Erfreuliche Dossenheimer Erfolge bei Badischen und Kreismeisterschaften

Das war schon eine Herausforderung für die knappe Personaldecke der Dossenheimer Leichtathleten. Drei wichtige Meisterschaften mit 24 Athleten in 29 verschiedenen Disziplinen in Walldorf und in Zell im Südschwarzwald wollten bei ihrem Saisonhöhepunkt betreut werden.

Knackte den Vereinsrekord über 50m: Christopher König.

 

-aha- Vor allem bei den Unter-14-Jährigen, mit einer ganzen Reihe von Neuzugängen, konnte Trainerin Gerda Seibert das nur durch die tatkräftige Mithilfe von Eltern und auch einigen Jugendlichen bewerkstelligen.

Bereits am Samstag dem 15. Juli fanden in Walldorf die Badischen Meisterschaften für alle über 16 Jahre alten Athleten statt, die die anspruchsvollen Qualifikationsnormen erfüllt hatten. Überraschenderweise erreichte der 16 jährige Felix Rewerk, nach langer Wettkampfpause und großem Trainingsdefizit, in persönlicher Bestzeit von 11,70 sec über 100 m einen guten sechsten Platz. Noch etwas besser machte es der gleichalte Baruch Claus, der in der schwierigen Drehstoßtechnik in einer erfreulich konstanten Serie die 5kg-Kugel auf 12,89 m wuchtete und damit in einem sehr starken Feld Fünfter wurde. Die beiden 19-jährigen Johannes Schulz-Coulon und Julian Kraft erreichten im 200 m Lauf mit 24,03 und 24,52 sec ebenfalls bemerkenswerte sechste und neunte Plätze. Piero Wolf, nach langer Verletzungspause erstmals über 400 m am Start, verfehlte mit 54,39 sec zwar seine Vorjahresbestzeit, aber zusammen mit Alexander Strobel, Julian Kraft und Johannes Schulz-Coulon erkämpfte er sich in der 4 x 400 m Staffel der Männer in 3:49,01 min einen lobenswerten dritten Platz und damit die Bronzemedaille.

Ursprünglich hatten sich sieben Dossenheimer Athleten, so viele wie noch nie, für die Badischen Meisterschaften der 14 und 15-jährigen in Zell a. Harmsbach  qualifiziert, aber bis zur Abfahrt am Sonntagmorgen hagelte es Absagen, so auch im 300 m Hürdenlauf, wo mit einer sicheren Medaille zu rechnen war. Daher musste Trainer Arno Hamaekers mit nur zwei Athleten und einem Schlachtenbummler mit dem neuen Vereinsbus in den Südschwarzwald fahren. Überraschenderweise hatte sich Yannis Bechtloff mit 1,56 m für den Hochsprung qualifiziert, aber bereits nach der übersprungenen Anfangshöhe von 1,50 m musste er verletzt aufgeben. An diesem Tag lief alles schief. Wegen eines Versäumnisses des eigenen Trainers musste Mauricio Maier-Borst, dessen Stärke der Kampf Mann gegen Mann ist, seinen 300 m Lauf bei brütender Hitze im Alleingang absolvieren und quälte sich so noch in neuer Bestzeit von 39,74 sec. auf den fünften Platz. 

Bei den am gleichen Tag in Walldorf stattfindenden Kreismeisterschaften der Schülerklassen hingen die Trauben zwar nicht ganz so hoch, aber auch hier gab es neben viel Licht auch etwas Schatten; die Medaillenausbeute konnte sich jedoch durchaus sehen lassen. Vor allem die in diesem Jahr besonders hervorgetretenen U 12-jährigen Jungen und Mädchen waren mit teils großen Erwartungen an den Start gegangen, denen sie auch weitgehend gerecht wurden. Auffallend war, dass sich alle Mädchen in ihren Sprint-Finalläufen gegenüber den Vorläufen verschlechterten, während die Jungs jeweils noch zulegen konnten. So gewann Robert Tzschaschel den 50 m Lauf der 10-jährigen in sehr guten 7,85 sec und sein ein Jahr älterer Freund Christopher König wurde in seiner Altersklasse Dritter in neuer Vereinsrekordzeit von 7,62 sec. Im Ballwurf erreichte der Neuzugang Balian Wadewitz mit 37,5 m Platz drei und  Christopher genügten 39 m, um seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. Aber diesmal übertraf ihn Robert mit hervorragenden 44,5 m, was zwar ebenfalls Vereinsrekord bedeutete, aber dennoch nur den zweiten Platz einbrachte. Im Weitsprung hielt er sich jedoch mit für einen 10-jährigen überragenden 4,36 m schadlos und distanzierte das übrige Feld um mehr als einen halben Meter.

Die 7,69 sec aus dem 50 m Vorlauf der 11-jährigen Mädchen hätten Faye Lenz  im Finale den zweiten Platz eingebracht, aber die dort erzielten 7,78 sec reichten nur zum undankbaren vierten Platz, ebenso wie beim Weitsprung, wo sie die vier-Meter-Marke nur um 7 cm verfehlte. Alle Dossenheimer 800m Läuferinnen und Läufer verfehlten die angepeilten Zeiten und Platzierungen, lediglich Lilly Gausepohl konnte sich in 3:01,31 min eine Bronzemedaille sichern. Überraschend gut jedoch waren die Ergebnisse im 60 m Hürdenlauf der U 12 – jährigen. Nach nur sehr kurzer Vorbereitungszeit kam Nando Lenz in 11,17 sec auf Platz drei, während seine Zwillingsschwester Faye in beachtlichen 10,70 sec überlegen siegte. Die 4 x 50 m Staffel der U 12 Mädchen wechselten suboptimal und landeten daher nur unter ferner liefen, während die vier Jungs, Balian, Christopher, Nando und Robert ihre Sache hervorragend machten und in neuer Vereinsrekordzeit von 30,89 sec überlegen den Kreismeistertitel Nummer fünf gewannen.

Die neu hinzugekommene Ariella Scheid W12 belegte im B-Finale über 75 m den zweiten Platz in 11,56 sec, nach guten 11,43 sec im Vorlauf, ebenso wie Caitlin Thompson mit 11,80 sec im Vorlauf und 12,00 sec im B-Finale. Ähnliches gelang der ein Jahr älteren Katherina König, B-Finale über 75 m in 11,45 sec, nach guten 11,24 im Vorlauf. Im 60 m Hürden-Lauf erreichte Katherina in einem sehr starken Feld mit 11,04 sec den siebten Platz. Ebenfalls Siebte wurde die 11-jährige Emyli Thompson im Hochsprung mit übersprungenen 1,20 m.

Der letzte Höhepunkt des Jahres für die Leichtathleten wird der Badische Endkampf in den verschiedenen Mannschaftsklassen am 23. bzw. 24. 09. 2017 in Langensteinbach sein. Dafür haben sich die Mannschaften mU12 und wU12, sowie die mU16 mit teils hervorragenden Vorkampfergebnissen qualifiziert.

Helfereinsatz rund um die Werferanlage

In den vergangenen Wochen und Monaten kamen immer wieder zahlreiche Mitglieder der TSG- Leichtathletikabteilung zusammen, um die sich im Bau befindliche Werferanlage zu säubern und mitzugestalten.

 

Der gepflasterte Zugang zur Leichtathletikhütte und dem neuen Werferfeld

 

Häufig nahmen sich die Jugendlichen nach ihrem Training noch extra Zeit für den Helfereinsatz. Das sah dann ungefähr so aus: Da die Athleten gerade erst das anspruchsvolle Training hinter sich hatten, musste erst einmal Kraft getankt werden. Dann wurden Kleingruppen eingeteilt und Aufgaben zugeteilt wurden. Es wurde auf beiden Seiten der Anlaufbahn für den Speerwurf ein Weg gepflastert und auch die Hecke neben der Anlaufbahn zur Sicherheit der Werfer zurückgeschnitten. Außerdem wurde ein Teil des Weges um die Rundbahn gründlich gesäubert, sodass man nun wieder ohne Probleme und dreckige Schuhe zur Leichtathletikhütte kommt. Der Zugang zur Hütte, der durch herumstehende Paletten mit Pflastersteinen und wuchernden Pflanzen zum Teil versperrt war, ist nun wieder frei begehbar.

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer und die Gemeinde Dossenheim für die Unterstützung beim Bau des neuen Werferfeldes!

Die Titeljagd geht weiter

Fünf Staffeln, vier Titel und eine Bronzemedaille: das Abschneiden der TSG-Talente bei den Langstaffel-Kreismeisterschaften kann sich mehr als sehen lassen.

 

Strahlenden Sieger mit der Olympia-Vierten im Weitsprung Malaika Mihambo.

 

Zwar ging es am Vorabend zum Vatertag in Reilingen "nur" um die Langstaffel-Kreismeisterschaften, aber bei den vielen etablierten Großvereinen des Rhein-Neckar-Kreises hingen die Trauben dennoch hoch. Gleich fünf Staffeln boten die Dossenheimer Germanen in den verschiedenen Altersklassen über 3 x 800 m bzw. 3 x 1000 m auf und erkämpften sich dabei vier Titel, davon zwei offizielle und zwei inoffizielle, sowie eine Bronzemedaille.

Die beiden offiziellen Sieger waren die beiden 3 x 1000 m Staffeln der U20 mit Julian Kraft, Emanuel Wolf und Johannes Schulz-Coulon in 9:14,21 min und der U16 mit Mauricio Maier-Borst, Tim Terjung und Thaddäus Piekenbrock in 9:20,40 min. Hervorragende Zeiten angesichts ihrer doch recht sprintlastigen Trainingseinheiten. Dank der hervorragenden Schlussläuferin Julie Stöhr verbesserte sich die 3 x 800 m Staffel der wU16 der Startgemeinschaft Schriesheim – Dossenheim noch auf einen guten dritten Platz.

Das mit den beiden inoffiziellen Titeln kam so: Der Veranstalter hatte in der Ausschreibung zu der Veranstaltung versehentlich vergessen, 3 x 800 m Staffeln für die unter 12 jährigen Jungen und Mädchen auszuschreiben. Gerade in diesen beiden Klassen fühlten sich die Dossenheimer besonders gut aufgestellt. Nach einer Intervention ihres Trainers wurde ihnen lediglich ein Start außer Konkurrenz in den nächsthöheren Klassen U14 gestattet. Also machten die TSG-Talente aus der Not eine Tugend. Gegen die wesentlich älteren Gegner wuchsen die drei Jungen und Mädchen regelrecht über sich hinaus und liefen für ihr Alter ungewöhnlich gute Zeiten. In der Vorjahres-Bestenliste des Badischen Leichtathletik-Verbandes hätten sich Anna Merkle, Faye Lenz und Lilly Gausepohl mit ihren 9;01,14 min souverän an die Spitze gesetzt. Ebenso machten es Christopher König, Nando Lenz und Robert Tzschaschel, die sogar in der höheren Klasse den zweiten Platz belegten und mit ihren 8:43,60 min in Baden ebenfalls deutlich an der Spitze gelegen hätten.

Neben den Staffeln wurden auch noch eine Reihe von Einzeldisziplinen durchgeführt. Eine willkommene Gelegenheit, die eigene Form nochmal zu überprüfen, vor allem nach der geplatzten Mannschaft für die badische Meisterschaft. Freddy Schwitzer und Sandro Wolf steigerten ihre persönlichen Bestleistungen im Weitsprung mit jeweils 5,62 m ganz beträchtlich.  

Maximilian Steffini (m14) haderte mit seinem Anlauf und musste sich mit 4,54 m zufrieden geben. Freddy Schwitzer U18, Julian Kraft und Johannes Schulz-Coulon, beide U20, liefen erstmals 200 m und überraschten mit guten 25,22 sec, 24,44 sec und 23,99 sec. Der 14-jährige Nathanael Claus stieß die 4kg-Kugel erstmals mit 10,18 m über 10 Meter und sein zwei Jahre ältere Bruder Baruch erwischte in der schwierigen Drehstoßtechnik einen guten Versuch auf 12,64 m, gefolgt von Freddy Schwitzer mit 11,08 m. Leicht angeschlagen reichte es für Alexander Strobel (U20) mit der 6 kg Kugel nur für 10,66 m und für den Trainer Jonas Kraft in der Männerklasse nach langer Trainings- und Wettkampfpause für 10,42 m.

U18-Schülerteam wird Badischer Mannschaftsmeister

Ein Wechselbad der Gefühle für Trainer und Athleten der Startgemeinschaft Rhein-Neckar Nord ging den badischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften in der anspruchsvollen Klasse 2 der mU18 voraus.

Nach wochenlanger Vorbereitung und Abstimmung mit den Schriesheimer Kameraden stand auf dem Papier eine Mannschaft mit großen Chancen auf den Titel. Aber in den letzten beiden Tagen hagelte es gleich fünf Absagen von Leistungsträgern, die unmöglich zu kompensieren waren. So mussten, nachdem im Vorjahr der Sieg nur ganz knapp hinter Karlsruhe verpasst wurde, auch diesmal die Titelträume begraben werden. Aber da war ja noch die Mannschaft der U20, mit den Dossenheimern Alexander Strobel, Julian Kraft, Johannes Schulz-Coulon und Emanuel Wolf. Die vier Athleten trauten es sich zu, die vier Disziplinen der „kleinen“ Gruppe 3 mit jeweils zwei Personen zu besetzen und dazu noch die 4 x 100 m Staffel zu bestreiten.

Die Fahrt nach Löffingen im Südschwarzwald mit dem brandneuen Vereinsbus verlief trotz einiger Regenschauer reibungslos. Gleich zum Auftakt der Veranstaltung mussten die Weitspringer ans Werk und sorgten gleich für die erste Überraschung. Johannes überbot erstmals die 6 m Marke mit 6,07 m und auch Julian verbesserte seine persönliche Bestmarke auf 5,58 m. Als nächstes waren die 100 m an der Reihe und wieder war es Johannes, der sich trotz Gegenwindes auf gute 12,00 sec. steigerte. Emanuel, dessen Stärken eher bei den Ausdauerdisziplinen liegen, erfüllte zwar mit 12,76 sec durchaus die Erwartungen, aber der Rückstand auf die führende Startgemeinschaft Hochrhein betrug nun bereits 56 Punkte. Voll im Plan lagen auch die Kugelstoßer Alexander und Julian, die jedoch mit ihren 10,65 m und 8,99 m gegen die Hochrheiner und deren 12,68 m und 10,22 m keine Chance hatten. Der Rückstand war mittlerweile auf kaum einholbare 190 Punkte angewachsen.

Emanuel und Johannes setzten daher im folgenden 800m-Lauf alles auf eine Karte und erreichten nach einem couragierten Rennen nicht erwartete 2:12,05 min und 2:13,05 min, weit vor ihren direkten Konkurrenten. Und siehe da, die Germanen waren mit dem Minimalvorsprung von 2 Punkten vor der abschließenden 4 x 100 m Staffel sogar erstmals in Führung gegangen. Und da hatten sie das Glück der Tüchtigen. Die an sich überlegene gegnerische Staffel wurde wegen einer überlaufenen Wechselmarke disqualifiziert und machte somit die Dossenheimer zum letztlich doch verdienten Badischen Mannschaftsmeister. Mit einem Pokal, einem Wimpel sowie einem kleinen Präsent der örtlichen Brauerei ging es frohgemut auf die Heimreise. Während sich der Wettergott den ganzen Tag über gnädig zeigte, bescherte er zum Abschied Blitz und Donner und heftige Regengüsse.

Bahneröffnung in Mannheim am 1. Mai

So stellte man sich den lange herbeigesehnten ersten Wettkampf der Saison eigentlich nicht vor: Empfindliche Kühle, häufige Regenschauer und dazu ein völlig aus dem Ruder gelaufener Zeitplan mit langen Wartezeiten waren wirklich keine guten Voraussetzungen für einen ersten Leistungstest.

Und dennoch gab es eine ganze Reihe von herausragenden Ergebnissen bei den Dossenheimer Leichtathleten. Besonders die U12-Mädchen konnten bereits mit einigen Knallern aufwarten. So war Faye Lenz mit 7,80 sec im 50 m Lauf die mit Abstand schnellste ihres Alters und Lilly Gausepohl ließ sich den Sieg im 800m-Lauf in starken 2:58,25 min nicht nehmen, dicht gefolgt von Faye Lenz (2:59,20 min) und Anna Merkle (3:11,46 min). Das eröffnet beste Perspektiven für die demnächst stattfindenden Langstaffelmeisterschaften. Fayes Zwillingsbruder Nando war über 800 m mit 2:57,57 min sogar noch etwas schneller als die gleichaltrigen Mädchen. In den Sprüngen und Würfen zeigten sich jedoch noch einige technische Defizite. Lediglich Lillys 1,20 m im Hochsprung und Fayes 3,80 m im Weitsprung konnten zufriedenstellen. Einzige gute Werferin bei den Dossenheimerinnen war die 12-jährige Ada Engelmann mit 28,5 m im Ballweitwurf.

Aber auch in den höheren Altersklassen gab es einige bemerkenswerte Ergebnisse. Der 15 jährige Thaddäus Piekenbrock lief über 100m mit 12,93 sec erstmals eine 12-er Zeit und steigerte sich im 800m-Lauf auf sehr gute 2:19,23 min. Johannes Schulz-Coulon U20 lief über 100 m mit 12,07 sec ebenso persönliche Bestzeit wie der 17 jährige Felix Rewerk, der sich über seine 11,82 sec bei widrigen Bedingungen freuen konnte. Baruch Claus (16 J.) konnte auch mit der 5kg-Kugel mit 12,11m an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen.

Stadion, Strand und Pinienwald

So abwechslungsreich wie die Sportstätten beim diesjährigen Oster-Trainingslager der Leichtathleten in Italien war auch das Wetter. Von strahlendem Sonnenschein an den ersten Tagen bis hin zu Regen, Sturm und Graupelschauer bei empfindlicher Kälte reichte die Palette.

Aber auch die Athleten boten ein sehr gemischtes Bild. Jungen und Mädchen zwischen 11 und 20 Jahren mit einem Spektrum an nahezu allen klassischen leichtathletischen Disziplinen.

Das verkomplizierte natürlich die Erstellung eines Allen gerecht werdenden Trainingsplanes für die beiden Trainern Gerda Seibert und Arno Hamaekers. Nur durch die tatkräftige Unterstützung des FSJlers Piero Wolf und der älteren Athleten gelang es dennoch, die gewünschten Trainingsziele zu erreichen.

Am Karfreitag um 5:00 Uhr in der Früh hatten sich die 19 Jugendlichen und 5 Erwachsenen in drei Kleinbussen, wie bereits mehrmals in den letzten Jahren, auf den Weg gemacht nach Cervia an der italienischen Adriaküste. Aber ihre Geduld wurde diesmal auf eine harte Probe gestellt, vier Stunden Stau vor dem Gotthart-Tunnel und nerviger Stop and Go-Verkehr über weite Strecken in Oberitalien brachten die Zeitplanung gehörig durcheinander. Statt der ersten Nachmittag-Trainingseinheit gab es vor dem Abendessen nur noch ein kurzes Auslaufen und Lockern am Strand.

Cervia hat in der Leichtathletikszene einen sehr guten Ruf als nahezu idealer Trainingsort und entsprechend belagert sind auch die einzelnen Übungsstätten im Stadion. Trotz der bis zu zwanzig verschiedenen Trainingsgruppen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich und Deutschland arrangierten sich Trainer und Athleten stets so, dass der Übungsbetrieb nahezu reibungslos ablaufen konnte. Leichtathleten sind halt doch nette und sympathische Leute.

Großes Aufsehen erregte die Dossenheimer Gruppe, als sie einmal ihr Aufwärm- und Koordinationsprogramm im kniehohen, hoch aufschäumenden Wasser durchführte, während die einheimischen Badegäste bei den herrschenden Temperaturen noch recht wasserscheu waren. Aber auch das Diskus- und Speerwurftraining am Strand, und ganz besonders die Fallschirmläufe gegen den Wind wurden immer wieder bestaunt.

Da für fast alle Athleten zwei Trainingseinheiten am Tag noch völlig ungewohnt waren, hatten die Trainer eine lockere Laufeinheit in einem Pinienwald sowie je einen freien Vor- und Nachmittag in die neun Tage eingebaut. Tradition ist dabei bereits der Besuch des nahegelegenen Fürstentums San Marino mit seinem malerischen historischen Stadtkern auf einem steilen Felsen hoch über der Ebene und mit einer normalerweise herrlichen Aussicht. Aber leider hatten wir einen völlig verregneten Tag erwischt, sodass die Sicht gegen den Sturm nicht einmal 20 Meter betrug. Aber auch das war ein bleibendes Erlebnis. Vor allem auf Wunsch der weiblichen Teilnehmer besuchte man am Donnerstagvormittag den Krammarkt in der Altstadt von Cervia mit seinem bunten, südländischen Flair, wo so manches Schnäppchen entdeckt wurde. Die knapp bemessene freie Zeit vor und nach den Trainingseinheiten wurde entweder erschöpft im Bett, am Strand oder aber mit gemeinsamen Erkundungsgängen in die Stadt verbracht. Einige Unentwegte ließen es sich jedoch nicht nehmen, trotz kalten Windes und Seegang bis weit hinaus ins Meer zu schwimmen.

Nach einem letzten Lauf- und Wurftraining am Strand ging es am Samstag auf die Heimreise. Die Verkehrssituation war zwar immer noch angespannt, aber nicht mehr so chaotisch wie auf der Hinfahrt. Der vorausgefahrene Bus warnte über Whatsapp vor einem immer noch mehrstündigen Gotthart-Stau und so wurde kurzfristig die zwar weitere, aber landschaftlich eindrucksvolle Strecke über den San Bernardino eingeschlagen. Gegen 23:00 Uhr konnte auch der letzte Bus Dossenheim erreichen.

Ganz wesentlich zum reibungslosen Gelingen des Trainingslagers trugen die begleitenden Eltern bei, die sich als Chauffeure, Physiotherapeuten und Betreuer bewährten und zuweilen auch für Ordnung sorgten. Vielen Dank dafür!

Und weiter geht´s

Der erfreuliche Aufwärtstrend bei den Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim setzt sich auch im neuen Jahr unvermindert fort. Die Zahl der Athleten steigt weiterhin und die ersten Wettkämpfe des neuen Jahres zeigen ebenfalls, dass es auch mit den Leistungen weiter bergauf geht, wie die ersten Wettkämpfe der neuen Saison bereits eindeutig zeigen.

Das traditionsreiche Schülerhallensportfest in Walldorf war für einige von den Neuen der erste Wettkampf überhaupt. Die neun Dossenheimer Teilnehmer erkämpften sich bei teils sehr starker Konkurrenz zehn Treppchenplätze. Besonders hervorzuheben waren die drei ersten Plätze von Robert Tzschaschel, wobei er als 10-jähriger erstaunliche 4,06 m weit sprang und der 30m Sprintsieg des Wirbelwindes Christopher König in der M11. Die unter 12-jährigen Pendelstaffeln sowohl der Jungs mit Christopher, Robert und Nando Lenz, als auch der Mädchen mit Emily Thompson, Faye Lenz und Magdalena van Ghemen wurden in dem Höllenspektakel, den die Kinder  in der Halle veranstalteten, überlegene Sieger. Ganz hervorragend war auch der Weitsprung der 11-jährigen Faye mit 3,94 m zwei Wochen später in der Halle in Reilingen.

Zum MTG-Schülersportfest in der Mannheimer Leichtathletikhalle waren Athleten aus dem gesamten Südwesten am Start. Hier erreichte Mauricio Maier-Borst in der Klasse M15 sowohl mit 8,11 sec im 60m-Finale als auch im 800m-Lauf mit 2:21,85 min jeweils persönliche Bestleistungen. In der gleichen Halle mit der 200m Rundbahn mit stark überhöhten Kurven fanden auch die Badischen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt, bei denen die Dossenheimer zwei Staffeln über 4 x 200 m an den Start brachten. Johannes Schultz-Coulon, Emanuel Wolf, Julian Kraft und Alexander Strobel  belegten Platz drei bei den A–Jugendlichen und Neuzugang Freddy Schwitzer, Baruch Claus, Felix Rewerk und der Schriesheimer Manuel Haag brachten sogar das Kunststück fertig, Badischer Meister der Klasse U18 zu werden. Am nächsten Tag waren die Schülerklassen an der Reihe und wieder war es Mauricio, der sich im 300m-Lauf auf sehr gute 40,96 sec steigerte und zum Lohn eine Bronzemedaille erhielt.

Beim Schriesheimer Mathaisemarklauf wurde bei herrlichem Wetter die Freiluftsaison eröffnet. Obwohl die Trainingsschwerpunkte der Abteilung mehr auf der Verbesserung der Kraft und der Schnellkraft liegen, fanden sich doch acht Athleten, die die Strecken von 800m bis 4000m mit teilweise recht guten Ergebnissen in Angriff nahmen. Besonders hervorzuheben war der überlegene Sieg von Lilly Gausepohl im Lauf der 11-jährigen über 800 m sowie der äußerst knappe Einlauf im 2000m-Lauf der Klasse M15, der dem eigentlichen Sprinter Mauricio den zweiten Platz einbrachte.

Und noch einmal war die Ausdauer bei den Kreis-Langstreckenmeisterschaften im Wieslocher Stadion gefragt, und wieder schlugen die üblichen Verdächtigen zu. Emanuel Wolf verbesserte sich im 5000m-Lauf der U20  gegenüber dem Vorjahr um 23 sec und belegte den dritten Platz. Im heiß umkämpften 3000m-Lauf der M15 erkämpften sich Thaddäus Piekenbrock und Mauricio Maier-Borst nur knapp geschlagen die Plätze zwei und drei. Die 11-jährige Lilly bleibt weiterhin ungeschlagen. In einem Wimpernschlagfinale wurde sie Kreismeisterin über 2000m mit einem Vorsprung von 36 Hundertstel Sekunden. Ihre 8:11.00 min hätten ihr im vergangenen Jahr den Spitzenplatz in der Badischen Bestenliste eingebracht, aber auch die übrigen von den Dossenheimern erlaufenen Zeiten wären in dieser Liste der zwanzig besten Badener zu finden gewesen.

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für das Oster-Trainingslager in Cervia/Italien mit 19 Athleten, 5 Betreuern und drei Kleinbussen auf Hochtouren. Und damit auch die unter 14-jährigen auf ihre Kosten kommen, ist für sie ein Erlebniswochenende in Planung.

Es geht weiter...

... beim Dossenheimer Jedermann-Triathlon!

Der 26. Dossenheimer Triathlon wird, vorbehaltlich der Genehmigung, stattfinden.

Nachdem das bisherige Organisations-Team um Uwe Edenharder beim 25. Dossenheimer Triathlon seinen Rücktritt erklärt hat, stand lange nicht fest, ob es überhaupt einen 26. Dossenheimer Triathlon geben würde.

Jetzt formiert sich um den mehrfachen Teilnehmer Dr. Christian Boeke ein neues Organisations-Team.
"Wir haben in einem ersten Treffen mit dem alten Organisations-Team einmal alle zu erledigenden Aufgaben durchgesprochen und versuchen, diese jetzt auf 4 - 6 Köpfe zu verteilen", so der neue Orga-Chef Christian. "Dann hoffen wir, alles so gut organisieren zu können wie das bisherige Team", so Christian weiter.

Weitere Infos werden in den kommenden Monaten folgen.

Alles Besser

Der stetige Aufwärtstrend der Abteilung Leichtathletik in den letzten Jahren blieb auch im Jahre 2016 ungebrochen, die Mitgliederzahlen stiegen weiterhin und die Leistungsbreite sowie die Leistungsdichte nahmen deutlich zu.

Dies war das Resumée der Jahresabschlussfeier mit Ehrungen im Versammlungsraum unter der Mühlbachhalle.

Floriane Green, die neue Sportabzeichenwartin und Gerda Seibert, Co-Trainerin der Leichtathletikleistungsgruppe nahmen die Übergabe der Sportabzeichen an die vielen großen und kleinen Athleten vor. Insgesamt 63 Abzeichen, überwiegend in Gold, waren der Lohn für eifriges Training das ganze Jahr über, wobei die Gruppe der Bambinis von Abteilungsleiter Mike Weissenborn noch nicht darin enthalten ist.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Mehrkampfnadeln des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Nach zwölf goldenen und zwei silbernen Abzeichen im Vorjahr erkämpften sich diesmal siebzehn Athleten das Abzeichen in Gold und weitere acht die Silbernadel auf den verschiedenen von den Athleten besuchten Sportveranstaltungen. 25 mal betreuten die Trainer Gerda Seibert und Arno Hamaekers die Sportler bei den diversen Mannschafts- und Einzelwettkämpfen in ganz Baden, sechs mal öfter als 2015. Hierbei wurden sechs Kreismeistertitel errungen: Emanuel Wolf im 5000m-Lauf der Jugend, Mauricio Maier Borst im Vierkampf der 14-Jährigen, Lilly Gausepohl im Waldlauf der 10-jährigen Mädchen und Christopher König im Ballweitwurf der 10-jährigen Jungs. Dazu kommen noch die Mannschaftstitel im Waldlauf der U16-Jungs und der U12-Mädchen. Bei den Regio-Meisterschaften reichte es leider zu keinem Titel, aber eine Silbermedaille für Mauricio im 300m-Lauf und jeweils Bronzemedaillen für Lennart Engel im Hochsprung, Ruwen Engelmann im 300m-Lauf sowie für Thaddäus Piekenbrock zusammen mit seinen Kameraden in der 4 x 100m-Staffel sind aller Ehren wert.

Bei den Badischen Hallenmeisterschaften erkämpfte sich der 19-jährige Piero Wolf sowohl im 400m-Lauf als auch zusammen mit Emanuel Wolf, Alexander Strobel und dem Schriesheimer Sebastian Scharf in der 4 x 200m-Staffel jeweils eine Bronzemadaille. Ebenfalls Dritter wurde Baruch Claus bei den Badischen Meisterschaften der 15-Jährigen mit der Steigerung auf 13,18m im Kugelstoßen.

Die besten Ergebnisse erzielten die Dossenheimer jedoch in den Mannschaftswettbewerben. Hier zahlte sich die Bildung von Startgemeinschaften mit Nachbarvereinen aus. Die Mannschaften „Rhein-Neckar-Nord“ mit dem Schriesheimer Sebastian Scharf und den Dossenheimern Piero Wolf, Alexander Strobel und Julian Kraft in der Klasse mU20 sowie der Dossenheimerin Anna Reinhard zusammen mit vier Schriesheimerinnen und Handschuhsheimerinnen in der Klasse wU20 wurden, betreut von dem neuen Trainer Jonas Kraft, auf Anhieb Badische Mannschaftsmeister in der Klasse 3 mit fünf verschiedenen Disziplinen. Nur unwesentlich standen ihnen die U18-Jungs nach. Felix Rewerk und Lennart Bechtloff sowie vier Kameraden aus Schriesheim belegten in ihrer Klasse einen überraschenden zweiten Platz.

Was den sportlichen Wert anging, schoss jedoch die „Startgemeinschaft Dossenheim-Rohrbach“ in der Klasse U16 den Vogel ab. In der anspruchsvollen Klasse zwei mit acht jeweils doppelt zu besetzenden Disziplinen brachten sie den haushohen Favoriten LG Region Karlsruhe, ein Konglomerat aus zwölf verschiedenen Vereinen, an den Rand einer Niederlage. Verstärkt durch je einen Handschuhsheimer und Rohrbacher Athleten verpassten die acht Dossenheimer Baruch Claus, Max Dehnert, Lennart Engel, Ruwen Engelmann, Mauricio Maier-Borst, Philipp Pfisterer, Thaddäus Piekenbrock und Tim Terjung nur durch Pech den Sprung auf die oberste Treppenstufe.

Das gesteigerte Leistungsniveau zeigt sich auch bei einem Blick in die Badische Bestenliste. 18 Dossenheimer schafften in 32 Disziplinen den Sprung unter die besten Zwanzig. Piero, Mauricio und Baruch landeten in ihren Spezialdisziplinen sogar jeweils auf dem hervorragenden dritten Platz. Noch besser platziert war nur noch Dr. Werner Wetzel, der bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Klasse M70 das Finale im 400m-Lauf erreichte und hervorragender Fünfter wurde.

Allen Athleten einen herzlichen Glückwunsch.

32. Dossenheimer Berglauf

Am 12. November fand zum 32. Mal der Dossenheimer Berglauf statt.
Was vor vielen Jahren als abteilungsinterne läuferische Wette startete, hat sich inzwischen zu einer etablierten Laufveranstaltung der besonderen Art entwickelt.


Den schlechten Wettervorhersagen zum Trotz zeigte sich der Himmel am Samstag im Wechsel sonnig oder leicht bewölkt, so dass sich bei idealen Laufbedingungen doch noch viele Sportler am Wettkampftag selbst zur Nachmeldung entschieden. Insgesamt 91 Läufer, darunter 13 Frauen, fanden sich pünktlich um 15:00 Uhr an der Startlinie am Waldfrieden ein.

Die Strecke war wie immer 5,4 km lang, wobei eine Höhendifferenz von beachtlichen 350 Metern überwunden werden musste, davon 80 Höhenmeter bereits auf dem ersten Kilometer. Wer hier zu schnell anging, hatte später kaum noch Chancen, zumal auch in diesem Jahr eine große Leistungsdichte zu verzeichnen war. Mehr als ein Drittel aller Läuferinnen und Läufer blieb unter der „magischen“ 30-Minuten-Grenze, die ersten zehn Plätze wurden innerhalb von weniger als drei Minuten vergeben, die Plätze zwei bis sieben gar innerhalb einer Minute.

Siegerin bei den Frauen wurde – wie auch schon 2014 -  Heike Kellner vom TV Heppenheim in  ausgezeichneten 27:50 Minuten.  Der zweite Platz ging in 32:07 min an Johanna Bieneck vor Beate Wilbois (Team Erdinger Alkoholfrei), die nach 32:39 min die Ziellinie am Weißen Stein überquerte.

Bei den Männern schaffte es Marius Meyfahrt in hervorragenden 22:11 min als erster ins Ziel, womit er seinen Vorjahressieg wiederholen konnte. Zweiter wurde Julius Ott (TSV Amicitia Viernheim) in 23:02 min vor Philipp Scheffzek (Radsport Rhein-Neckar) in 23:15 min.

Beste Dossenheimer waren in diesem Jahr Christian Alles (24:59) auf Platz 9, Harald Häse (27:30) auf Platz 17, Stefan Zimmermann (27:51) auf Platz 19 und Frieder Däublin (27:54) auf Platz 20.

Mit dieser ausgeglichenen Leistung konnte die TSG Germania Dossenheim dann auch die Mannschaftswertung klar für sich entscheiden.

Der Ausklang mit der abschließenden Siegerehrung fand auch in diesem Jahr wieder direkt in der Neuberg-Turnhalle statt, wo sich seit Jahren auch das Wettkampfbüro sowie die Umkleide- und Duschräume befinden. Herzlichen Dank an die Neubergschule für diese für Läufer und Helfer gleichermaßen ideale Lösung.

Abteilungsleiter Mike Weißenborn vergab die Urkunden und Preise für die Sieger bei den Männern und Frauen. Die Sonderpreise für die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer „mit der meisten Lebenserfahrung“ gingen in diesem Jahr an Claudia Lörsch (LSV Ladenburg) und an Eugen Holl (Post SG Heidelberg). Mit seinen 82 Jahren lief dieser eine äußerst beachtliche Zeit von 51:59 Minuten  und bemängelte später nur, dass die Strecke eigentlich viel zu kurz für ihn sei, um seine läuferische Stärke als erfahrener Marathonläufer auszuspielen.

Jüngster Teilnehmer war in diesem Jahr der 9jährige Elias Spandau, der bei seinem ersten Berglauf nach glatt 43 Minuten ins Ziel kam und damit so manch routinierten Läufer hinter sich lassen konnte. 

Mike Weißenborn bedankte sich noch für die freundliche Unterstützung der Stadtwerke Heidelberg und der Sport-Welt Niebel sowie bei allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu organisieren wäre und lud zum Abschluss alle Anwesenden schon jetzt zum 33. Berglauf  2017 wieder nach Dossenheim ein.

 

Überraschungserfolge bei den Waldlaufmeisterschaften

Keiner der zwölf Dossenheimer Leichtathleten hatte vorher schon einmal an einer Waldlaufmeisterschaft teilgenommen und dennoch schlugen sie sich am Sonntag bei den Meisterschaften des Rhein-Neckar-Kreises in Wiesloch über Erwarten erfolgreich.

Julie mit Mauricio, Thaddäus und Ben

Mit über 350 Teilnehmern war die Beteiligung trotz der kalten Witterung erfreulich hoch. Die Abwicklung der verschiedenen Läufe von 500 Metern bis hin zu 5570 Metern für die diversen Altersgruppen klappte reibungslos und die äußeren Bedingungen waren ebenfalls tadellos.

Als erste musste Anna Reinhard bei der weiblichen Jugend auf die für sie ungewohnte Strecke von 3200 m an den Start. Mehr als der 5. Platz im Feld der Spezialistinnen war da nicht zu erwarten. Mit sechs Läuferinnen war Dossenheim bei den unter 12-jährigen Schülerinnen beim Lauf über 1150 m stark vertreten. Auf dem schmalen Waldweg drängelten sich 40 Mädchen um die besten Startplätze. Von ihrem Trainer auf diese Situation vorbereitet, erkämpften sich die TSG-lerinnen auch unter dezenter zu Hilfenahme der Ellbogen durchweg Plätze im Vorderfeld und nach der ersten von zwei Runden hatten sich Lilly Gausepohl und Anna Merkle in dem bereits weit auseinandergezogenen Feld in der kleinen Spitzengruppe festgesetzt. Auf den letzten 200 m wurde dann gnadenlos gesprintet und die erst 10-jährige Lilly setzte sich bei den unter 12-jährigen Mädchen 5 Sekunden von der nächsten Verfolgerin ab und wurde Kreismeisterin. Anna Merkle kam mit 13 Sekunden Rückstand auf Platz 5, wobei der Umstand, dass sie auf der Zielgeraden noch zwei Läuferinnen aus Dielheim überspurtete, ausschlaggebend war für den äußerst knappen Sieg in der Mannschaftswertung vor dem TV Dielheim. Dritte im Bunde bei der Mannschaft und mit Platz acht bei den 11-jährigen Mädchen war Ada Engelmann. Mit den Schwestern Caitlin und Emily Thompson sowie Amelie Westermann konnte sogar noch eine zweie Mannschaft gebildet werden, die in der Endabrechnung den 7. Platz belegte.

Die unter 16-jährigen Jungen und Mädchen wurden in einem Lauf über 2370 Meter zusammengefasst. Julie Stöhr bestritt in Wiesloch ihren überhaupt ersten Wettkampf. Mit gerade mal 11 Sekunden Rückstand auf die Siegerin holte sie sich ihre erste Bronzemedaille, der in Zukunft wohl noch einige folgen werden. Die Jungs hatten sich vor dem Lauf gute Chancen in der Mannschaftswertung ausgerechnet, als aber ein Läufer unmittelbar vor dem Start aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, schwanden die Hoffnungen. Das Gedränge nach dem Start war nicht ganz so groß wie bei den jüngeren Mädchen und so konnten sich Thaddäus Piekenbrock und Mauricio Maier-Borst gleich in der Spitzengruppe festsetzen. Eingangs der zweiten Runde zog der hohe Favorit aus Walldorf, Robert Brune, das Tempo stark an, sodass nur noch Thaddäus ihm bis kurz vors Ziel folgen konnte. Die Silbermedaille für ihn und die Bronzemedaille für Mauricio waren eine sehr positive Überraschung. Diese wurde noch getoppt durch das Mannschaftsergebnis. Sieger und Kreismeister TSG Germania Dossenheim vor der MTG Mannheim! Dies war nur möglich, weil der zur Sicherheit mitgestartete Ben Wallner als Neunter das Trio ergänzte.

Dossenheimer Leichtathleten Badische Vizemeister

In Ermangelung von großen Stars haben die Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim ihren Schwerpunkt zunehmend zu den Mannschaftswettbewerben verlagert. Bei den männlichen Klassen U18 und U20 reichte es für die Startgemeinschaft mit dem SV Schriesheim bei den Badischen Mannschaftsmeisterschaften am 27. Mai in Kirchzarten mangels Masse nur für die Klasse 3 mit fünf jeweils doppelt zu besetzenden Disziplinen, aber ein Sieg und zwei zweite Plätze waren die stolze Ausbeute.


-aha-
Da die jüngeren Altersklassen deutlich stärker besetzt waren, wagten es die Dossenheimer, unterstützt von einem Rohrbacher und einem Handschuhsheimer Athleten, in der anspruchsvollen Klasse 2 mit acht verschiedenen Disziplinen, am 24. September in Konstanz gegen die Großen Badens anzutreten. Bis auf den verletzten Sandro Wolf traf sich die komplette Mannschaft in aller Herrgotts Frühe am Rathaus, um mit Gemeindebus und PKW die Reise nach Konstanz anzutreten. Das direkt am See liegende Stadion war Schauplatz für die Meisterschaft der besten badischen Schülermannschaften.
Die erste Disziplin war der 80 m Hürdenlauf bei ziemlich störendem Gegenwind. Dass dennoch für den Rohrbacher Mathis Hager und Max Dehnert mit 12,16 sec und 12,49 sec klare persönliche Bestleistungen heraussprangen, schien allen wie ein gutes Omen. Beim folgenden Hochsprung verfehlte Mathis zwar mit 1,68 m die angepeilten 1,70 m, aber da der ein Jahr jüngere Lennart Engel seine Bestleistung mit 1,56 m einstellte, gelang es sogar in der Gesamtwertung in Führung zu gehen. Da jeder Athlet einschließlich der Staffel nur in drei Disziplinen antreten durfte, war der 100 m Sprint aus taktischen Gründen nicht optimal besetzt. Hinzu kam, dass der schnelle Mauricio Maier-Borst wegen eines Fehlstartes disqualifiziert wurde. Der Handschuhsheimer Freddy Schwitzer und Thaddäus Piekenbrock schlugen sich mit 13,21 und 13,76 sec bei starkem Gegenwind zwar recht gut, aber der Vorsprung an Punkten vor den Jungs aus Karlsruhe war auf ein Minimum reduziert. Als nächstes folgte das Kugelstoßen, die Paradedisziplin der Dossenheimer Mannschaft. Aber es kam mal wieder ganz anders. Baruch Claus, der einige Tage vorher beim Training noch reihenweise 13m Stöße mit der 4 kg Kugel abgeliefert hatte, kam mit seiner neuen Drehstoßtechnik überhaupt nicht zurecht und landete bei enttäuschenden 10,38 m. Max Dehnert verbesserte zwar mit seiner persönlichen Bestleistung von 11,70 m die Bilanz, aber das erhoffte üppige Punktepolster für die restlichen Disziplinen fiel nur bescheiden aus. Der Weitsprung verlief erwartungsgemäß. Unsere beiden Auswärtigen Mathis und Freddy sprangen 5,54 m und 5,03 m und verloren erfreulich wenige Punkte auf die starken Karlsruher Springer.
Das folgende Speerwerfen hatte jedoch die nächsten Überraschungen parat. Noch frustriert vom Kugelstoßen blieb Baruch Claus mit 31,59 m leicht unter seinen Möglichkeiten, aber Phillip Pfisterer, der erst seit einigen Wochen Speerwerfen trainiert, verblüffte alle mit einem Wurf von 45,16 m, der ihn in die badische Spitzengruppe seiner Altersklasse beförderte. Aber unmittelbar danach gelang dem Karlsruher Leon Reuter ein sensationeller Wurf auf 48,99 m, wobei er sich um fast 5 Meter steigerte und sich an Badens Spitze setzte. Statt wie erhofft die Führung wieder auszubauen hatten die Dossenheimer nun wieder einen Rückstand vor der 4 x 100 m Staffel, für die die LG Region Karlsruhe hoch favorisiert war. Aber die Bergsträßler Mauricio, Baruch, Thaddäus und Freddy liefen für ihre Verhältnisse gute 51,42 sec, sodass die aus Sicherheitsgründen gestartete zweite Staffel mit Ruwen Engelmann, Phillip, Tim Terjung und Lennart mit 54,44 sec nicht mehr in die Wertung kam.
Vor dem abschließenden 800 m-Lauf waren die Würfel eigentlich schon gefallen, der Rückstand war auf satte 176 Punkte angewachsen, aber der Vorsprung vor den Drittplazierten betrug im Hinblick auf unsere starken 800 m-Läufer beruhigende 50 Punkte. Max, obwohl ohne gezieltes Aufbautraining, lief ein mutiges Rennen hinter dem überragenden Walldorfer Robert Bruhne und wurde mit der persönlichen Bestzeit von 2:16,69 min belohnt. Aber auch der ein Jahr jüngere Thaddäus steigerte sich auf hervorragende 2:22,03 min und half mit, den Rückstand auf den Gesamtsieger Karlsruhe nochmals auf 93 Punkte zu reduzieren. Das bisschen Wehmut über die vertane Chance wich schon bald der Freude über den völlig unerwarteten Badischen Vizemeistertitel.

 

 

Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

Bereits seit einigen Jahren sind die Durchgänge zur Badischen Schüler-Mannschafts-Meisterschaft der Saisonhöhepunkt für die Dossenheimer Leichtathleten und der Ehrgeiz ist stets groß, zu den acht besten badischen Mannschaften zu zählen, die vom Verband zum Endkampf, dieses Jahr in Konstanz, eingeladen werden.

Nach erheblichen Terminproblemen bei den Kreismeisterschaften in Oftersheim, wurde auf den letzten Drücker noch eine Startmöglichkeit für die U16-Mannschaft in Bad-Schönborn gefunden. Im vergangenen Jahr waren die Dossenheimer und Rohrbacher noch etwa gleich stark in der Mannschaft der Startgemeinschaft vertreten, aber dieses mal waren die Dossenheimer dank einer erheblichen Leistungssteigerung fast unter sich. Der einzige Rohrbacher fehlte unentschuldigt und statt seiner sprang Freddy Schwitzer aus Handschuhsheim in die Bresche. Die acht Disziplinen, die in der anspruchsvollen Gruppe 2 mit mindestens zwei Athleten zu besetzen sind, stellen für einen kleinen Verein wie die TSG Germania Dossenheim eine große Herausforderung dar.
Der Wettkampf begann recht verheißungsvoll mit drei persönlichen Bestleistungen im 100m Lauf. Mauricio Maier-Borst sorgte mit 12,92 sec, Sandro Wolf mit 13,15 sec und Thaddäus Piekenbrok 13,48 sec für ein erstes „Überplan“-Ergebnis. Dass Max Dehnert schnelle 800m laufen kann, war zu erwarten. Trotz erheblichen Trainingsrückstandes lief er mit 2:18,85 min fast persönliche Bestzeit. Aber dass der ein Jahr jüngere Thaddäus in seinem ersten ernsthaften Lauf über diese Distanz mit 2:22,73 min nur wenig dahinter lag, war schon sehr überraschend, ebenso wie die 2:26,50 min von Mauricio. Auch hier lagen die erreichten Punkte über dem Soll. Max war auch der einzige Dossenheimer, der die 80m Hürdenstrecke, zusammen mit Freddy Schwitzer, in Angriff nahm und fast ohne spezielles Training mit sehr guten 12,62 sec eine persönliche Bestleistung aufstellte. Und wieder gab es mehr Punkte als erwartet.
In den folgenden Weit- und Hochsprüngen wurden die Erwartungen weitgehend erfüllt. Sandro und Freddy landeten mit Sprüngen von 5,18m und 5,08m im Bereich ihrer Bestleistungen in der Weitsprunggrube. Im folgenden Hochsprung fehlten Lennart Engel zwar einige Zentimeter, was Philipp Pfisterer mit seiner Steigerung auf ebenfalls 1,48m jedoch ausgleichen konnte.
Obwohl die Trainingsschwerpunkte eigentlich mehr bei den Läufen und den Sprüngen lagen wurden in den Würfen die höchsten Punktzahlen erzielt. Mit der 4kg-Kugel stellte Max seine Vielseitigkeit wieder unter Beweis. Mit nicht erwarteten 11,64m ließ er sogar den etwas verunsicherten Drehstoßer Baruch Claus mit 11,50m hinter sich. Die beste Leistung wohl des ganzen Wettkampfes jedoch hatte Philipp zu bieten. Von den Handballern zu den Leichtathleten zurückgekehrt, hatte er sich erst seit einigen Wochen, trotz der äußerst mangelhaften Wurfmöglichkeiten in Dossenheim, intensiv auf seinen ersten Wettkampf vorbereitet. Alle Erwartungen deutlich übertreffend gelang ihm dabei mit 42,77m ein Wurf direkt in die badische Spitzenklasse. In seinem Sog steigerte sich auch Baruch auf die persönliche Bestleistung von 35,31m.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Erwartungen bereits deutlich übertroffen worden, es fehlte nur noch die abschließende 4 x 100m-Staffel. Die sonst aus Sicherheitsgründen übliche zweite Staffel musste mangels Masse leider ausfallen, aber die erste Staffel mit Baruch, Sandro, Thaddäus und Mauricio war stark und schien auch wechselsicher. Bis hin zur letzten Übergabe ging noch alles gut, aber dann lief Mauricio, wohl übermotiviert und etwas irritiert durch die anderen Mannschaften, etwas zu früh los, sodass ihn Thaddäus nicht mehr erreichen konnte und die Staffel wegen Überschreitens der Wechselmarke disqualifiziert werden musste. Allgemeines Entsetzen und auch der Hinweis, dass das auch schon Weltklasseathleten passiert sei vermochte die Stimmung auch nicht mehr zu verbessern.
Jetzt ist Warten angesagt und die Spannung ist groß, ob das Ergebnis auch trotz der fehlenden über 1000 Punkte aus der Staffel vielleicht doch ausreicht, um sich für den badischen Endkampf zu qualifizieren. Denn dort wäre sogar mit einem Platz auf dem Treppchen zu rechnen.

Badische Meisterschaften der Leichtathletik Schüler

Sechs Dossenheimer Athleten, die die teilweise sehr anspruchsvollen Qualifikationsleistungen für die Badischen U16 Schüler-Meisterschaften im Vorfeld erfüllt hatten, das gab es seit vielen Jahren nicht mehr.

Leider konnte Tim Terjung wegen einer Verletzung seine Chancen im 800m-Lauf der 14-Jährigen nicht wahrnehmen und so fuhren fünf hochmotivierte Leichtathleten bei sommerlichem Wetter im Gemeindebus nach Ettlingen ins Albgau-Stadion. Die ungewohnte Atmosphäre und die daraus resultierende Aufregung sorgten dafür, dass nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. Sandro Wolf, der in diesem Jahr schon mit guten Leistungen im Sprint und im Weitsprung auf sich aufmerksam gemacht hatte, kam mit seinem Anlauf gar nicht zurecht und landete mit für ihn eher mäßigen 4,97 m im Weitsprung auf dem 14. Platz. Etwas besser platzieren konnte sich der ebenfalls 15-Jährige Ruwen Engelmann im Lauf über 300m Hürden. Nach guten Trainingsleistungen fand er seinen Rhythmus nicht recht und wurde in 49,65 sec Sechster. Mauricio Maier-Borst hätte es in seinem ersten Leichtathletikjahr fast bis ins 100m-Finale geschafft. Fehlende sechs Hundertstel Sekunden verbannten ihn, trotz der guten Zeit von 13,14 sec., auf den undankbaren 9. Platz. Der zweite 14-Jährige, Lennart Engel, hatte eigentlich mit der neuen persönlichen Bestleistung von 1,55 m geliebäugelt, aber der Sprung von den übersprungenen 1,50m war für diesmal noch zu groß und er musste sich mit dem 8. Platz begnügen.
Alle Erwartungen erfüllte jedoch die 4 x 100 m Staffel der Startgemeinschaft Dossenheim – Rohrbach mit Mauricio, Sandro, Thaddäus Piekenbrok und dem Rohrbacher Mathis Hager, die nach tadellosen Wechseln in sehr guten 50,61 sec auf Platz 6 einkamen. Den Vogel schoss jedoch, nicht ganz unerwartet, der 15-Jährige Kugelstoßer Baruch Claus ab. Nachdem er im Winter mit Hilfe des Mannheimer Trainers al Qawati auf die technisch sehr anspruchsvolle Drehstoßtechnik umgestellt hatte, steigerte er seine Bestleistung mit der 4 kg-Kugel aus dem Vorjahr um fast zwei Meter auf ausgezeichnete 13,18m. Nur sieben Zentimeter hinter dem Zweiten nahm er stolz die Bronzemedaille in Empfang.

NEU: Fit mit Leichathletik

Hast Du Lust auf Sport im Freien? Wir trainieren die Disziplinen der Leichtathletik - Laufen, Springen, Werfen - zur Steigerung der körperlichen Fitness. Für Einsteiger geeignet.

 

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Wann: ab 01.08.2016, montags
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Dauer: 6x 60 Minuten

Ort: Sportplatz Dossenheim

Kosten: TSG-Mitglieder 18,- €
            Nicht-Mitglieder 27,- €

Mindestteilnehmerzahl: 6

Leitung: Christel Bachert, Sportabzeichen-Prüferin
Anmeldung: c.bachert@tsg-germania.de
Telefon: 0157-5816 2958

Das Anmeldeformular und die Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Die Leichtathleten starten in die Freiluftsaison

Sieben Wettkämpfe in vier Wochen, so dicht gepackt war das Frühjahrsprogramm der Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim noch nie, ebenso wie die erstaunliche Ausbeute an Titeln und Medaillen sowie von 14 Vereinsrekorden und zahllosen persönlichen Bestleistungen.


Der zusätzliche Trainer, die Neuzugänge aus den benachbarten Vereinen sowie die Bildung von verschiedenen Startgemeinschaften für die diversen Altersklassen und die daraus resultierende Zusammenarbeit zeigten deutliche Früchte.

Der Reigen wurde mit den Kreis-Langstreckenmeisterschaften in Neckargemünd eröffnet. Obwohl die Trainingsschwerpunkte eher nicht auf den langen Laufstrecken lagen, konnte der A-Jugendliche Emanuel Wolf den Titel über 5000m in 18:49,8 min erringen, dicht gefolgt von seinem Vereinskameraden Julian Kraft. In der Klasse M14 wagten sich die Mehrkämpfer Tim Terjung und Andreas Müller erstmals auf die 3000m-Strecke und verfehlten mit 12:19,4 und 12:20,5 min nur um knapp 10 Sekunden den Titel.

Eine Woche später versuchten sich einige unserer Mädchen bei den Bahneröffnungswettkämpfen in Eppelheim erstmals in den Blockwettkämpfen mit den für sie noch ungewohnten Disziplinen wie Hürdenlauf, Speerwurf und 800m-Lauf. So konnten keine Spitzenresultate erwartet werden, lediglich Katharina König und Lea Kamer erreichten mit 1754 und 1824 Punkten die Plätze neun und sechs. Mit von der Partie waren noch Mia Straßer und Ada Engelmann, die einen Vierkampf absolvierte.

Buchstäblich ins Wasser fielen die Wettkämpfe in Bad Rappenau am folgenden Wochenende. Die böigen Winde und Regengüsse waren so heftig, dass die Veranstaltung nach zwei Stunden abgebrochen werden musste. Aber kurz vorher lief, allen Unbillen der Witterung zum Trotz, die 12-jährige Katharina König im ersten Hürdenlauf ihres Lebens die 60m in hervorragenden 11,51 sec, einer Zeit, die ihr bereits jetzt einen Platz in der Badischen Bestenliste sichert.

Am 1. Mai wurde der Reigen der diesjährigen Bahneröffnungen bei der MTG Mannheim beschlossen. Bei guten Bedingungen konnten beide A-Jugendliche Piero Wolf und Julian Kraft ihre 100m Bestzeiten auf 12,19 und 12,78 sec steigern, ebenso wie der 16-jährige Felix Rewerk mit  12,46 sec und der 14-jährige Mauricio Maier-Borst in seinem ersten 100m Lauf mit 13,46 sec.  Zum großen Leidwesen unserer 800m-Läufer versagte die elektronische Zeitmessanlage beim ihrem Zieldurchlauf, sodass Julian Krafts ca. 2:25 min und die stark verbesserten Zeiten von Tim Terjung mit ca. 2:30 min und Mauricio Maier-Borst mit ca. 2:31 min leider inoffiziell bleiben müssen.

Am Vatertag durchliefen die Dossenheimer Athleten bei den Schüler-Mehrkampf- und Langstaffelmeisterschaften des Rhein-Neckar-Kreises in Heddesheim bei brütender Hitze ein Wechselbad der Gefühle. Die mit großen Ambitionen angetretene 3x1000m-Staffel der mU20 fiel wegen eines Krankheitsfalls ins Wasser und der in der mU16 als Ersatzmann für den verletzten Tim Terjung kurzfristig aus der Startgemeinschaft eingesprungene Rohrbacher Schlussläufer fiel nach den starken Läufen von Mauricio Maier-Borst und Ruwen Engelmann, deutlich in Führung liegend, noch auf den dritten Platz zurück. Ähnlich wechselhaft ging es bei den Vierkämpfen zu. Für Katharina König, Lea Kamer und Mia Straßer gab es nach durchwachsenen Leistungen in dem stark besetzten Feld der weiblichen U14 einen fünften Platz in der Mannschaft. Die Überrschung schlechthin für die Dossenheimer aber gelang an diesem Tage Mauricio Maier-Borst. Erst seit einem halben Jahr bei den Leichtathleten, lief er die 100m in 13,23 sec, sprang 1,48m hoch und 4,55m weit und stieß die Kugel 6,82m. Für diese vier persönlichen Bestleistungen erhielt er 1.712 Punkte und wurde überlegener Kreismeister.

Saisonhöhepunkt für die Mannschaften der Startgemeinschaft Rhein-Neckar-Nord zusammen mit dem TV Schriesheim und dem TSV Handschuhsheim waren die Badischen Mannschaftsmeisterschaften am 07.05. in Kirchzarten im Südschwarzwald. Auch wenn die Beteiligung noch zu wünschen übrig ließ, hatten sich die Athleten nach der teilweise gemeinsamen, intensiven Vorbereitung viel vorgenommen und so hagelte es auch bei heißem Wetter persönliche Bestleistungen und Vereinsrekorde. In der mU 20 verbesserte Piero Wolf sich über 100m nochmals auf 12,13 sec, eine sehr gute Zeit für einen Mittelstreckler und Werfer. Im Weitsprung musste er sich mit 5,58m jedoch dem mit 5,76m Bestleistung springenden Alexander Strobel geschlagen geben, der auch das Kugelstoßen mit guten 10,66m für sich entschied. Im 3000m-Lauf konnten die Jungs ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen, Piero mit guten 2:10,46 und Alexander und Julian in 2:24,94 bzw. 2:26,93 min. Nach dem neuen Vereinsrekord in der 4x100m-Staffel in 47,26 sec konnten sie stolz die Medaillen und den Wimpel für den Badischen Mannschaftsmeistertitel in Empfang nehmen.

Anna Reinhard war das fehlende Glied in der vornehmlich aus Schriesheimer und Handschuhsheimer Athletinnen bestehenden Mannschaft in der Klasse wU20 und trug mit ihren 6,74m im Kugelstoßen und ihrer Zeit von 3:10,42 min über 800m nicht unwesentlich zum Gesamtsieg und damit dem Titelgewinn auch in dieser Klasse bei.

Die beiden TSG‘ler Felix Rewerk und Lennart Bechtloff hatten es in ihrer ansonsten mit Schriesheimer Athleten besetzten Mannschaft mU18 mit sehr starker Konkurrenz zu tun. Aber beide hatten einen besonders guten Tag erwischt. Im 100m-Lauf steigerte sich Felix auf glatte 12 Sekunden und zog dabei Lennart ebenfalls zur persönlichen Bestzeit von 12,46 sec. Nachdem Lennart die Kugel 8,84m weit gestoßen hatte und mit 5,06m erstmals über 5 Meter gesprungen war, verblüffte Felix mit sehr guten 2:17,00 min im 800m Lauf. Der unerwartete Badische Vizemeistertitel war die angemessene Belohnung.

Bereits einen Tag später standen die Regio-Meisterschaften in Eppelheim auf dem Programm. Thaddäus Piekenbrock, Lennart Engel und Ruwen Engelmann nutzten diese Gelegenheit, um ihre Sprintzeiten auf 13,65 sec, 14,05 sec und 14,16 sec zu verbessern. Nach einem wenig überzeugenden 100m-Lauf erlief sich Mauricio Maier-Borst in seinem ersten 300m-Rennen mit einem fulminanten Endspurt mit 42,57sec eine Silbermedaille. Nur wenig zurück wurde Thaddäus Piekenbrock in 43,49sec Vierter. Eine Altersklasse höher erkämpfte sich Ruwen Engelmann gegen starke Konkurrenz ebenfalls über 300m die Bronzemedaille. Grenzwertig ging es beim Hochsprung zu. Der böige Wind war zeitweise so heftig, dass die Latte einfach davonflog. Sehr zum Leidwesen von Lennart Engel in der Klasse m14, dessen persönlicher Rekord von 1,52m nach übersprungenen 1,50m buchstäblich vom Winde verweht wurde. Die Bronzemedaille tröstete ein wenig.

 

Sportabzeichen: Termin für Schwimmen

Der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens.
Am 27. April 2016 um 18:30 Uhr hast Du im Dossenheimer Hallenbad die Möglichkeit, diesen Nachweis zu erbringen, um Dein diesjähriges Deutsches Sportabzeichen zu absolvieren.

Der Nachweis kann erbrach werden durch:
- 15 Minuten Schwimmen ohne Unterbrechung, mit erkennbarer Fortbewegung im Wasser
- Erfüllen der Anforderungen Schnelligkeit in der Disziplin Schwimmen
- Durch Schwimmen der Ausdauerstrecke in beliebiger Zeit oder Erfüllen der Anforderungen in Bronze, Silber oder Gold

Das Sportabzeichen-Team erwartet Dich im Dossenheimer Hallenbad.

Weitere Sportabzeichen-Termine für Leichtathletik bzw. Schwimmen:

Mittwoch, 15.06.2016: 17:00 Uhr Sportplatz
Mittwoch, 13.07.2016: 17:00 Uhr Sportplatz
Mittwoch, 10.08.2016: 17:00 Uhr Sportplatz
Mittwoch, 07.09.2016: 17:00 Uhr Sportplatz
Mittwoch, 12.10.2016: 18:30 Uhr Hallenbad

 

Erfolgreicher Saisoneinstieg

Trotz der beengten Trainingsbedingungen in der Jahnhalle hatten sich die Leichtathleten der TSG Germania im abteilungseigenen Kraftraum sowie auf der Rundbahn intensiv auf die Badischen Jugend-Hallenmeisterschaften am 13. und 14. Februar im Olympiastützpunkt in Mannheim vorbereitet.

von links: Alexander Strobel, Emanuel Wolf, Julian Kraft, Lennart Bechtloff, Piero Wolf

Feinschliff holten sie sich zuletzt bei mehreren inoffiziellen Trainingseinheiten in ebendieser speziellen Leichtathletikhalle.

Trotz der sehr anspruchsvollen Qualifikationsnormen waren insgesamt doch acht Dossenheimer Athleten am Start. Der 18-jährige Piero Wolf, nebenbei noch begeisterter und guter Handballer, hatte sich vorgenommen, seine 400m Bestzeit aus dem Vorjahr zu unterbieten, aber auf der Innenbahn mit den besonders engen Kurven schien das kaum machbar. In einem erbitterten Kampf um den dritten Platz behielt er die Oberhand und wurde mit dem neuen Vereinsrekord von 53,39 sec. belohnt. Zusammen mit seinen Vereinskameraden Alexander Strobel, dem Neuzugang Emanuel Wolf sowie dem Schriesheimer Sebastian Scharf hatte man sich in der 4x200m-Staffel (eine Runde) Außenseiterchancen gegenüber den badischen Großvereinen ausgerechnet. Dass sie nach glänzenden Einzelleistungen in nicht erwarteten 1:39,97 min eine weitere Bronzemedaille holten, war jedoch eine große Überraschung. Auch in der U18 war eine 4x200m-Staffel aus zwei Schriesheimer und zwei Dossenheimer Sprintern der Startgemeinschaft Rhein-Neckar-Nord gemeldet, aber groß war jedoch der Schreck, als der andere Neuzugang Felix Rewerk in letzter Minute ausfiel. Dank einsichtiger Funktionäre konnten wir jedoch noch eine zweite U20-Staffel aus den drei verbliebenen U18-Läufern Lennart Bechtloff sowie den beiden Schriesheimern Daniel Scharf und Manuel Haag sowie Julian Kraft aus der U20 nachmelden. Hochmotiviert nach den vorangegangenen Aufregungen gelang es dieser Verlegenheitsstaffel sogar noch, einen hervorragenden fünften Platz zu belegen.

Der Sonntag war den 14- und 15-Jährigen vorbehalten. Baruch Claus hatte in diesem Winter die äußerst schwierige Umstellung auf die sogenannte Drehstoßtechnik beim Kugelstoßen gewagt. Dank der guten Beziehungen der Dossenheimer Trainer fand er in dem Mannheimer Trainer Khalid al Qawati einen versierten Lehrmeister. In seinem ersten Wettkampf, aufgeregt und technisch noch unsicher, gelang ihm zwar mit 11,63m ein neuer Vereinsrekord und der 5. Platz, aber insgeheim hatte er doch schon mit den 12m geliebäugelt. Der ein Jahr jüngere Lennart Engel hatte vor zwei Wochen in Walldorf seine persönliche Bestleistung im Hochsprung um 4 Zentimeter auf 1,52m gesteigert und damit die Qualifikationshöhe für die Badischen deutlich überboten. Nachdem er im dritten Versuch die Höhe von 1,50 übersprungen hatte, war die weitere Steigerung um fünf Zentimeter diesmal noch zu viel für ihn. In dem äußerst starken Feld belegte er damit den siebten Platz. Auch in der Altersklasse U16 war eine Staffel gemeldet, diesmal über 4x100 m. Auch hier fiel im letzten Moment ein Läufer, diesmal aus Rohrbach, aus und Lennart Engel musste nachgemeldet werden. Am Start hielt sich im ersten Wettkampf seines Lebens Mauricio Meier-Borst ganz hervorragend gegen seinen Mannheimer Bahnnachbarn und übergab den Stab, knapp in Führung liegend, auf Baruch Claus. Auch dieser legte einen überraschend starken Kurvenlauf hin. Noch ganz euphorisch über die Führung lief er zu weit auf den etwas zögerlich startenden Lennart Engel auf und nach einem kurzen Handgemenge flog der Stab plötzlich zu Boden.

Trotz dieses abschließenden Schocks war die Bilanz der Meisterschaften mit einem siebten, zwei fünften und zwei dritten Plätzen doch besser als erwartet.

Einladung zur Abteilungsversammlung

Am Mittwoch, den 02. März 2016, findet um 20:00 Uhr die Jahreshauptversammlung der Leichtathletikabteilung im Ambiente statt. Hierzu laden wir alle Leichtathletinnen und Leichtathleten herzlich ein.

Folgende Tagesordnungspunkte sind geplant:

  • Begrüßung
  • Bericht des Abteilungsleiters
  • Berichte der Ressortleiter
  • Aktuelle Themen
  • Verschiedenes


Anträge zu Tagesordnungspunkten sind innerhalb der satzungsmäßigen Frist schriftlich an den Abteilungsleiter Mike Weißenborn (Mohrhardtgäßchen 1, 69221 Dossenheim) zu richten.

Sportlicher Rückblick 2015

Wie alle Jahre wieder traf sich die Leichtathletikabteilung der TSG Germania Dossenheim in der Mühlbachhalle um die sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres angemessen zu würdigen. Abteilungsleiter Mike Weißenborn wies in seiner Begrüßung auf den ungebrochenen Aufwind bei den Leichtathleten hin. 

Erfolgreiche Jugendarbeit in der Abteilung Leichtathletik

Nach knapp 40 errungenen Sportabzeichen im vergangenen Jahr konnte er dieses mal 68 Kindern und Erwachsenen zu ihren Leistungen gratulieren. Bei 51 reichte es sogar zu dem begehrten Goldenen Sportabzeichen. Besonders hervorzuheben sind die Familien Gund und Mehler mit jeweils fünf Medaillen und Engelmann mit deren drei.

Ähnlich erfreulich war die Entwicklung bei den Mehrkampfnadeln des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. 12 Athletinnen und Athleten erfüllen die sehr anspruchsvollen Voraussetzungen für die goldene Nadel und bei zweien reichte es immerhin noch für Silber.

Im Anschluss daran ging Trainerin Gerda Seibert detailliert auf die Platzierungen der Dossenheimer Athleten in den Bestenlisten des Badischen Leichtathletikverbanders sowie des Rhein-Neckar-Kreises ein.

Nach 11 Nennungen im Jahre 2014 erreichten im Jahr 2015 7 verschiedene Sportler in 17 Disziplinen die Aufnahme in die Listen der 20 besten Badener. Der 7. Platz im 400 m Hürdenlauf von Alexander Strobel und der 8. Platz von Baruch Claus im Kugelstoßen sind besonders hervorzuheben. Noch besser waren die Mannschaftsergebnisse in den Klassen der unter 14-Jährigen und der unter 16-Jährigen . In einer Startgemeinschaft mit der TSG Rohrbach erkämpften sich die Jungen beim Baden-Finale in Eppelheim gegen viele Großvereine jeweils hervorragende vierte Plätze.

Auch im Rhein-Neckar-Kreis haben sich die Dossenheimer einen guten Namen erarbeitet. 14 Athleten der verschiedenen Altersklassen wurden 85 mal in die Liste der 20 Besten aufgenommen, wobei Alexander Strobel als 10-Kämpfer mit 11, Max Dehnert und Lennart Engel mit jeweils 7, und Piero Wolf mit 6 Nennungen den Vogel abschossen.

Die Trainingsbeteiligung war insgesamt recht erfreulich. Anna Reinhard und Ruwen Engelmann nahmen in der vergangenen Saison 70 bzw. 63% der angebotenen Trainingseinheiten wahr, trotz Schulstress und anderer Verpflichtungen. Da sich die sportlichen Aktivitäten bekannterweise recht positiv auf die schulischen Leistungen und die Persönlichkeitsentwicklung auswirken, sei nochmals auf die Bedeutung des regelmäßigen Trainingbesuches hingewiesen. Die unveränderten Trainingszeiten sind Montag 17:00 – 19:00 Uhr, Donnerstag 18:00 – 20:00 Uhr und Samstag 11:00 – 13:00 Uhr. Zur Unterstützung der Trainer Arno Hamaekers und Gerda Seibert und in Anbetracht der gestiegenen Athletenzahl gelang es der Abteilung, mit Jonas Kraft einen jungen, motivierten Trainer zu verpflichten.

Auch die Abnahmezeiten für das deutsche Sportabzeichen liegen mittlerweile fest: Schwimmen am 27.04. und 12.10. 016 um 18:30 Uhr und Leichtathletik am 15.06., 13.07., 10.08. und 07.09.2016 jeweils um 17:00 Uhr.

31. Dossenheimer Berglauf

Am 14. November fand zum 31. Mal der Dossenheimer Berglauf statt. Bei idealen Laufbedingungen – etwas kühl, aber trocken - fanden sich 136 Läufer, darunter 24 Frauen um 15 Uhr an der Startlinie am Waldfrieden ein. Die Strecke war wie immer 5,4 km lang, wobei eine Höhendifferenz von beachtlichen 350 Metern überwunden werden musste, davon 80 Höhenmeter bereits auf dem ersten Kilometer.

Wie schon in den vergangenen Jahren, zeigte sich auch 2015 eine große Leistungsdichte: Mehr als ein Drittel der Läufer (40 von 112 Läufern) lief unter 30 Minuten, mehr als 2/3 aller Starter, darunter 8 Läuferinnen, waren schneller als 35 Minuten.

Siegerin bei den Frauen wurde in diesem Jahr Lena Berg vom TV Schriesheim in unglaublichen 25:58 Minuten. Dies war eine der schnellsten Zeiten, die je bei den Frauen gelaufen wurde. Zweite wurde die beste Dossenheimerin, Nele-Hüfner-Kunde (LF Kirchberg Dossenheim), in exakt 30:00 Minuten. Auf den dritten Platz schaffte es Beate Wilbois (Team Erdinger Alkoholfrei) in 31:26 min. .

Bei den Männern waren die ersten beiden des letzten Jahres nicht am Start und so wurden die Karten neu gemischt. Marius Meyfarth, der letztjährige Dritte von der LG Haßloch, konnte seine Vorjahres-zeit um mehr als eine Minute verbessern und sprintete dieses Mal den Berg schon fast hinauf. In ausgezeichneten 21:58 Minuten erreichte er das Ziel als Erster. Tobias Balthesen schaffte es in 22:46 auf Platz zwei und Tobias Hahn vom LSV Ladenburg gelang mit 23:33 min als Dritter ebenfalls der Sprung aufs Treppchen.

Beste Dossenheimer waren in diesem Jahr wieder Harald Häse in sehr guten 26:29 auf Platz 16, und Frieder Däublin mit 27:22 auf Platz 20. Gemeinsam mit Timo Hercegfi (29:09) schafften sie so den zweiten Platz in der Mannschaftswertung hinter der Hochschule Mannheim, die mit Kübel-Heising, Oppmann und Einsiedel diese Wertung für sich entscheiden konnten.

Der Ausklang mit der abschließenden Siegerehrung fand in diesem Jahr wieder direkt in der Neuberg-Turnhalle statt, wo bei selbstgebackenem Kuchen und heißem Kaffee viele Sportler und ihre Familien die Zeit bis zur Ehrung auf angenehme Weise überbrücken konnten. Herzlichen Dank an die Neubergschule für die Bereitstellung der Räumlichkeiten – eine für Läufer und Helfer gleichermaßen ideale Lösung.

Abteilungsleiter Mike Weißenborn, vergab kurz nach 17 Uhr bereits die Pokale, Gutscheine und Urkunden für die Sieger bei den Männern und Frauen. Die Sonderpreise für die Teilnehmerin bzw. den Teilnehmer „mit der meisten Lebenserfahrung“ gingen in diesem Jahr an Claudia Lörsch (LSV Ladenburg) und an Eugen Holl (Post SG Heidelberg), der schon seit vielen Jahren regelmäßig erfolgreich am Berglauf teilnimmt und auch mit seinen inzwischen beachtlichen 81 Jahren wohl immer noch fitter ist, als so mancher erheblich Jüngere!

Der jüngste Teilnehmer war in diesem Jahr der erst 7jährige Victor Piroelle, der zeitgleich mit seinem Vater in 44.35 min ins Ziel lief und noch den einen oder anderen Läufer dabei hinter sich ließ.

Zum ersten Mal gab es auch eine Siegerehrung für den neu ins Leben gerufenen „Mountain Man 2015“. Hierbei gingen die beiden Laufwettkämpfe „Stahlenburgtrail“ in Schriesheim (11.10.15) und „Berglauf“ in Dossenheimin in eine gemeinsame Wertung ein. Die besten Läufer in der Addition beider Wettbewerbe konnten den Titel für sich in Anspruch nehmen. Bei den Männern gelang dies Tobias Balthesen von der TSG 78 Heidelberg und bei den Frauen Lena Berg vom TV Schriesheim.

Zum Abschluss dankte Mike Weißenborn wie immer für die freundliche Unterstützung der Stadtwerke Heidelberg und der Sport-Welt Niebel sowie allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu organisieren wäre. Besonderen Dank auch an den Wirt der Gaststätte „Zum Weißen Stein“ für die alljährliche freundliche Unterstützung im Ziel.

Alle Anwesenden sind schon jetzt wieder herzlich zum 32. Berglauf im November 2016 nach Dossenheim eingeladen.

Saisonhöhepunkt der Leichtathleten

Für die Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim waren, wie bereits im Vorjahr in Karlsruhe, die Badischen Mannschaftsmeisterschaften der Schülerklassen, dieses Mal in Eppelheim, der Höhepunkt der Saison 2015.


Nach der Bildung einer Startgemeinschaft mit der TSG Rohrbach hatten sich gleich zwei Mannschaften für das Baden-Finale qualifiziert und zwar in der anspruchsvollen Gruppe 2 mit jeweils acht Disziplinen, die mindestens zweifach zu besetzen waren. Und wie vor einem Jahr hatte man sich in der Ferienzeit nochmals akribisch auf dieses Ereignis vorbereitet.

In der Klasse mU16 begann Max Dehnert gleich mit einem Paukenschlag. Obwohl er als Handballer nur noch sporadisch am Leichtathletiktraining teilnehmen kann, verbesserte er im 80m Hürdenlauf seine persönliche Bestleistung und damit auch den Vereinsrekord von 14,08 sec auf starke 12,98 sec ganz erheblich. Ebenfalls persönliche Bestleistung liefen im 100m Sprint Lennart Bechtloff und Baruch Claus mit 12,75 sec und 13,68 sec. Auch im Weitsprung gab es viele Punkte. Sandro Wolf kam mit 4,66 m bis auf 3 cm an seine Bestweite heran und Lennart Bechtloff, als Newcomer noch etwas unsicher im Anlauf, steigerte sich gar von 4,64 m auf gute 4,96 m. Lediglich Ruwen Engelmann kam mit der Anlage nicht zurecht und sprang nur 4,14 m. Die hohen Erwartungen im Kugelstoßen erfüllten sich nur teilweise. Während Tobias Gund in seinem ersten Wettkampf noch mit der Aufgeregtheit zu kämpfen hatte und seine Trainingsleistung mit 8,50 m deutlich verfehlte, verbesserte Baruch Claus seinen Hausrekord und gleichzeitig den Vereinsrekord auf hervorragende 11,26 m. Leider blieben die Rohrbacher Kameraden, durch Ausfälle und Verletzungen geschwächt, im Speerwurf und im Hochsprung hinter den Erwartungen zurück, sodass wertvolle Punkte im Kampf um die Plätze verloren wurden. In seiner Spezialdisziplin, dem 800m-Lauf, siegte Max Dehnert in einem taktischen Lauf überlegen in 2:20,16 min. Leider verloren Benedikt Keppner und Ruwen Engelmann zu früh den Anschluß an die Spitze und kamen nur auf 2:38,37 min und 2:39,50 min. Trotz der neuen Vereinsrekordzeit von 51,71 sec in der abschließenden 4x100m-Staffel mit den Dossenheimern Max Dehnert, Baruch Claus und Lennart Bechtloff blieb es in der Endabrechnung beim undankbaren vierten Platz, jedoch mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorkampf auf nunmehr 7758 Punkte.

Bei der Mannschaft der 12–13-jährigen lief es am Folgetag nicht ganz so gut. Starke, böige Winde von vorne verhinderten, dass viele der hochgesteckten Erwartungen in Erfüllung gingen. Maximilian Stefini fehlte im 75m-Lauf mit 12,15 sec fast eine halbe Sekunde auf seine Zeit vom Vorkampf. Auch Lennart Engel verpasste im 60m-Hürdenlauf, statt der wegen des intensiven Trainings erwarteten neuen Bestleistung, seine Vorleistung von 10,80 sec mit 11,14 sec deutlich. Im Hochsprung erbrachte er jedoch mit 1,44 m und nur hauchdünn verfehlten 1,48 m eine ansprechende Leistung. Thaddäus Piekenbrock, kurzfristig für einen Rohrbacher Kameraden eingesprungen, hielt sich mit überquerten 1,24 m ganz ordentlich. Auch die Weitspringer mussten dem heftigen Wind Tribut zollen. 4,04 m und 4,03 m für Yannis Bechtloff und Thaddäus Piekenbrock lagen doch deutlich unter Plan. Eine kleine Wiedergutmachung gelang im Ballweitwurf mit deutlichen Steigerungen auf 49 m für Yannis und 40 m für Tim Terjung. Eine Überraschung gab es in der 4x75m-Staffel. Hinter der überragenden MTG Mannheim/Seckenheim erkämpfte sich die Dossenheim/Rohrbacher Staffel mit Thaddäus Piekenbrock und Lennart Engel in 42,90 sec den zweiten Platz, vor so namhaften Vereinen wie LG Kurpfalz, StGm. Walldorf/Eppelheim, Region Karlsruhe und dem TV Villingen. Mit deutlicher Verzögerung wurde der abschließende 800m-Lauf gestartet. Tim Terjung, wohl etwas übermotiviert, verließen gegen Ende die Kräfte und er verfehlte seine Bestleistung mit 2:44,63 min deutlich. So reichte es am Ende trotz Allem auch für die mU14 - Mannschaft zu einem beachtlichen vierten Platz.

Sommerprogramm bei den Leichathleten

Das Angebot der Abteilung Leichtathletik ist bei Erwachsenen und Jugendlichen gut angekommen.


Ob im Familienverbund oder einzeln wurden bei schönem Wetter alle Disziplinen wie Seilspringen, Weitsprung, Hochsprung, Schleuderball, Medizinball, Kugelstoßen, Sprint und Ausdauer für das Sportabzeichen trainiert und die Prüfung abgelegt. So mancher hat sein Talent für eine spezielle Disziplin entdeckt.

Bis 30.9.2015 kann man sich in den einzelnen Disziplinen noch verbessern. Das Training findet mittwochs in der Zeit von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr statt.

Jugendliche, die Spaß am Leichtathletiktraining haben sind herzlich willkommen. Für Schüler/innen ab 6 Jahre trainiert Mike Weißenborn mittwochs von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Für leistungsorientierte Schüler/innen ab 10 Jahren sind Gerda Seibert und Arno Hamaekers die Ansprechpartner. Trainiert wird montags und donnerstags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr und samstags von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

Wir freuen uns, wenn wir das Interesse für Leichtathletik geweckt haben.

Grünschnittaktion bei den Leichtathleten

Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ trafen sich am vergangen Donnerstag die Leichtathleten der TSG Germania 1889 Dossenheim, um „klar Schiff“ rund um ihre Hütte zu machen.

Dabei wurden kleine Bäume, Dornenbüsche und hochgewachsenes Gras zurückgeschnitten oder teilweise ganz entfernt. Darüber hinaus wurden auch die Wege rund um die Südkurve des Stadions wieder begehbar gemacht und vom Bewuchs befreit. „Jetzt gibt das Ganze auch wieder ein ordentliches Bild“, so unser TSG-Geschäftsführer Christian Alles, der die Aktion angestoßen und mit angepackt hat. Auch Christel Bachert, Vizepräsidentin der TSG Germania und Kassenwartin der Abteilung Leichtathletik hat mitgeholfen und ist mit dem Ergebnis zufrieden. „Gerade im Sommer sitzen wir oft nach dem Training zum Grillen an der Hütte, das ist jetzt durch die Aktion noch schöner“, so Christel Bachert. Nach der Arbeit organisierte Christel Bachert ein gemeinsames Essen für die Helfer.

Insgesamt wurden bei der Aktion über 40 Stunden geleistet. Und das Resultat lässt sich sehen. Vorher-Nachher-Bilder kannst Du weiter unten in der pdf-Datei sehen.

Die TSG Germania bedankt sich bei Piero Wolf, Domingos Sadrake, Christel und Werner Bachert, Arno Hamekers, Gerda Seibert, dem FSJler Matthias Schmollinger, unserem Tennisplatz-Gärtner Drago Delibos und Geschäftsführer Christian Alles für die Mithilfe.

Sportabzeichen Disziplin Ausdauer in Gold

Eine Alternative zu den Ausdauerdisziplinen stellt das DLV Lauf,- Walking und Nordic Walking- abzeichen dar.

Bei 120 Minuten Nordic Walking (NW) oder Walking ohne Pause in beliebigem Tempo sind die Anforderungen des DLV-Abzeichens Stufe 3 erfüllt. Durch Vorlage des DLV-Ausweises im Jahr der Abnahme gilt die Ausdauerdisziplin auf der Leistungsebene Gold als absolviert.

Zur Abnahme des DLV-Abzeichens Walking / NW treffen wir uns am Freitag, den 21.08.2015  um 17:45 Uhr auf dem Sportplatz und walken durchs Feld.

Interessenten sind herzlich eingeladen.

Anmeldung und Kontakt: Christel Bachert
Telefon: 06221 867626E-Mail: christel-bachert@gmx.de

Gebühr DLV-Ausweis: 0,30 €
Abzeichen auf Wunsch: 1,50 €
Abnahme: kostenlos

Bestleistungen en masse

Der Höhepunkt des Vorjahres war für die jungen Athleten der Abteilung Leichtathletik der Einzug in den Endkampf der Badischen-Schüler –Mannschafts-Meisterschaften in Karlsruhe. Dort errangen sie im Kampf mit den Großvereinen Badens einen vielbeachteten sechsten Platz.

Dieses Ergebnis noch zu toppen war daraufhin das erklärte Ziel für die laufende Saison. Voraussetzung hierfür war eine Ergänzung der Mannschaft durch die Bildung einer Startgemeinschaft mit den Athleten der TSG Rohrbach. Dadurch konnten sie es sich sogar leisten, zu den Ausscheidungskämpfen für das Finale gleich in zwei Altersklassen Mannschaften nach Oftersheim an den Start zu schicken.

In der Klasse der unter 14-jährigen Gruppe 2 mit sieben verschiedenen Disziplinen mit jeweils zwei Athleten, gab es aus Dossenheimer Sicht gleich eine ganze Reihe hervorzuhebender Ergebnisse und persönlicher Bestleistungen. Thaddäus Piekenbrock steigerte seine Bestzeit im 75m-Lauf um 0,01 sec auf 11,06 sec, im 800m-Lauf jedoch um über 5 Sekunden auf 2:39,69 min. Noch etwas schneller war Tim Terjung mit guten 2:38.94 min.

Das in letzter Zeit intensivierte Hürdentraining machte sich bemerkbar. Nach dem Erfolg bei den Regiomeisterschaften durch Alexander Strobel konnte sich auch Lennart Engel im 60m-Hürdenlauf auf 10,88 sec steigern. Noch wertvoller war jedoch die Verbesserung seines Hausrekordes im Hochsprung um 8 Zentimeter auf 1,48 m. Drei Dossenheimer Jungen starteten in der 4 x 75m-Staffel der Startgemeinschaft mit Rohrbach. Neben Thaddäus und Lennart kam Yannis Bechtloff, der sich zuvor auf 4,26 im Weitsprung gesteigert hatte, zum Zuge. Ihre Zeit von 42,34 sec bedeutete neuen Vereinsrekord.

Die Mannschaftsaufstellung der Klasse U16 mit acht verschiedenen Disziplinen erwies sich als äußerst schwierig, da der schnellste Athlet Lennart Bechtloff auf einer Schulreise war, der stärkste Werfer Philipp Pfister kurzfristig abgesagt hatte und Baruch Claus verletzungsbedingt nur im Kugelstoßen mit sehr guten 11,10 m zum Gesamtergebnis beitragen konnte. Max Dehnert, der sich wieder auf das Handballspielen konzentriert, sprang jedoch für seine alte Mannschaft ein und wurde gleich mit drei persönlichen Bestleistungen im 80m-Hürdenlauf in 14,08 sec, mit 9,63 m im Kugelstoßen und 2:17,27 min im 800m-Lauf zum erfolgreichste Punktesammler. Der ebenfalls Handball spielende Sandro Wolf schleuderte den Speer, in Ermangelung einer geeigneten Übungsstätte fast ohne Vorbereitung, auf 26,30 m und steigerte sich im Weitsprung auf 4,69 m. Die größte Steigerung gelang jedoch Ruwen Engelmann. Nachdem er 4,21 m weit gesprungen war, verbesserte er sich im 800m-Lauf gleich um 13 Sekunden auf 2:36,99 min. Leider gingen in der stark ersatzgeschwächten 4 x 100m-Staffel und durch den Ausfall des zweiten Speerwerfers der Mannschaft wertvolle Punkte verloren.

Jetzt geht das große Warten los, ob die in der Klasse U14 erreichten 5738 Punkte und die in der U16 erreichten 7245 Punkte ausreichend sind, um sich für die am 27. September in Eppelheim stattfindenden Meisterschaften der jeweils acht besten badischen Mannschaften zu qualifizieren. Die Athleten indes sind optimistisch und habe sich vorgenommen, wie im Vorjahr die Ferien zu einem Intensivtraining zu nutzen.

Medaillen bei den Regio-Meisterschaften

Alljährlich tragen die neun nördlichen Landkreise von Baden-Württemberg gemeinsam ihre Meisterschaften in der Leichtathletik aus, diesmal in dem kleinen Ort Flein in der Nähe von Heilbronn.

Leider litt die Beteiligung stark unter dem späten Termin unmittelbar vor Ferienbeginn, wo noch wichtige Arbeiten, Klassenfahrten oder Ähnliches Priorität besaßen. Darunter litt auch die Abordnung der TSG Germania Dossenheim, deren Drei-Mann-Team jedoch mit sechs Medaillen reich dekoriert wurde.

Bereits am Samstag errang Baruch Claus bei Nieselregen in der Altersklasse M14 zweite Plätze sowohl im Diskuswurf als auch beim Kugelstoßen. Während das Ergebnis mit der Wurfscheibe in Ermangelung einer brauchbaren Trainingsanlage noch zu wünschen übrig ließ, flog die Kugel auf 11,10 m, was ihm in Baden ein Spitzenplatz einbrachte.

Am Sonntag waren bei drückender Schwüle, unterbrochen von heftigen Regenschauern, die älteren Athleten Alexander Stobel U18 und Piero Wolf U20 an der Reihe. Im 110 m Hürdenlauf holte sich Alexander den Titel eines Regiomeisters in der wegen des Gegenwindes und des Fehlens von starker Konkurrenz mäßigen Zeit von 18,41 sec. Ganz erstaunlich waren jedoch die Ergebnisse der Beiden im Speerwurf. Alexander schleuderte seinen 700 gr. Speer auf 36,60 m, was ihm eine Broncemedaille einbrachte und der vom Handball kommende Piero kam mit dem 800 gr. Speer auf 36,66 m, was ihn sogar ganz oben auf das Treppchen brachte. Dies ist umso bemerkenswerter, als in Ermangelung einer geeigneten Wurfanlage in Dossenheim das Diskus- und Speerwurftraining unter teils abenteuerlichen Randbedingungen stattfinden musste. Zum Schluss liefen beide noch einmal 400 m. Alexander wurde zwar Dritter, musste jedoch mit seiner Zeit von 58,33 sec der Hitze und den vorangegangenen Anstrengungen Tribut zollen. Anders jedoch Piero Wolf, der als guter Mittelstreckler in 53,95 sec persönlichen und Vereinsrekord lief und sich damit eine gute Platzierung in der badischen Bestenliste sicherte.

Triathlon - Online-Anmeldung geöffnet

Die Anmeldung für den Dossenheimer Jedermann-Traithlon 2015 ist eröffnet.
Mehr dazu unter: Veranstaltungen - Triathlon

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Sportabzeichen-Team wurde verstärkt

Das Sportabzeichen-Team startet verstärkt und unter neuer Leitung in die Sportabzeichensaison 2015. Die Leichtathletikabteilung dankt Manfred Keller für seinen ehrenamtlichen Einsatz und seinem Engagement für das Sportabzeichen. Die Stützpunktleitung übernimmt Floriane Green, eine neue engagierte Sportlerin. Das Team der Sportabzeichenprüfer wird 2015 verstärkt durch Anna Reinhard, Alexander Strobel, Meike Retzbach und Renate Heller.

v.l.n.r. Manfred Keller, Gerda Seibert, Anna Reinhard, Alexander Strobel, Floriane Green, Bernhard Miltner, Meike Retzbach, Werner Bachert, Christel Bachert, Mike Weißenborn (es fehlt: Renate Heller)

Unser Ziel ist es, auch dieses Jahr viele Menschen zu motivieren, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Beim Deutschen Sportabzeichen handelt es sich um die höchste Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die außerhalb des Wettkampfsports verliehen wird. Aus den Disziplingruppen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination muss jeweils eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Voraussetzung ist außerdem der Nachweis der Schwimmfertigkeit.

Zum Trainieren und zur Abnahme des Sportabzeichens laden wir Dich herzlich ein.

Ab Mai findest Du uns mittwochs von 17:00-19:00 Uhr auf dem Sportplatz in Dossenheim.

Komme einfach vorbei und mache mit.

Weitere Informationen zum Sportabzeichen sowie den individuellen Anforderungen findest Du auf den Webseiten des DOSB: www.deutsches-sportabzeichen.de. Du kannst dich aber auch gerne direkt an uns unter sport-abzeichen@gmx.de wenden.

Saisonstart der Leichtathleten

Während in der Vorosterwoche Deutschland von Regen, Sturm und Kälte heimgesucht wurde, waren Dossenheimer Leichtathleten in der Sonne Italiens in einem Trainingslager zwischen Ravenna und Rimini an der Adria. Die zehn Jungen und Mädchen, eine Mischung aus „alten Hasen“ und Anfängern, nutzten die hervorragenden Trainingsbedingungen am Strand, in einem kleinen Pinienwäldchen und im Stadion ebenso wie viele Athleten aus Süddeutschland, Österreich, Frankreich und Italien weidlich aus.

In den sieben Tagen wurden elf Trainingseinheiten absolviert mit den Schwerpunkten Schnelligkeit und Ausdauer und vor allem Diskus- und Speerwerfen, was zur Zeit in Dossenheim noch nicht möglich ist. An einem der beiden freien Nachmittage wurde ein gemeinsamer Ausflug in das malerische kleine Fürstentum San Marino unternommen. Die harten, an das jeweilige Leistungsvermögen angepassten Tempoläufe im Stadion, die Sandläufe am Strand mit und ohne Bremsfallschirm sowie die Sprungserien wurden von allen klaglos durchgezogen. Leider konnten einige unserer Leistungsträger nicht an dieser effektiven und insgesamt sehr harmonischen Saisonvorbereitung teilnehmen.

Inzwischen liegen die ersten Bahneröffnungswettkämpfe hinter uns. Am Samstag waren zunächst die über sechzehnjährigen in Walldorf an der Reihe. Bei dieser Veranstaltung standen traditionell „krumme“ Laufstrecken auf dem Programm. Sadrake Domingos da Silva startete erstmals im Freien und lief die 60m in 8,34 sec und die 150m in 20,60 sec. Alexander Strobel absolvierte, als Vorbereitung auf seinen ersten Zehnkampf im Herbst, gleich vier Disziplinen. Mit der fünf Kilo Kugel verbesserte er sich deutlich auf 11,36 m. Mit der fachlichen Unterstützung durch den Dossenheimer Hans Lorenz, noch immer deutscher Rekordhalter im Speerwurf bei den 50-jährigen, ließ Alexander den Speer in seinem ersten Wettkampf auf gute 34,26 m fliegen. Nachdem er den Diskus noch auf 26,92 m geschleudert hatte, lief er zum Schluß noch die 300m Hürden in ansprechenden 45,40 sec.

Die jüngeren Athleten waren am Sonntag mit ihren Drei- und Vierkämpfen in Eppelheim an der Reihe. Katharina König, die Jüngste im Bunde, startete schon früh ihren Vierkampf mit dem Hochsprung, wo sie als 11-jährige mit 1,16 m überraschen konnte. Nach ordentlichen Leistungen im 50m-Lauf und im Weitsprung beherrschte sie die Konkurrenz mit 27 m im Ballweitwurf, was ihr insgesamt mit 1348 Punkten den vierten Platz einbrachte. Bei den 12-jährigen belegten Lea Kamer und Mia Straßer im Dreikampf mit ausgeglichenen Leistungen und 921 und 787 Punkten lobenswerte dritte und vierte Plätze.

Auf ähnlichem Leistungsniveau bewegten sich die 13-jährigen Jungen. In seinem ersten Wettkampf überhaupt erreichte Yannis Bechtloff mit 1073 Punkten den dritten Platz, dicht gefolgt von Tim Terjung und Thaddäus Piekenbrock mit 1052 und 1034 Punkten auf den Plätzen vier und fünf.