten im ersten Jungendoppel für einen Start nach Maß und die 1:0-Führung. Die hatte aber leider nicht lange Bestand. Alina Erben und Bonnie Mao sowie Tim Mehr und Akshat Pradeep im zweiten Jungendoppel zeigten gute Leistungen, konnten aber keinen weiteren Punkt ergattern. Dafür lief es in den Jungeneinzeln umso besser. Owen, Lennart und Linus siegten jeweils in zwei Sätzen und brachten ihr Team in Führung. Annie konnte das Mädcheneinzel nicht gewinnen, also musste das Mixed die Entscheidung bringen. Lennart und Alina ließen hier aber nicht wirklich Spannung aufkommen, dominierten von Beginn an, holten so den fünften und entscheidenden Punkt (21:8, 21:8) – und sicherten den Podestplatz. Der dritte Rang ist für die Dossenheimer Nachwuchsspieler ein toller Erfolg – und ein erneuter Beweis, dass auch in den kommenden Jahren mit der TSG-Badmintonjugend zu rechnen ist.

Die Ergebnisse im Überblick:

Schülerteam (bis U15): Truong An Phong, Bonnie Mao, Alina Erben, Lennart Luntz, Owen Mao, Linus Schneider, Tim Mehr, Akshat Pradeep) 3. Platz

Bitteres Ende: „Erste“ muss Abstieg aus Regionalliga hinnehmen

Es war ein trauriger, symptomatischer Abschluss der „Ersten“ in der Badminton-Regionalliga. Die Saison endete am selben Ort, an dem sie auch begonnen hatte: In der Notaufnahme. Mit derselben Diagnose: Schwere Knieverletzung.

War es vor Rundenbeginn Neuzugang Melina Wild, so erwischte es diesmal Alexander Zimmermann. Sein Ausscheiden im abschließenden Mixed am Sonntag besiegelte das 4:4-Remis gegen die TSG Augsburg – und damit auch den Abstieg aus der Badminton-Regionalliga. „Wir sind natürlich alle geschockt und super enttäuscht“, gibt Nils Feldmeyer zu. „Die Saison war wie verhext. Nicht zu fassen, was wir an Krankheiten, Verletzungen und knappen Niederlagen angehäuft haben“, sagt der TSG-Kapitän. Feldmeyer selbst war im Abschlusstraining vor dem Spieltag umgeknickt und so zum Coachen, Zuschauen und Mitfiebern verdonnert. So musste er von außen das 3:5 gegen Spitzenreiter TSV Neuhausen-Nymphenburg II miterleben. Wieder eine unglückliche Niederlage. Wieder 3:5. Wieder ganz eng. Und wieder waren wie so oft schon die Doppel der Knackpunkt – sowohl das Damendoppel als auch das erste Herrendoppel gingen knapp in drei Sätzen verloren. Schon am Samstag schien für die „Erste“ nach der Niederlage gegen Spitzenreiter TSV Neuhausen-Nyphenburg II die letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt gestorben zu sein. So schien schon am Samstagabend die letzte Chance auf den Klassenerhalt vergeben. 

Sonntagmorgen gab es aber nochmal neue Hoffnung: Die Neuhausener hatten tags zuvor einen nicht einsatzberechtigten Spieler aufgeboten, das Spiel könnte im Nachhinein noch als Dossenheimer Sieg gewertet werden. Also sollte die Partie gegen die TSG Augsburg doch noch wie erhofft das Finale um den Klassenerhalt werden. Und diesmal startete die „Erste“ auch stark, ging mit 3:1 in Führung. Auch Xenia Kölmel war in ihrem Dameneinzel nach gewonnenem ersten Satz auf Siegkurs, brachte das Spiel aber nicht mehr ganz durch. Nach Niederlagen im ersten Herreneinzel und Sieg im dritten Herreneinzel ging es beim Stand von 4:3 im abschließenden Mixed um alles. Wer hier den Sieg erringen würde, dürfte sich über den siebten Platz und die Chance auf den Klassenerhalt (über eine mögliche Relegationsrunde) freuen. Alexander Zimmermann und Silke Schneider fanden super ins Spiel, führten mit 16:13. Das 5:3 lag in der Luft – bis zu eben jenem Moment, in dem sich Zimmermann schwer am Knie verletzte, das Spiel kampflos abgegeben werden musste, die Partie somit 4:4 unentschieden ausging und der Abstieg der „Ersten“ besiegelt war. Das bittere Ende einer Saison voller Pech mit Krankheiten, Verletzungen und unglücklichen wie knappen Niederlagen. Nun tritt die „Erste“ in der nächsten Saison in der Baden-Württemberg-Liga mit dem Ziel an, den sofortigen Wiederaufstieg zu erreichen.

Abstiegsendspiel für die "Erste" in der Regionalliga

Sieg oder Niederlage. Rettung oder Abstieg. Jubel oder Trauer. Am kommenden Wochenende geht es für die "Erste" um alles. Am letzten Spieltag der Regionalliga kann sich das Team um Kapitän Nils Feldmeyer entweder mit zwei Siegen retten - oder wird ansonsten wohl den bitteren Gang in die Baden-Württemberg-Liga antreten müssen. Samstag geht es gegen Tabellenführer Neuhausen-Nymphenburg (16 Uhr), Sonntag im "Finale" gegen den direkten Konkurrenten TSG Augsburg (11 Uhr). Kommt in die Jahnhalle und unterstützt das Team im Kampf um den Klassenerhalt! (Foto: Bernd Bauer).

Xenia Kölmel sensationell Dritte bei der Deutschen Meisterschaft

Sensationeller Erfolg für Xenia Kölmel! Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erreichte das TSG-Talent bei den Mädchen U17 das Halbfinale und wurde somit Dritte. Und das als ungesetzte Spielerin. Als jüngerer Jahrgang. Als Namenlose unter Nationalspielerinnen. Als die Überraschung des Turniers. (Foto: Bernd Bauer).

Eine Deutsche Meisterschaft ist für so ziemlich jeden Nachwuchssportler das große Ziel in ihrer Saison. Der Termin, der im Kalender gleich dreifach unterstrichen ist und zum Träumen einlädt. In Erfüllung gehen diese Träume tatsächlich nur für wenige Spieler. Dafür muss alles passen: Vorbereitung, Auslosung, Tagesform, Nervenstärke und – na klar – auch ein bisschen Glück.

Es scheint, dass bei Xenia Kölmel all dies zusammenkam. Die 15-Jährige lieferte in Bad Vilbel eine ganz starke Leistung ab. Das zeichnete sich schon im Mixed ab, wo sie mit Partner Jonas Braun (Neuhausen-Nymphenburg) im zweiten Satz Matchball hatte, um ins Halbfinale einzuziehen, dann aber doch ganz knapp die Überraschung verpasste (21:18, 21:23, 15:21). Somit belegte sie wie auch im Mädchendoppel U17 Christina Weigert (Neuhausen-Nymphenburg) einen starken fünften Platz.

Der ganz große Coup gelang ihr aber im Einzel. Hier kämpfte sich Kölmel ins Halbfinale. Als ungesetzte Spielerin. Als jüngerer Jahrgang. Als Namenlose unter Nationalspielerinnen. Als die Überraschung des Turniers. Da war auch ihr Trainer baff. „Xenia hat schon des Öfteren angedeutet, über welch großes Potenzial sie verfügt“, sagt Friedhelm Erben. „Aber das sie sich bei der Deutschen Meisterschaft so weit vorne reinspielt, ist sensationell.“ Zumal die Konkurrenz alles andere als schwach ist, der Verband vielmehr große Hoffnungen auf die Mädchen der Altersstufe setzt. Auf Spielerinnen wie Maria Kuse, die seit Jahren für Deutschland spielt, zu den Favoriten auf den Titel gehörte – aber im Viertelfinale an Kölmel verzweifelte. Zu agil war die Laufarbeit der 15-Jährigen, zu präzise ihre Schläge, zu druckvoll ihr Schmetterball, zu ausgeklügelt ihre Taktik. Mit anderen Worten: Kölmel war in Topform. Das bewies sie schon zuvor mit zwei souveränen Siegen zum Auftakt. Und sie war natürlich überglücklich. „Es lief perfekt für mich. Ich hätte nie im Leben damit gerechnet dass ich es ins Halbfinale schaffe.“

Da ging es dann am Finaltag gegen Miranda Wilson. Der Zweitligaspielerin aus Schorndorf lieferte Kölmel ein Duell auf Augenhöhe und war auch in dieser Partie drauf und dran, für eine Überraschung zu sorgen. Auch wenn sie am Ende den Finaleinzug knapp verpasste (18:21, 19:21): Kölmel war begeistert. „Es waren sehr viele Zuschauer da, die Stimmung nicht mit einer BW-Rangliste vergleichbar. Das hat einfach Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.“

Für die drei anderen Dossenheimer Teilnehmer Lennart Luntz, Owen Mao und Alina Erben verlief die Meisterschaft nicht ganz so erfolgreich. Die drei „U15er“ kamen trotz teils guter Leistungen in der Altersklasse U15 nicht über das Achtelfinale hinaus. Mao konnte so seine teils herausragenden Platzierungen der Ranglisten nicht ganz bestätigen. Luntz und Erben konnten dagegen gerade mit ihrem Auftritt im Mixed zufrieden sein. Sie gewannen ein Spiel, dürfen nächstes Jahr erneut in der gleichen Altersklasse antreten – und vielleicht geht dann ja auch der Traum von einer vorderen Platzierung in Erfüllung. Wenn, ja wenn eben alles zusammenpasst...

Die Platzierungen im Überblick:

Owen Mao 17. Platz Jungeneinzel U15, 9. Platz Jungendoppel U15

Lennart Luntz 9. Platz Jungendoppel U15, 9. Platz Mixed U19

Alina Erben 9. Platz Mixed U19

Xenia Kölmel 3. Platz Mädcheneinzel U17, 5. Platz Mädchendoppel U17, 5. Platz Mixed U17

TSG-Talente dominieren auch dritte Bezirksrangliste

Dritte Rangliste, zum dritten Mal das gleiche Finale bei den Mädchen U13: Truong An Phong und Bonnie Mao dominieren diese Altersklasse in Nordbaden. Auch bei der dritten Bezirksrangliste in Weinheim belegten die beiden Dossenheimer Talente die Plätze eins und zwei. Weitere Turniersiege für die TSG fuhren Akshat Pradeep (JE U11), Fabian Kipke (JE U17) und Connor Schick  gleich doppelt im Lungeneinzel U19 wie im Mixed U19 mit Lana Schneider ein.  (Foto: Bernd Bauer).

Beim internen Duelle der Mädchen U13 behielt Ani gegen Bonnie zum dritten Mal erneut knapp die Oberhand und geht damit auf der „Pole Position“ in die anstehenden baden-württembergischen Ranglisten. Ihr kleiner Bruder Tien Nghia Phong begeisterte erneut bei den Jungen U11. Der fünf (!) Jahre alte Knirps gewann zwei Spiele und wurde so sensationell Sechster. Sein Teamkollege Akshat Pradeep spielte sich souverän ins Finale und besiegte dort in einem tollen Spiel den straken Tristan Inhoven (RC Nußloch) in drei Sätzen. Bei den Mädchen belegte Yuxuan Xin den vierten Platz.

Bei den Jungen U13 musste sich Marvin Hé im Viertelfinale nur dem überlegenen Turniersieger Jan Grenzheuser (RC Nußloch) geschlagen geben, gewann seine restlichen drei Partien und wurde so Fünfter. Eine Altersklasse höher zeigte Tim Mehr weiter aufsteigende Form. Er verbesserte sich erneut um zwei Positionen, gewann zwei Spiele und verlor die anderen beiden nur knapp in drei Durchgängen und wurde so Zehnter. 

Fabian Kipke dominierte indes das Jungeneinzel U17 und kürte sich ohne Satzverlust zum Turniersieger. Linus Schneider wurde indes in derselben Konkurrenz Achter. Connor Schick bestätigte seine derzeit herausragende Form und holte sich gleich zwei Turniersiege. Sowohl im Jungeneinzel U19 als auch im Mixed mit Lana Schneider war er nicht zu schlagen. So beherrschte er diesmal auch seinen Angstgegner Richard Samann deutlich (21:14, 21:9). Schneider verlor unglücklich im Gruppenmodus gleich ihre erste Partie gegen die spätere Siegerin Sarah Leibrock (22:24, 19:21), gewann danach alle ihre Partien und wurde so Zweite. 

Mit insgesamt fünf Turniersiegen sorgten die Jugendspieler der TSG Dossenheim auch bei der dritten Bezirksrangliste für ein herausragendes Ergebnis und können nun mit viel Selbstbewusstsein in die Ende März beginnenden BW-Ranglisten gehen. 

Die Ergebnisse im Überblick: 

Tien Nghia Phong JE U9 1. Platz / JE U11 6. Platz

Akshat Pradeep JE U11 1. Platz

Yuxuan Xin ME U11 4. Platz 

Truong An Phong ME U13 1. Platz

Bonnie Mao ME U13 2. Platz

Marvin Hé JE U13 5. Platz

Tim Mehr JE U15 10. Platz

Fabian Kipke JE U17 1 Platz

Linus Schneider JE U17 8. Platz

Connor Schick JE U19 1. Platz, Mixed U19 1. Platz 

Daniyal Tamoor Ahmad JE U19 6. Platz 

Immanuel Hinz JE U19 10. Platz 

Lana Schneider ME U19 2. Platz, Mixed U19 1. Platz

Endlich: Erster Saisonsieg für "Erste"

Erster Sieg, neue Hoffnung: Die "Erste" hat nach dem 6:2-Sieg in Metzingen/Tübingen weiter Chancen auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Südost. Auch die anderen fünf Mannschaften waren allesamt im Einsatz und konnten jeweils mindestens einen Sieg einfahren.

Dossenheimer Schülerteam neuer BW-Meister!

Lennart Luntz, Owen Mao, Alina Erben und Linus Schneider gehören zu den größten Badminton-Talenten Baden-Württembergs. Der beste Beweis: Ihre zahlreichen Titel bei Landesmeisterschaften. Jetzt haben die Nachwuchsspieler der TSG Dossenheim auch als Team abgeräumt. Zusammen mit Truong An Phong, Bonnie Mao und Tim Mehr war das Quartett bei den BW-Mannschaftsmeisterschaften nicht zu schlagen und wurde souverän Erster. 

Gegen den BC Lörrach-Brombach brachten die Erfolge in den beiden spannenden Jungendoppeln den TSG-Nachwuchs auf die Siegerstraße. Bis auf das dritte Jungeneinzel und das Mädchendoppel gingen alle Spiele an das Dossenheimer Schülerteam, das somit einen 6:2-Sieg feiern konnte. Der BSV Eggenstein-Leopoldshafen wurde dann sogar mit 8:0 besiegt. Auch, weil Truong An Phong im Mädcheneinzel, Tim Mehr im dritten Jungeneinzel und Lennart Luntz mit Bonnie Mao im Mixed die Nerven und nötige Fortüne besaßen, als es eng wurde.

Das Spielglück und die Kaltschnäuzigkeit in den entscheidenden Momenten – was das Schülerteam an diesem Tag auszeichnete, war den älteren TSG-Jugendlichen an diesem Tag abhanden gekommen. Das zeigte sich schon in der Partie gegen den PTSV Konstanz. Zwar gewannen die Dossenheimer mit 5:3. Während die fünf eigenen Punkte jedoch sehr souverän erspielt wurden, gingen die drei Zähler für die Konstanzer nur sehr knapp verloren. Gegen Gastgeber reichte es „nur“ zu einem Remis, auch weil Fabian Kipke und Niklas Fritsch im ersten Herrendoppel mit 19:21 im dritten Satz unterlagen. Anders als das Schülerteam behielten die Jugendlichen gegen den BSV Eggenstein-Leopoldshafen nicht die Oberhand. Zwar sorgten Lana Schneider und Xenia Kölmel im Mädchendoppel sowie Connor Schick und Fabian Kipke nach der Niederlage im ersten Jungendoppel mit Niklas Fritsch und Martin Schumm für eine 2:1-Führung nach den Doppeln. Danach gelang aber nur noch Kölmel im Mädcheneinzel ein weiterer Sieg. Besonders unglücklich war das Mixed, das Schumm und Schneider mit 19:21 im dritten Durchgang abgeben mussten. 

So belegte das U19-Team am Ende den dritten Platz. Ein Podestplatz also. Wahrlich nicht schlecht. Aber eben doch das Ziel verfehlt, einen der beiden Plätze für die südostdeutschen Meisterschaften zu ergattern. Das U15-Team ist dagegen Anfang April dabei, und darf sich in Annaberg-Buchholz mit den besten Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen messen.

Die Platzierungen im Überblick:

Schülerteam (bis U15: Truong An Phong, Bonnie Mao, Alina Erben, Lennart Luntz, Owen Mao, Linus Schneider, Tim Mehr)1. Platz 

Jugendteam (bis U19: Niklas Fritsch, Connor Schick, Martin Schumm, Fabian Kipke, Daniyal Ahmad Tamoor, Xenia Kölmel, Lana Schneider) 3. Platz

Dossenheim räumt auch bei der zweiten Bezirksrangliste ab

Truong An Phong (ME U13) und Connor Schick (JE U19) wiederholten Rastatt ihre Turniersiege von Waghäusel. Akshat Pradeep war weder im Jungeneinzel noch -doppel U11 zu schlagen. Fabian Kipke holte im Jungendoppel U19 eine Altersklasse höher als gewohnt den ersten Platz. Foto: Bernd Bauer.

Aber nochmal der Reihe nach: Akshat Pradeep spielte sich bei den Jungen U11 wieder ins Endspiel und gewann dieses souverän. Zusammen mit seinem Finalgegner Tristan Inhoven (Racket Center Nußloch) gewann er auch das Doppel. Bei Akshat merkt man deutlich, dass er in den drei Monaten Training in Dossenheim deutliche Fortschritte gemacht und vor allem an Schlagsicherheit dazugewonnen hat. Der fünfjährige Tien Nghia Phong spielt ebenfalls wieder bei den Jungen U11 mit, gewann ein Spiel und belegte den elften Rang. Das Mädcheneinzel U13 war erneut fest in Dossenheimer Hand: Truong An Phong und Bonnie Mao spielten sich beide souverän ins Finale, das Ani am Ende gewann. Im Doppel spielten beide zusammen eine Altersklasse höher – und waren auch bei den Mädchen U15 nicht zu schlagen. Marvin Hé verbesserte sich bei den Jungen U13 im Vergleich zum ersten Turnier mit Platz fünf um einen Rang, Tim Mehr bei den Jungen U15 nach starker Leistung mit Platz zwölf sogar um drei Ränge. Im Doppel erspielten beide (Marvin Zweiter in U13, Tim Fünfter in U15) noch bessere Platzierungen.

Nach seinem Turniersieg bei der ersten Rangliste musste sich Fabian Kipke diesmal mit dem zweiten Platz begnügen – sein Freund Janis Machauer (BSC Waghäusel) war im Endspiel zu stark. Zusammen im Doppel holten sie aber mit einer tollen Leistung den Turniersieg bei den Jungen U19 – eine Altersklasse höher wohlgemerkt. Auch das Jungeneinzel U19 ging an Dossenheim. Connor Schick gewann ohne Satzverlust und gewann auch das Finale gegen Angstgegner Richard Samann souverän. Immanuel Hinz wurde guter Siebter und im Doppel zusammen mit Robert Brede (Racket Center Nußloch) Vierter. Fehlt noch Lana Schneider: Sie spielte sich bei den Mädchen U19 erneut souverän ins Finale, in dem sie dieses Mal der aufstrebenden Sarah Leibrock (Neusatz) knapp unterlag. 

Zusammenfassend kann man also sagen: Die lange Anreise nach Rastatt hat sich für alle Dossenheimer Spieler und Betreuer gelohnt! 

Die Ergebnisse im Überblick: 
Tien Nghia Phong JE U9 1. Platz / JE U11 11. Platz
Akshat Pradeep JE U11 1. Platz, JD U11 1. Platz
Truong An Phong ME U13 1. Platz, MD U15 1. Platz
Bonnie Mao ME U13 2. Platz, MD U15 1. Platz
Marvin Hé JE U13 5. Platz, JD U13 2. Platz
Tim Mehr JE U15 12. Platz, JD U15 5. Platz
Fabian Kipke JE U17 2 Platz, JD U19 1. Platz
Linus Schneider JE U17 8. Platz
Connor Schick JE U19 1. Platz 
Immanuel Hinz JE U19 7. Platz, JD U19 4. Platz 
Lana Schneider ME U19 2. Platz

"Erste" in Regionalliga weiter sieglos

So langsam wird es richtig bitter und eng. Auch nach dem sechsten Spieltag ist die TSG Germania Dossenheim in der Badminton-Regionalliga weiter ohne Sieg. Nach den Niederlagen in Neubiberg-Ottobrunn (3:5) und Geretsried (2:6) bleiben noch vier Spiele, um doch noch die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

TSV Neubiberg-Ottobrunn II – TSG Dossenheim 5 : 3

TuS Geretsried – TSG Dossenheim 6 : 2

So langsam gehen der „Ersten“ die Spiele aus für eine Aufholjagd in der Badminton-Regionalliga. Nach den beiden erneuten Niederlagen in Neubiberg-Ottobrunn (3:5) und Geretsried (2:6) schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Somit verbleibt die TSG mit einem Punkt auf dem achten und letzten Tabellenplatz. „Das Wochenende war eine Riesen-Enttäuschung“, gibt auch Kapitän Nils Feldmeyer zu. „Dabei hatten wir uns so viel vorgenommen.“ Und viel ausprobiert. Neuzugang Xenia Kölmel wurde zum zweiten Mal eingesetzt, Sven Jacobs rückte aus der zweiten Mannschaft nach, um den krankheitsbedingt ausfallenden Alexander Zimmermann zu ersetzen. Vera Falkenstein und Sabrina Mathies kamen ebenfalls ins Team, da Melina Wild nach wie vor verletzungsbedingt ausfällt. Und erstmals in dieser Saison schlug auch die langjährige Nummer eins Konrad Schade für die TSG auf. Der TSV Neubiberg-Ottobrunn trat mit seiner Stammbesetzung auf – und erwischte den weit besseren Start. Durch Erkältungen geplagt konnten die Dossenheimer Doppel nicht überzeugen und mussten allesamt abgegeben werden. Die erst 15-jährige Xenia Kölmel im Damen- und Frederik Weil im ersten Herreneinzel sorgten mit ihren Siegen jedoch für den Anschluss und neue Hoffnung. Dem aus Asien zurückgereisten Konrad Schade war etwas die fehlende Spielpraxis anzumerken. Er musste sich dem starkem Auftritt des dänischen

Martin Baatz Olsen im zweiten Herreneinzel beugen. In einem sehr spannenden dritten Herreneinzel unterlag Sven Jacobs Andreas Fuchs. Die Dossenheimer Niederlage war somit besiegelt, der souverän geholte Abschlusspunkt von Christian Beutel und Xenia Kölmel im Mixed führte zu einem 3:5-Endergebnis. Ein bitteres Resultat, hatte man sich doch eigentlich vorgenommen, den Tabellensechsten Neubiberg in Reichweite zu halten.

Gestärkt durch traditionelle bayerische Hausmannskost am Vorabend trat die „Erste“ am Sonntag beim TuS Geretsried an. Sowohl Frederik Weil mit Christian Beutel als auch Nils Feldmeyer mit Konrad Schade trumpften im Herrendoppel auf und sorgten zum ersten Mal überhaupt in der Saison für einen unerwarteten 2:0-Vorsprung. War da beim Tabellenzweiten etwa eine Überraschung drin? Leider nein – so die kurze und bittere Antwort. Im weiteren Verlauf konnte das Team leider nicht an den Blitzstart anknüpfen. Die Geretsrieder waren in den entscheidenden Momenten einfach abgezockter im Kopf, sicherer am Schläger und auch fitter auf den Beinen. Die Dossenheimer kämpften bis zum letzten Ballwechsel, konnten aber nicht verhindern, dass ein Spiel nach dem anderen an die Bayern ging. Als Endergebnis stand ein 2:6. 

Langsam aber sicher muss sich die „Erste“ ernsthaft mit dem Abstieg in die BW-Liga beschäftigen – nach acht Jahren in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands. Realistisch gesehen ist bei noch vier ausstehenden Partien nur noch Platz sieben drin – inklusive direktem Duell gegen die TSG Augsburg. Gelingt es den Dossenheimern, die drei Punkte Rückstand noch aufzuholen, winkt wohl über die Relegation doch noch die Chance auf den Klassenverbleib. Ein weiter Weg. Aber immerhin ein Weg.

Lennart Luntz und Xenia Kölmel werden südostdeutsche Vize-Meister

Xenia Kölmel (Mädchen U17) und Lennart Luntz (Jungen U15) gehören beide noch zum jüngeren Jahrgang ihrer Altersklasse - und haben bei den südostdeutschen Meisterschaften dennoch ganz vorne mitgespielt. Kölmel stand im Einzel wie Doppel im Finale und wurde Dritte im Mixed, Luntz Zweiter im Doppel und mit Alina Erben Dritter im Mixed. Foto: Bernd Bauer.

Bad Vilbel erfährt zurzeit als zentrale Überwachungsstelle für Straftäter mit elektronischen Fußfesseln jede Menge mediale Aufmerksamkeit. Auch den Badmintontalenten der TSG Dossenheim ist die hessische Kleinstadt ein Begriff. Aber wohl kaum aus der aktuellen politischen Diskussion, sondern vielmehr als Sehnsuchtsort. Denn Bad Vilbel ist im Februar auch Schaustätte der Deutschen Jugendmeisterschaften im Badminton. Zehn Dossenheimer kämpften vergangenes Wochenende bei den südostdeutschen Meisterschaften in Kostanz um die letzten Startplätze. Ihre Bilanz: Drei Vize-Meisterschaften und vier weitere Podestplätze. „Das kann sich durchaus sehen lassen“, war Friedhelm Erben zufrieden. Der TSG-Trainer fügt hinzu: „Wir sind mittlerweile in der Breite sehr gut aufgestellt und waren in fast allen Altersklassen mit vorne dabei.“ Einziger Wermutstropfen: Ein Titel fehlte.

Am nächsten dran war Xenia Kölmel. Sie stand in der Altersklasse U17 gleich zweimal im Finale. Vor allem im Einzel beeindruckte sie mit ihrem Angriffsspiel, machte viel Druck, wenig Fehler – und damit fast alles richtig. Bis ins Finale agierte Xenia sehr souverän und gab in keinem Satz mehr als 14 Punkte ab Im Endspiel gegen die Favoritin Monika Weigert (Neuhausen-Nymphenburg) verlor die 15-Jährige denkbar knapp zweimal in Verlängerung (22:24, 20:22). Auch im Doppel spielte sich Kölmel mit Christina Weigert ins Finale – wieder war aber deren ältere Schwester Monika an der Seite von Indira Dickhäuser zu stark. Im Mixed holte Xenia mit Janis Machauer (BSC Waghäusel) den dritten Podestplatz, diesmal Platz drei. „Vor allem im Einzel war Xenias Leistung überragend“, sagte auch der sonst mit Lob sehr sparsam umgehende Erben. Auch Fabian Kipke zeigte in der Altersklasse U17 als jüngerer Jahrgang eine starke Leistung. Zwar schied er im Einzel in der ersten Runde aus, besser lief es aber im Mixed. Zusammen mit Laura Stoll schlug er überraschend eine gesetzte bayrische Paarung, ehe das Duo im Viertelfinale im internen Duell mit den Trainingspartnern Kölmel und Machauer ausschied. Mit statt gegen Machauer zeigte Kipke im Jungendoppel eine starke Leistung. Mit viel Willen kämpften sich die beiden ins Viertelfinale, das nach einem knappen Dreisatz-Spiel dann Endstation war. In der Altersklasse U19 musste Niklas Fritsch leider krankheitsbedingt absagen, dafür vertraten Lana Schneider und Connor Schick die TSG. Im Mixed waren die späteren Finalisten Deschle/Niesner für die beiden zu stark. Schneider konnte im Einzel einen Satz, aber leider nicht ihr Spiel gewinnen. Schick kämpfte sich mit Marcel Geist im Jungendoppel U19 ins Viertelfinale, in dem dann aber eine bayrische Paarung nicht zu schlagen war. Sowohl Schneider als auch Schick dürfen aber nächstes Jahr nochmals in der Altersklasse antreten.

Ebenso übrigens wie Truong An Phong und Bonnie Mao bei den Mädchen U13 – für die beiden war allein die Qualifikation für die südostdeutschen Meisterschaften bereits ein Riesenerfolg. Im Doppel waren die beiden noch chancenlos und müssen noch eine Menge dazulernen. Aber Ani lieferte ein tolles Einzel, kämpfte fast eine Stunde lang um den Einzug in die zweite Runde, musste sich am Ende aber doch ganz knapp geschlagen geben (21:13, 19:21, 15:21).

Noch umkämpfter ging es bei Lennart Luntz in der ersten Runde zu. Nach verlorenem ersten Satz (14:21) behielt der 13-Jährige zweimal in der Verlängerung die Nerven (24:22, 25:23). In der nächsten Runde war dann aber der Bayer Kilian Ming-Zhe Maurer zu stark. Owen Mao spielte sich dagegen ins Viertelfinale und war dort leichter Favorit. Nach souveränem Beginn (21:14) machte ihm dann aber mehr und mehr eine Rückenverletzung zu schaffen. So verpasste er ganz knapp (19:21, 20:22) das Halbfinale.

Im Jungendoppel U15 kämpfte sich Luntz mit Partner Lukas Bihler (Reutlingen) ins Finale. Dabei war das Turnier schon fast vorbei, ehe es richtig angefangen hatte – nur mit ganz viel Mühe überstanden die beiden die erste Runde mit einem 22:20-Sieg im dritten Durchgang. Dann aber folgten im Viertel- und Halbfinale gegen eine sächsische Paarung sowie gegen die Team-Kollegen Owen Mao und Linus Schneider zwei souveräne Siege und trotz Niederlage im Endspiel eine starke Leistung. Luntz belegte mit Alina Erben im Mixed zudem den dritten Platz, Erben stand im Mädchendoppel mit Sude Habiboglou (Esslingen) ein weiteres Mal im Halbfinale. Beide TSG-Talente haben sich somit in zwei Disziplinen für die Deutsche Meisterschaften qualifiziert. „Das ist als jüngerer Jahrgang in ihrer Altersklasse schon erstaunlich“, betont Trainer Erben. Auch Owen Mao und Xenia Kölmel haben die Qualifikation geschafft. Für die vier Dossenheimer wird Bad Vilbel nun vom Sehnsuchtsort zum konkreten Reiseziel.

Die Ergebnisse im Überblick:
Truong An Phong ME U13 17. Platz, MD U13 9. Platz
Bonnie Mao MD U13 9. Platz
Alina Erben ME U15 9. Platz, MD U15 3. Platz, Mixed U15 3. Platz
Lennart Luntz JE U15 9. Platz, JD U15 2. Platz, Mixed U15 3. Platz
Owen Mao JE U15 5. Platz, JD U15 3. Platz
Linus Schneider JD U15 3. Platz
Xenia Kölmel ME U17 2. Platz, MD U17 2. Platz, Mixed U17 3. Platz
Fabian Kipke JE U17 17. Platz, JD U17 5. Platz, Mixed U17 5. Platz
Connor Schick JE U19 9. Platz, JD U19 7. Platz, Mixed U19 9. Platz

Lana Schneider ME U19 17. Platz, Mixed U19 9. Platz

 

TSG-Nachwuchs dominiert 1. Bezirksrangliste in Waghäusel

Weihnachten steht vor der Tür - die Badmintontalente der TSG Dossenheim haben sich bereits eine Woche zuvor selbst beschenkt. Fabian Kipke (U17), Lana Schneider (U19), Connor Schick (U19) und Truong An Phong (U15) holten bei der 1. Bezirksrangliste den Turniersieg, Bonnie Mao (U15), Akshat Pradeep (U11) und Yuxuan Xin (U11) standen jeweils im Finale. Ein herausragender Jahresabschluss für unseren Nachwuchs!

 

Noch mal zur Übersicht. Vier Turniersiege – drei zweite Plätze und viele weitere Top 10 Platzierungen: Die Bilanz der TSG Dossenheim bei der ersten Bezirksrangliste in Waghäusel kann sich mehr als sehen lassen. Das fing beim erst 5-jährigen Tien Nghia Phong an und hörte bei der 17-jährigen Turniersiegerin Lana Schneider auf. Der kleine Tien mischte als einziger Teilnehmer der Altersklasse U9 bei den Jungen U11 mit, zog ins Viertelfinale ein und wurde starker Achter. Sein Team-Kollege Akshat Pradeep spielte sich in der gleichen Konkurrenz bis ins Finale und wurde nach einem dramatischen Finale (21:17 22:22 21:23) ebenso Zweiter wie Yuxuan Xin bei den Mädchen der gleichen Altersklasse. In der Altersklasse U13 gab es sogar ein Dossenheimer Finale: Im Duell bester Freundinnen setzte sich Truong An Phong in drei Sätzen gegen Bonnie Mao durch. Marvin Hé belegte im Jungeneinzel dieser Altersstufe einen guten sechsten Platz. Bei den Jungen U15 sicherte sich Tim Mehr mit zwei Siegen und einer guten Leistung den 15. Platz.

Auch bei den älteren Altersklassen dominierte die TSG Dossenheim: Fabian Kipke (Jungen U17), Connor Schick (Jungen U19) und Lana Schneider (Mädchen U19) waren jeweils nicht zu schlagen und holten in ihren Altersklassen den Turniersieg. Linus Schneider siegte im internen Duell über Robert Diers, der seine restlichen vier Spiele aber gewinnen konnte. Als Achter und Neunter im Jungeneinzel U17 sorgten die beiden ebenso wie Daniyal Ahmad Tamoor als Vierter und Immanuel Hinz als Neunter im Jungeneinzel U19 für weitere vordere Platzierungen. Kurzum: Viel besser hätte das letzte Jugendturnier des Jahres 2016 aus Dossenheimer Sicht nicht ausfallen können – und die TSG-Badmintontalente dürfen sich auf die wohlverdiente Weihnachtspause freuen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Tien Nghia Phong JE U9 1. Platz / JE U11 8. Platz

Akshat Pradeep JE U11 2. Platz

Yuxuan Xin ME U11 2. Platz

Truong An Phong ME U13 1. Platz

Bonnie Mao ME U13 2. Platz

Marvin Hé JE U13 6. Platz

Tim Mehr JE U15 15. Platz

Fabian Kipke JE U17 1 Platz

Linus Schneider JE U17 8. Platz

Robert Diers JE U17 9. Platz

Connor Schick JE U19 1. Platz

Daniyal Ahmad Tamoor JE U19 4. Platz

Immanuel Hinz JE U19 9. Platz

Lana Schneider ME U19 1. Platz

Weiterer Rückschlag beim Auftakt der Regionalliga-Rückrunde

Nichts wurde es mit dem ersten Sieg der TSG Dossenheim in der Badminton-Regionalliga. Beim Rückrundenauftakt war der Tabellenzweite BSpfr. Neusatz zu stark, vor allem auf den Spitzenpositionen mit dem estnischen Meister Raul Kästner und der Ex-Bundesligaspielerin Mette Stahlberg. Die Punkte für die "Erste" bei der 2:6-Niederlage holten Christian Beutel im Herreneinzel sowie Herrendoppel an der Seite von Frederik Weil.

Wer sich mit der diesjährigen Regionalliga-Saison der „Ersten“ beschäftigt, fühlt sich unweigerlich an den Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Nur statt des Schauspielers Bill Murray sind es die Badmintonspieler der TSG Dossenheim, die in einer Zeitschleife festsitzen und Spieltag für Spieltag immer wieder dasselbe Unglück erleben. Sie spielen gut mit, besitzen gegen jedes Team Chancen zu punkten – und stehen am Ende (fast) immer mit leeren Händen da. So auch beim ersten Rückrundenspiel gegen die Badmintonsportfreunde Neusatz.

Dabei sah es gegen den starken Aufsteiger aus dem Nordschwarzwald zunächst gut aus. Nils Feldmeyer und Alexander Zimmermann zeigten im ersten Herrendoppel ihre wohl beste Saisonleistung, beherrschten Sebastian Roth und Raul Kästner im ersten Satz (21:10), führten über weite Teile des zweiten Satz – und brachten das Spiel doch nicht durch (18:21, 18:21). „Wir haben super angefangen, hinten raus aber leider zu viele Fehler gemacht“, war Nils Feldmeyer nach dem Spiel enttäuscht. Weil das Damendoppel mit Lana Schneider und Vera Falkenstein trotzt ansprechender Leistung verlor, war klar, dass die „Erste“ nach den Doppeln erneut einem Rückstand hinterherrennen musste. Frederik Weil und Christian Beutel behielten in einem wahren Krimi im zweiten Herrendoppel die Nerven, gewannen mit 22:20 im dritten Satz und bewahrten so die Hoffnung auf einen Punktgewinn.

Doch gerade in den Spitzenpositionen sind die Neusätzer (zu) stark besetzt. Im ersten Herreneinzel zeigte Frederik Weil gegen Raul Kästner eine starke Leistung. Aber der estnische Meister und EM-Teilnehmer war noch eine Spur flinker, sicherer und zwingender (20:22, 15:21). Neuzugang Xenia Kölmel begeisterte bei ihrem ersten Auftritt für die TSG Dossenheim mit mutigem und cleverem Spiel. Ihre Gegnerin Mette Stahlberg, Ex-Mitglied der Jugend-Nationalmannschaft mit Bundesliga-Erfahrung, war mächtig gefordert, behielt aber die Oberhand (17:21, 16:21). Im Mixed mit Alexander Zimmermann gelang der 15-jährigen Kölmel ein Satz- (21:17, 14:21, 13:21), aber (noch) kein Punktgewinn. Weil vorher Kapitän Nils Feldmeyer in seinem Einzel nicht zu seinem Spiel stand, war die Dossenheimer Niederlage besiegelt. Daran konnte auch der souveräne Sieg von Christian Beutel im dritten Herreneinzel (21:12, 21:15) zum 2:6-Endstand nichts mehr ändern. Beutel hat seine vergangenen sechs Spiele allesamt gewonnen. So makellos muss die Bilanz der „Ersten“ aus den nun noch sechs verbleibenden Saisonspielen nicht ausfallen. Aber das Team muss jetzt Siege einfahren. Vielleicht ist es nicht verkehrt, dass der Spielplan den Dossenheimern über den Jahreswechsel eine einmonatige Pause bereitet. Aber beim dann folgenden Abstiegsduell in Neubiberg-Ottobrunn (21. Januar) wäre alles andere als ein Sieg ein weiterer schwerer Rückschlag. Im Kampf um den Klassenerhalt soll neben der neuen Dame Kölmel, die trotz Niederlage einen starken Eindruck hinterließ, Rückkehrer Konrad Schade die Wende herbeiführen. Als Vorbild könnte dabei ausgerechnet Bill Murray dienen. Denn in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ endet irgendwann die Zeitschleife – mit einem glücklichen Ende.

Mission Aufholjagd: "Erste" startet in Regionalliga-Rückrunde

Für die Rückrunde hat die Regionalliga-Mannschaft nur ein Ziel: Den Klassenerhalt. Den zu erreichen wird schwer. Verdammt schwer. Schließlich nimmt die TSG nur einen Punkt aus der Hinrunde mit. Dennoch geht das Team um Kapitän Nils Feldmeyer mit viel Hoffnung in die Partie gegen Neusatz (17.12, 16 Uhr). Erstmals wird Neuzugang Xenia Kölmel mit von der Partie sein. Mit ihr erhofft sich die "Erste" auch gegen den Tabellenzweiten eine Chance auf Punkte. 

BW-Meisterschaften in Stockach: Xenia Kölmel zweimal im Halbfinale

Auch wenn es erstmals seit vier Jahren keinen Titel für die TSG gab: Die vier Dossenheimer Teilnehmer haben bei den Landesmeisterschaften einen guten Eindruck hinterlassen – und Xenia Kölmel gleich ein kleines Ausrufezeichen gesetzt. Der Neuzugang aus Rastatt mischte die Badminton-Elite des Landes auf und spielte sich in Schorndorf gleich zweimal ins Halbfinale. Bei ihrer ersten Teilnahme. Ohne Setzplatz. Mit 14 Jahren. Ein toller Erfolg! Bild: Bernd Bauer.

Zweimal Halbfinale – das nennt mal einen Einstand! In ihrem ersten Aktiventurnier für die TSG Dossenheim hat Xenia Kölmel bei den den baden-württembergischen Badmintonmeisterschaften zwei dritte Plätze im Dameneinzel und -doppel belegt. Der Neuzugang aus Rastatt mischte die Badminton-Elite des Landes auf und spielte sich in Schorndorf gleich zweimal ins Halbfinale. Bei ihrer ersten Teilnahme. Ohne Setzplatz. Mit 14 Jahren. Ein toller Erfolg!

Die Auslosung meinte es gut mit Kölmel, die im Dameneinzel zunächst ein Freilos hatte. Danach zeigte sie aber gegen Paloma Wich eine sehr konzentrierte Leistung und besiegte die gesetzte Spielerin überraschend deutlich (21:10, 21:14). Ein Erfolg, den sie in der Regionalliga-Rückrunde gegen den BC Offenburg hoffentlich wiederholen kann. Im Viertelfinale besiegte Kölmel dann Steffi Vogel mit dem exakt gleichen Ergebnis und hatte somit ihr Ticket für den Finaltag sicher. Im Halbfinale war ihr die spätere Meisterin Janina Schuhmacher von Zweitligist VfB Friedrichshafen allerdings (noch) klar überlegen. Auch im Damendoppel erreichte Kölmel mit Melanie Eisele (Bspfr. Neusatz) nach einem hart umkämpften Viertelfinalsieg die Runde der letzten Vier. Hier erwiesen sich aber Denise Walter mit der ehemaligen deutschen Spitzenspielerin Claudia Vogelgsang als zu stark. Dennoch bleibt: Gleich bei der ersten Teilnahme bei den Aktiven zwei dritte Plätze zu erreichen, ist eine herausragende Leistung! Es war sicher auch etwas Losglück dabei, aber die 14-Jährige hat ihre Chancen auch genutzt und sehr konsequent gespielt.

Bei den Herren traten mit Béla Arndt, Niklas Fritsch und Mario Herb drei Spieler aus der Badenliga-Mannschaft der TSG an – die Herren der „Ersten“ waren leider allesamt verhindert. Arndt spielte sich mit einem souveränen Sieg ins Einzel-Achtelfinale und ärgerte den an zwei gesetzten Patrick Schneider, unterlag am Ende aber knapp in drei Sätzen (17:21, 21:14, 13:21). Auch im Doppel mit Mario Herb erreichte er die zweite Runde. Im Achtelfinale unterlagen die beiden der starken Paarung Timo Wernet/Andreas Bühler (TV Zizenhausen). Fritsch konnte in seinem Auftaktspiel gegen Patrick Roth sein Potenzial andeuten – allerdings nur einen Satz lang (21:17). Danach behielt der Regionalligaspieler doch die Überhand. Im Doppel mit Partner Florian Winniger schied Fritsch ebenfalls in der ersten Runde aus.

Auch wenn es erstmals seit vier Jahren keinen Titel für die TSG gab: Die vier Dossenheimer Teilnehmer haben bei den Landesmeisterschaften einen guten Eindruck hinterlassen – und Xenia Kölmel gleich ein kleines Ausrufezeichen gesetzt.

Die Sieger der 45. Baden-Württembergischen Meisterschaften im Überblick:

Herreneinzel: David Kramer (SG Schorndorf)

Dameneinzel: Janina Schumacher (VfB Friedrichshafen)

Herrendoppel: Lukas Burger/ Jonas Burger (BC Offenburg)

Damendoppel: Franziska Willenbacher/Mette Stahlberg (BSpfr. Neusatz)

Mixed: Tobias Arenz/Janina Schumacher (VfB Friedrichshafen)

Dossenheimer Schülerteam dominiert Bezirksmannschafts-Meisterschaft

Seit mehreren Jahren stellt die TSG Dossenheim wieder eine Schüler- und Jugendmannschaft - und das mit großem Erfolg! Bei der Bezirksmannschaft-Meisterschaft dominierte das Schülerteam (U15 mit Truong An Phong, Bonnie Mao, Alina Erben, Lennart Luntz und Owen Mao) und wurde mit vier 4:0-Siegen souveräner Meister. Das Jugendteam (U19, Connor Schick, Martin Schumm, Lana Schneider) blieb ebenfalls unbesiegt, belegte den zweiten Platz und ist ebenso für die BW-Meisterschaften im Februar qualifiziert.

Für beide Teams sind sowohl auf der Damen- als auch auf der Herrenseite einige vielversprechende Talente vorhanden. Das war auch bei den Bezirksmannschafts-Meisterschaften zu sehen. Hier waren allerdings nur „Mini-Teams“ gefordert. Pro Partie werden nur das Herrendoppel, Herreneinzel, Dameneinzel und Mixed ausgespielt, sodass zwei Herren und eine Dame als Besetzung ausreichen. In genau dieser Minimalbesetzung trat das Jugendteam (Altersklassen U17 & U19) der TSG an – und das sehr erfolgreich. Connor Schick, Martin Schumm und Lana Schneider bleiben in ihren drei Spielen ohne Niederlage, holten dabei zwei Siege und ein Remis. Nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses belegten sie hinter dem BSV Eggenstein-Leopoldshafen den zweiten Platz. Der reicht aber für ein Ticket für die BW-Mannschaftsmeisterschaft in Schorndorf. 

Auch das Schülerteam hat sich für die nächste Runde qualifiziert. Als Bezirksmeister – und in einer Art und Weise, wie sie nicht hätte souveräner sein können. Truong An Phong, Bonnie Mao, Alina Erben, Lennart Luntz und Owen Mao gewannen jedes ihrer vier Spiele mit 4:0 und gaben insgesamt einen (!) einzigen Satz ab. Zusammen mit Linus Schneider und Marvin Hé und einigen weiteren Talenten gehört das Team auch bei eine Ebene höher im Februar bei der BW-Meisterschaft zu den Favoriten. Auch das Jugendteam besitzt dank Spielern wie den diesmal fehlenden Xenia Kölmel, Niklas Fritsch und Fabian Kipke beste Perspektiven.

Die Platzierungen im Überblick:

Schülerteam (bis U15: Truong An Phong, Bonnie Mao, Alina Erben, Lennart Luntz, Owen Mao) 1. Platz 

Jugendteam (bis U19: Connor Schick, Martin Schumm, Lana Schneider) 2. Platz

Neun Podiumsplätze für die TSG Dossenheim bei der 3. Regionalrangliste „dahoam“

Volles Haus, 111 Meldungen, viele zufriedene Gesichter, fünf Dossenheimer Heimsiege und vier weitere Podestplätze: Die 3. Regionalrangliste in der Jahnhalle war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Wir gratulieren unseren Turniersiegern Tien Nghia Phong (JE U9), Aushat Pradeep (JE U11), Bonnie Mao (ME U13), Truong An Phong (ME U15) und Daniyal Ahmad Tamoor (JE U19)!

111 Teilnehmer hatten für das dritte Regionalranglistenturnier gemeldet, welches vom Nordbadischen Bezirksverband in die erfahrenen Hände der Badminton Abteilung der TSG Dossenheim vergeben wurde. Wer am vergangenen Sonntag die Jahnhalle betrat, befand sich in einem Gewusel von Jugendlichen, das die Turnierleitung allerdings gekonnt und routiniert in geordnete Bahnen organisierte und somit ein pünktlicher und reibungsloser Ablauf dieser Großveranstaltung gewährleistet wurde.

In den Altersklassen U9 - U19 wurden im Einzel die Besten ermittelt - neun Podestplätze, davon fünf Plätze, gingen dabei an Dossenheimer Jugendspieler! Akshat Pradeep holte sich verdient den Turniersieg bei den Jungen U11, Bonnie Mao dominierte die Konkurrenz bei den Mädchen U13 nach Belieben. Erfreulich hier der 3. Platz von Sophie Krings, die erst seit Januar dieses Jahres Badminton spielt. Yuxuan Xin belegte hier den achten Platz.

Bei den Jungen U13 spielte sich Marvin Hé erneut ins Finale – musste sich diesmal aber Philip Schild (TB Dilsberg) geschlagen geben. In der gleichen Altersklasse feierte Leonid Beschastnov eine beachtliche Turnierpremiere und belegte auf Anhieb den siebten Platz, Florian Lorenz wurde nach vielen knappen Partien am Ende 13. Im Jungeneinzel U15 konnte Tim Mehr nicht ganz an seine vorherigen Platzierungen anknüpfen und belegte diesmal den elften Rang.

Daniyal Ahmad Tamoor wiederholte seinen Turniersieg von der ersten Rangliste und stand bei den Herren U19 ebenfalls bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen. Vereinskollege Daniel Kaegi, Sieger des zweiten Turniers, musste sich diesmal mit dem dritten Platz begnügen. Immanuel Hinz hatte Pech in seiner Gruppe und belegte am Ende trotz nur einer Niederlage in vier Partien den siebten Platz.

Besonderes Aufsehen erzielten wieder einmal die Geschwister Phong. Der kleine Tien Nghia wurde erneut mangels Konkurrenz aus der Altersklasse U9 in die Gruppe U11 versetzt. Erneut konnte er dabei wieder ein Spiel gewinnen und landete am Ende auf dem 6. Rang der Gesamtwertung. Es ist einfach unglaublich, mit welcher Energie und nicht bremsbarem Spaß dieser Knirps über das Feld tobt, seinen drei Köpfe größeren Gegnern Paroli bietet und dabei schon mit erstaunlicher Übersicht die Bälle verteilt. Ein unglaubliches Talent! 

Das gleiche gilt aber auch für seine Schwester Truong An, die sich die Goldmedaille bei den Mädchen U15 holte. Auf Grund ihrer vorherigen Erfolge wurde sie in diese Altersklasse „befördert“, denn nominell gehört sie eine Altersklasse tiefer. Ihre Gegnerin im Halbfinale Maya Schuba aus Heilbronn hatte sich viel vorgenommen, spielte technisch ein sauberes und kluges Badminton. Sie versuchte erkennbar das Spiel gegen „Ani“ schnell zu machen, unterstützt von ihrer gesamten Mannschaft. Ani aber hatte die besseren Ideen, die präziseren Schläge und setzte sich am Ende doch durch. Eindeutig dann das Finale gegen Elisha Kohlberg aus Schwetzingen. 

Ein großartigen Eindruck hinterließ ebenfalls Robert Diers bei den Jungen U17. Nachdem er sich überraschend mühelos in den Spielen vorher durchgesetzt hatte, lieferte er sich gegen den Heilbronner Leon Schub ein packendes Finale, welches über hart umkämpfte drei Sätze ging. Obwohl sich am Ende doch Leon durchsetzen konnte, war Robert mit seiner Leistung sehr zufrieden – zurecht!

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Tien Nghia Phong JE U9 1. Platz / JE U11 6. Platz

Akshat Pradeep JE U11 1. Platz

Bonnie Mao ME U13 1. Platz

Sophie Krings ME U13 3. Platz

Yuxuan Xin ME U13 8. Platz

Marvin He JE U13 2. Platz

Leonid Beschastnov JE U13 7. Platz

Florian Lorenz JE U13 13. Platz

Truong An Phong ME U15 1. Platz

Tim Mehr JE U15 11. Platz

Robert Diers JE U17 2. Platz

Daniyal Ahmad Tamoor JE U19 1. Platz

Daniel Kaegi JE U19 3. Platz

Immanuel Hinz JE U19 7. Platz

TSG-Neuzugang Xenia Kölmel unter den besten Acht Deutschlands

Toller Einsstand für Xenia Kölmel bei der TSG Dossenheim. Das aus Rastatt kommende Badmintontalent belegte bei der dritten Deutschen Jugendrangliste in Paderborn in der Altersklasse U17 im Einzel den siebten, im Mixed mit ihrem bayrischen Partner Jonas Braun sogar den fünften Platz. Owen Mao konnte nach dem überraschenden Turniersieg im Doppel bei der vergangenen Wochenende nicht ganz nach vorne dringen. Diesmal reichte es zwölften Platz im Einzel U15. Foto: Bernd Bauer.

Nicht nur, aber auch wegen einer Handverletzung konnte der 14-Jährige nicht ganz an die vorherigen Top-Leistungen anknüpfen und seinen bei der ersten Rangliste mit Rang acht erkämpften Setzplatz bestätigen. Das Achtelfinale verlor Owen in zwei Sätzen, in der zweiten Partie danach siegte er jedoch klar gegen seinen hessischen Gegner. In der dritten Partie zeigte Owen gegen den sehr hoch eingeschätzten Simon Scheller (Bischmisheim) einen sehr starken ersten Satz (25:23), ehe er erneut auf seine ohnehin schon verletzte Schlaghand fiel. So konnte er die Partie nur unter Schmerzen beenden, gab das seine letzte Partie des Tages kampflos ab und belegte so den zwölften Rang.

Derweil ging Xenia Kölmel erstmals für die TSG Dossenheim an den Start – und feierte einen mehr als gelungenen Einstand. Das aus Rastatt kommende Badmintontalent belegte in der Altersklasse U17 im Einzel den siebten, im Mixed mit ihrem bayrischen Partner Jonas Braun sogar den fünften Platz. Nach souveränem Auftaktsieg hatte Kölmel im Viertelfinale die an Nummer eins gesetzte Monika Weigert (TSV Neuhausen-Nymphenburg) als Gegnerin. Kölmel ließ sich von der Favoriten nicht beeindrucken, startete furios und gewann den ersten Satz deutlich (21:13). Weigert schlug zurück (14:21), es entwickelte sich ein spannender dritter Satz – mit dem besseren Ende für die Bayerin (18:21). Nach je einer weiteren Niederlage und einem Sieg belegte Kölmel den siebten Platz – und kann mit Leistung wie Platzierung zufrieden sein.

Im Mixed trat die 14-Jährige mit Jonas Braun (TSV Neuhausen-Nymphenburg) an – und das sehr erfolgreich! Nur im Viertelfinale musste sich das Duo geschlagen geben, ansonsten fuhren sie drei Siege ein – und sicherten sich damit einen starken fünften Platz. „Xenia hat auf nationaler Ebene bewiesen, über welch großes Potenzial sie verfügt“, zeigte sich Trainer Friedhelm Erben zufrieden mit seinem Schützling. Kölmel soll in der Rückrunde auch bei den Aktiven in der Regionalligamannschaft der TSG zum Einsatz kommen und dabei helfen, die Schwachstelle auf der Damenseite zu lindern.

Die Platzierungen im Überblick:

Owen Mao 12. Platz Jungeneinzel U15

Xenia Kölmel 7. Platz Mädcheneinzel U17, 5. Platz Mixed U17

 

 

 

 

"Erste" beendet Hinrunde sieblos - und bleibt doch guter Dinge

Vielleicht sollte die TSG Dossenheim einfach nur froh sein. Froh sein, dass sie die Hinrunde in der Badminton-Regionalliga beendet haben. Ohne einen einzigen Sieg. Mit nur einem Punkt, erkämpft durch ein unverhofftes 4:4-Remis beim Tabellenführer Neuhausen-Nymphenburg II. In der Rückrunde soll und muss alles besser werden. Mit Neuzugang Xenia Kölmel. Rückkehrer Konrad Schade. Weniger Pech. Dennoch weiter viel Zuversicht - und dem Klassenerhalt als Ziel.

Der wird nicht einfach zu erreichen. Die "Erste" startet als Tabellenletzter in die Rückrunde. Die Lage ist kritisch, nachdem auch der letzte Hinrundenspieltag in Neuhausen-Nymphenburg (4:4) und Augsburg (3:5) unglücklich verlaufen. „Bei uns ist einfach eine Menge schief gegangen“, räumt Nils Feldmeyer ein. Der Mannschaftskapitän führt aus: „Das ging in der Vorbereitung los mit vielen Verletzungen und Ausfällen, allen voran auf der Damenseite. Und es hat sich bis zum vergangenen Wochenende fortgesetzt.“

Nach einem Todesfall in der Familie der eigentlich vorgesehenen Spielerin sprang spontan Silke Schneider als Ersatz ein. So kam es gegen den ungeschlagenen TSV Neuhausen-Nymphenburg II im Damendoppel zu der fast schon historischen Konstellation, dass Mutter Silke und Tochter Lana Schneider zusammen auf dem Feld standen. Und die beiden machten ihre Sache gut, auch wenn sie in zwei Sätzen (17:21, 14:21) verloren. Nils Feldmeyer und Alexander Zimmermann unterlagen im ersten Herrendoppel ebenfalls, aber Frederik Weil und Christian Beutel hielten ihr Team durch einen Sieg im zweiten Herrendoppel im Spiel. Weil und Beutel behielten auch in ihren Einzeln mit starken Leistungen die Oberhand, plötzlich war die Chance auf ein Punkt da da – und die „Erste“ griff endlich auch einmal zu.

Auch, weil Silke Schneider ihr Einzel souverän gewann. „Da sieht man mal, was so ein Damenpunkt bewirken kann“, sagt Feldmeyer und hofft, das dieser Fall in der Rückrunde häufiger eintritt. Dafür soll vor allem Neuzugang Xenia Kölmel sorgen. Die ist zwar erst 14 Jahre alt, gehört aber zur erweiterten Deutschen Spitze ihrer Altersklasse – und hat in der Hinrunde der Baden-Württemberg-Liga kein Einzel verloren.

Verstärkung wie sie und Rückkehrer Konrad Schade haben die Dossenheimer dringend nötig. Als letzter Beweis diente nach dem unverhofftes 4:4-Remis beim Tabellenführer Neuhausen-Nymphenburg II die 3:5-Niederlage beim Abstiegskonkurrenten TSG Augsburg. Die Siege von Feldmeyer und dem an diesem Wochenende ungeschlagenen Christian Beutel im Einzel sowie im Doppel mit Frederik Weil waren nicht genug. Auch der Einsatz der Damen aus der zweiten Mannschaft – neben Silke Schneider lief diesmal Simone Fulle auf – brachte keine Damenpunkte ein. Das Damendoppel und vor allem das -einzel von Schneider gingen knapp in drei Sätzen verloren. „Diese Niederlage tut richtig weh, wir alle waren nach dem Spiel geknickt“ gibt Feldmeyer zu. „Wir hatten schon aus dem Spiel der Augsburger am Vortag gesehen, dass sie genau dort stark sind, wo wir punkten wollen. Leider hat sich das dann bewahrheitet und leider ist es uns auch knapp nicht gelungen, mit den Damen zu punkten“, analysierte der Dossenheimer Mannschaftsführer. Doch das Stimmungstief schlug bei ihm schnell in Zuversicht um: „Es mag als siegloser Letzter etwas verrückt klingen, aber wir gehen positiv und mit wenig Sorgen in die Rückrunde.“ Zweckoptimismus oder (gespielte) Gelassenheit? Wie auch immer – für den Klassenerhalt scheint jedes Mittel recht.

TSV Neuhausen-Nymphenburg II – TSG Dossenheim 4 : 4

TSG Augsburg – TSG Dossenheim 5 : 3

Owen Mao gewinnt sensationell Deutsche Rangliste!

Toller Erfolg für Owen Mao: Das Badmintontalent der TSG Dossenheim holte bei der zweiten Deutschen Rangliste in Altwarmbüchen sensationell den Turniersieg. Zusammen mit Matti-Luka Bahro (Post SV Ludwigshafen) war Mao im Jungendoppel U15 nicht zu schlagen. Ohne Satzverlust zogen die beiden 14-Jährigen ins Finale ein. Im Endspiel ließen sie sich auch von einem Rückstand (18:21) nicht aus der Ruhe bringen und drehten das Spiel noch (21:15, 21:18). Foto: Bernd Bauer.

Doppel- und Mixedqualitäten waren bei der zweiten Deutschen Rangliste der Altersklassen U15/ U17 gefragt. Mit Owen Mao, Alina Erben und Lennart Luntz gingen gleich drei Dossenheimer Badmintontalente in Altwarmbüchen an den Start.

Owen hatte sich im Jungendoppel U15 mit Partner Matti-Luka Bahro (Post SV Ludwigshafen) nach Platz neun bei der unglücklich verlaufenen ersten Rangliste viel vorgenommen. Diesmal gelang es den beiden, die Auftakthürde zu überwinden und mit einem Zweisatzsieg ins Viertelfinale einzuziehen. Der souveräne Start gab viel Sicherheit – und peu à peu spielten sich Owen und Matti-Luka in einen Rausch. Auch die zweite Partie gewannen die beiden in zwei Durchgängen (21:14, 21:19) und standen somit schon unter den besten Vier. War da etwa noch mehr drin? Aber hallo! Im Halbfinale schalteten die beiden die favorisierte Paarung Matthias Schnabel/Denis Popp aus und standen somit überraschend im Endspiel. Gegen die Refrather Paarung Marcello Kausemann/ Bennet Peters gerieten Owen und Matti-Luka dann erstmals in Satzrückstand (18:21), gleichen aber nach einer Leistungssteigerung schnell wieder aus (21:15). Auch im Entscheidungssatz waren die beiden das bestimmende Duo, führten permanent – und brachten ihre famose Leistung auch zu Ende. Nach dem 21:18 im dritten Satz war der Turniersieg für Owen und Matti-Luka perfekt. Wahnsinn! „Ein toller Erfolg für Owen“, sagte Trainer Friedhelm Erben und fügte hinzu: „Nach Platz neun bei der ersten Rangliste sicher überraschend, aber die beiden haben eine exzellente Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Es wurde im Turnierverlauf mehr und mehr deutlich, dass die beiden die stärkste Paarung des Tages waren.“

Mit Lennart Luntz war noch ein weiterer Dossenheimer im Jungendoppel U15 vertreten. Als jüngerer Jahrgang schlug er sich mit Partner Lukas Bihler (PSV Reutlingen) achtbar. Zwar verlor das Duo beides seine Spiele, bewies aber dennoch, dass es mit den ein Jahr älteren Konkurrenten durchaus gut mithalten kann.

Gleiches gilt für den Auftritt von Lennart Luntz mit Alina Erben im Mixed U15. Die beiden zeigten zwei gute Spiele, standen gegen die an eins gesetzte Paarung Simon Scheller/Nathalie Nguyen kurz vor einem Satzgewinn (20:22), verloren aber dann doch und belegten den 13. Platz. Im Mädchendoppel U15 konnte Alina dann mit Partnerin Sude Habiboglou (Esslingen) überraschenderweise zwei von vier Partien gewinnen und sich auf den elften Platz verbessern.

Damit präsentierten sich alle drei Dossenheimer Nachwuchsspieler auf höchster nationaler Ebene mit guten Leistungen – wobei sicherlich der Auftritt von Owen Mao als Turniersieger herausragend war.

Die Ergebnisse im Überblick:

Owen Mao JD U15 1. Platz

Alina Erben MD U15 11. Platz, Mixed U15 13. Platz

Lennart Luntz Mixed U15 13. Platz

Sechs Turniersiege - TSG-Nachwuchs trumpft bei 2. Regionalrangliste groß auf

Sechs Turniersieger! Die TSG Dossenheim hat bei der zweiten Regionalrangliste in Wiesloch ganz schön abgeräumt. Tien Nghia Phong (Jungen U9) Akshat Pradeep (Jungen U11), Marvin He (Jungen U13), Daniel Kaegi (Jungen U19), Bonnie Mao (Mädchen U13) und Truong An Phong (Mädchen U15) gewannen jeweils in ihrer Altersklasse. Eine prima Leistung, die der Badminton-Nachwuchs beim "Heimspiel" in Dossenheim anlässlich der 3. Regionalrangliste am 27.11 bestätigen will.

Die Dossenheimer Badmintontrainer waren bereits mit den Ergebnissen der ersten Regionalrangliste vor drei Wochen mehr als einverstanden. Aber bei der zweiten Bezirksrangliste in Wiesloch toppten ihre Schützlinge die Leistungen noch einmal deutlich: Mit insgesamt fünf Titeln (in insgesamt zehn Wettbewerben) war die TSG Dossenheim der eindeutig bestimmende Verein: Akshat Pradeep (Jungen U11), Marvin He (Jungen U13), Daniel Kaegi (Jungen U19), Bonnie Mao (Mädchen U13) und Truong An Phong (Mädchen U15) gewannen jeweils in ihrer Altersklasse. Mit dem erst fünfjährigen Tien Nghia Phong hat die TSG sogar noch einen sechsten Sieger, wenn man ihn als einzigen Starter in der Klasse U9 wertet. „Solche jungen Talente wünscht sich wohl jeder Verein“, hieß es auch im offiziellen Turnierbericht der ausrichtenden TSG Wiesloch.

Darüber hinaus zeigten auch Yuxuan Xin mit Platz acht bei den Mädchen U13, Florian Lorenz mit dem zehnten Rang bei den Jungen U13 und Tim Mehr mit dem siebten Platz bei den Jungen U15 starke Leistungen. Daniyal Ahmad Tamoor konnte bei den Jungen U19 nur von Teamkollege Daniel Kaegi an der Wiederholung seines Turniersieges bei der ersten Rangliste gestoppt werden und belegte den zweiten Platz.

Insgesamt also ein herausragender Auftritt des Dossenheimer Badmintonnachwuchses, der auf die dritte Regionalrangliste hoffen lässt: Dann gibt es für die TSG-Talente erneut das Heimspiel in der wohl bekannten Jahnhalle.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Tien Nghia Phong JE U9 1. Platz / JE U11 5. Platz

Akshat Pradeep JE U11 1. Platz

Yuxuan Xin ME U13 8. Platz

Bonnie Mao ME U13 1. Platz

Marvin He JE U13 1. Platz

Florian Lorenz JE U13 10. Platz

Truong An Phong ME U15 1. Platz

Tim Mehr JE U15 7. Platz

Daniel Kaegi JE U19 1. Platz

Daniyal Ahmad Tamoor JE U19 2. Platz