Die TSG startet das Sportabzeichen neu

Liebe Mitglieder, die positiven Nachrichten häufen sich :-) Auch unsere Sportabzeichensparte der Leichtathletikabteilung startet wieder mit dem Training. Allerdings Corona-bedingt mit einigen Einschränkungen, über die wir Euch hier kurz informieren möchten.

Der Sportplatz wurde in Trainingszonen eingeteilt und je Zone können sich vier Personen plus ein Trainer aufhalten und trainieren. Die Sportabzeichengruppe trifft sich ab dem 20.05.2020 immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr. Die einzelnen Trainingsgruppen bleiben je Trainingstag zusammen und müssen dokumentiert werden, um eventuell Infektionswege nachzuverfolgen.
 
Damit wir das Training den Regeln entsprechend auch effizient durchführen können, bitte ich euch, mir bis dienstags Bescheid zu geben, wer zum Training kommt. Ferner gilt es anzugeben, wenn jemand einzelne Disziplinen für das Sportabzeichen absolvieren möchte, da dann auch genügend Prüfer anwesend sein müssen. Wir können nicht mehr garantieren, dass das Sportabzeichen an einem Tag absolviert werden kann.
 
Bitte bringt die abgedruckte Teilnehmerkarte ausgefüllt und unterschrieben mit. Das Training findet unter den hier aufgeführten Bedingungen statt.

Ich freue mich auf Euch. Anmeldung per E-mail an christel-bachert@gmx.de oder bei Christel Bachert unter Telefon: 0157 / 58162958.

Überraschungserfolge der Leichtathleten

Es sah zunächst gar nicht gut aus für die Badischen Hallenmeisterschaften der Dossenheimer Leichtathleten, nachdem von den vier U16-Athleten, die die anspruchsvollen Qualifikationsleistungen erfüllt hatten, nur zwei in der Mannheimer Leichtathletikhalle an den Start gehen konnten.

Widelène Haisch (r.) wurde Badische Meisterin im 60-m-Sprint.


Die sehr eingeschränkten Winter-Trainingsmöglichkeiten ließen keine großen Erwartungen vor allem in den technischen Disziplinen aufkommen, was besonders deutlich wurde im Kugelstoßen und beim Weitsprung. Ohne die nötige technische Sicherheit kam Emily Thompson mit der 3-kg-Kugel nur auf für sie enttäuschende 8,05 m und den sechsten Platz. Noch schlechter erging es Widelène Haisch beim Weitsprung. Die bekannten Probleme beim Anlauf und Absprung und dazu einige Übertritte ergaben statt der erhofften 5 Meter nur 4,63 m und den achten Platz.

Emily trat trotz der spärlichen Sprungtrainingseinheiten hochmotiviert zu ihrer Lieblingsdisziplin, dem Hochsprung, an. Die nach der Anfangshöhe von 1,37 m auf Anhieb übersprungenen 1,42 m gaben ihr die nötige Sicherheit. 1,47 m, ihre bisherige Jahresbestleistung, schaffte sie im dritten Versuch. Als die Latte mit 1,51 m auf die neue Vereinsrekordhöhe gelegt wurde, gelang ihr der beste Sprung. Trotz einiger technischer Mängel überquerte sie diese Marke gleich im ersten Versuch und hatte dabei noch deutlich Luft nach oben. Aber danach ging nichts mehr. Und als sie erfuhr, dass sie auf Grund der Fehlversuchregel vor der höhengleichen Mannheimerin Lena Fritz die Silbermedaille gewonnen hatte, war der Jubel groß. Gold gewann die Karlsruherin Luisa Guilliard, die erklärte Favoritin für den 60-m-Sprint.

Nach den bisherigen Ergebnissen der laufenden Hallensaison durfte auch Widelène Haisch zum erweiterten Favoritenkreis im Sprint der 14-jährigen Mädchen gezählt werden. Nach den Vorläufen hatten sich auch die Karlsruherin und Emily Hoppe aus Engen, beide im Vorjahr noch deutlich schneller als Widelène, und die Dossenheimerin deutlich von ihren Konkurrentinnen abgesetzt. Nachdem ihr Trainer ihr vor dem Finale eingeschärft hatte, „man verliert nicht gegen Gleichschnelle!“, legte sie einen Blitzstart hin und verteidigte den kleinen Vorsprung tapfer bis ins Ziel. So wurde sie völlig überraschend mit einer Hundertstel Sekunde Vorsprung stolze Badische Meisterin. Ihre Zeit von 8,12 sec, natürlich ebenfalls neuer Vereinsrekord, hätte sogar in der nächsthöheren Altersklasse zum Sieg gereicht.

Bei der nur in der Halle gelaufenen 3x100-m-Staffel waren die Karlsruher Mädchen wieder hohe Favoriten. Obwohl Widelène in der Staffel der Startgemeinschaft MTG Mannheim-Dossenheim einen furiosen Start zeigte, fehlten ihrer Mannschaft am Schluss sieben Hundertstel Sekunden auf die Goldmedaille.

Bereits am Vortage war Maximilian Stefini bei den Meisterschaften der U18 am Start gewesen. Auch er hatte sich durch seine guten Vorleistung in den erweiterten Favoritenkreis geschoben. Aber, von einer Erkältung geschwächt, reichte es nur zu einem 12. Platz im 60-m-Sprint. Auf den 200-m-Lauf, seine stärkere Disziplin, verzichtete er daraufhin.

Starker Saisoneinstieg des Leichtathletik-Nachwuchses

Eigentlich konnten sich die Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim gar nicht recht auf die Hallensaison vorbereiten, da in den wenigen Trainingsstunden in einem Teil der Jahnhalle lediglich die allgemeine Fitness, nicht jedoch die Technik der diversen Disziplinen trainiert werden konnten. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen der ersten Veranstaltungen wieder.

Die Dossenheimer Jugendlichen beim Wettkampf in Luxemburg.


Nachdem die MTG Mannheim, der führende Leichtathletikclub der Region, die Dossenheimer Athleten der Schülerklassen gebeten hatte, mit ihnen eine Startgemeinschaft zu bilden, nahmen einige von ihnen die Gelegenheit wahr, einmal pro Woche in der Leichtathletikhalle in Mannheim zu trainieren. So kamen gleich sechs von ihnen in das Aufgebot der Mannheimer zu dem traditionsreichen Vergleichskampf zwischen neun Mannschaften aus vier verschiedenen Ländern in Luxemburg. Nachdem Robert Tzschaschel und Charlotte Bessler krankheitshalber schweren Herzens verzichten mussten, fuhren Emily Thompson, Faye Lenz, Christopher König und Widelène Haisch zusammen mit ihren neuen Mannschaftskollegen in das Großherzogtum.

Alle waren mächtig beeindruckt von der tollen Halle mit ihren sechs Rundbahnen und den eindrucksvollen Zuschauerrängen. Leicht angeschlagen verfehlte Christopher im 60 Meter Sprint mit 8,58 Sekunden knapp seine persönliche Bestleistung und musste auch auf den Einsatz in der 4 x 200 Meter Staffel verzichten. Dafür lief es für Faye und Widelène besser. Beide konnten ihre Bestzeiten erheblich steigern, Faye auf gute 8,45 Sekunden und Widelène sogar auf hervorragende 8,19 Sekunden, was natürlich einen neuen Vereinsrekord bedeutete. Beide zeigten auch bärenstarke Läufe in der abschließenden 4 x 200 Meter Staffel. Bei Emily machte sich das fehlende Techniktraining beim Kugelstoßen besonders bemerkbar, sie blieb mit 7,89 Meter deutlich hinter ihren Möglichkeiten, ihre 1,46 Meter im Hochsprung waren jedoch zufriedenstellend.

Hochbetrieb herrschte dann am vergangenen Sonntag in der Mannheimer Leichtathletik-Halle beim Sportfest für die Jugend U16 und U 14. Mehrere Elternfahrzeuge sowie der Vereinsbus beförderten auch 11 Dossenheimer Athleten an den Start, nachdem Balian und Robert wieder wegen Grippe verzichten mussten. Maximilian Stefini, der eifrigste Trainingsbesucher, wird immer schneller. In den Einladungsläufen der U18 über 60 und 200 Meter stellte er mit 7,46 und 23,99 Sekunden gleich zwei neue Vereinsrekorde auf. Aber auch die anderen Sprintleistungen können sich sehen lassen. Faye und Widelène bestätigten ihre Luxemburger Leistungen mit 8,47 und 8,21 Sekunden und erreichten beide das A-Finale gegen starke Konkurrenz aus Stuttgart, Mainz und Karlsruhe. Christopher steigerte sich auf 8,28 Sekunden, wobei er nur knapp das Finale verpasste.

Die 11-jährige Charlotte Bessler sprintete die 60 Meter in glänzenden 8,87 Sekunden zum neuen Vereinsrekord, musste aber im Weitsprung und in ihrem ersten Hürdenlauf noch Lehrgeld bezahlen. Die ungenügenden Winter-Trainingsmöglichkeiten der Dossenheimer machten sich vor allem im Kugelstoßen und im Weitsprung bemerkbar. Weder Caitlin noch Ada und Emily konnten ihr Potenzial mit der Kugel zeigen und beim Weitsprung müssen Widelène, Emily und Charlotte noch an ihrem Anlauf und Absprung arbeiten. Aber Lilly Gausepohls Weitsprung zur persönlichen Bestleistung von 4,44 Metern und Emily’s 1,49 Meter im Hochsprung waren sehr erfreulich. Drei Athletinnen traten nach einem langen, anstrengenden Tag nochmal zum abschließenden 800 Meter Lauf an. Faye, Lilly und Ada liefen zwar alle mit 2:44,96, 2:48,33 und 2:50,07 Minuten persönliche Bestleistungen, aber zur Qualifikation für die badischen Meisterschaften 22./23.02. in Mannheim reichte es nicht ganz. Die Quali haben bereits erreicht: Maximilian in den beiden Sprintstrecken, Christopher und Faye im 60 m Lauf, Emily mit der Kugel und im Hochsprung, sowie Widelène im Sprint, im Weitsprung und im Hürdenlauf.

Sportabzeichen-Termine für 2020

Planung ist im Leben nicht alles, aber manchmal unersetzlich. Damit ihr alle Eure Termine unter Dach und Fach bekommt, findet ihr hier jetzt schon die Daten für das Abnehmen der Sportabzeichen. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer!

Ab in Schwimmbad - das Sportabzeichen ruft!


Wer die Disziplinen Sprint oder Ausdauer im Schwimmen ablegen möchte, hat am 20.5.2020 und 14.10.2020 die Gelegenheit, jeweils um 18.30 Uhr im Hallenbad Dossenheim. Wer erstmals das Sportabzeichen macht, braucht den Nachweis der Schwimmfertigkeit. Dieser Nachweis ist von Kindern, Jugendlichen und Erwachsene zu erbringen. Erwachsene müssen diesen Nachweis alle fünf Jahre erneuern. Kommen Sie vorbei. Das Sportabzeichenteam freut sich über Ihre Teilnahme.

Nachfolgend die Sportabzeichentermine für Leichtathletik 2020 im Überblick.

  • Mittwoch 24.06.2020 17.00 Uhr
  • Mittwoch 22.07.2020 17.00 Uhr
  • Mittwoch 19.08.2020 17.00 Uhr
  • Mittwoch 16.09.2020 17.00 Uhr


Treffpunkt für die leichtathletischen Disziplinen ist die Hütte am Sportplatz. Start um 17.00 Uhr.

Kontakt: Anna Reinhard, Tel. 0173 9963142, E-Mail: anna.reinhard1@gmx.de

Ausdauer Walking/Nordic Walking 2 Stundenlauf
Samstag 04.07.2020 Treffpunkt Hütte am Sportplatz um 9 Uhr –bitte anmelden.
Kontakt: Christel Bachert –Tel. 06221 861949, E-Mail: christel-bachert@gmx.de

Abnahme im Bereich Turnen
Freitag 08.05.2020 und 16.10.2020 um 19.30 Uhr in der Schauenburghalle oder nach Vereinbarung.
Kontakt: Andrea Fehr-Gänzler Tel: 0721 9546895, E-Mail: andrea.fehr@lautra.com