Rabenschwarzes Wochenende für TSG-Handballer

Auch das gibt es zwischendurch mal: Ein Wochenende, bei dem gar nichts funktioniert. Das haben die Germanen hinter sich. Egal ob Erste, 1b, A-, B- oder C-Jugend: Für die Dossenheimer gab es auswärts nichts zu holen. Das Gute dabei: Schon kommendes Wochenende gibt es die Chance auf Wiedergutmachung!

Hier die Ergebnisse vom vergangenen (rabenschwarzen) Wochenende:

Team

Heim

Gast

Ergebnis

Cm

TV Schriesheim

TSG Dossenheim

31

:

27

Am

JSG Leutersh./Hedd.

TSG Dossenheim

34

:

22

1b

SG Walldorf Astoria

TSG Dossenheim 2

24

:

23

Erste

TSV Malsch

TSG Dossenheim

31

:

26

Bm

SG Horan

TSG Dossenheim

22

:

16

 

Germanen unterliegen nach unterirdischer Leistung bei den Füchsen aus Malsch mit 26:31

„Das schlechteste Spiel in meiner Handball-Karriere“ – so sah es unser Kreisläufer Oliver Komarek nach dem Spiel. Eigentlich ist damit auch schon alles gesagt. Nach dem Derbysieg vergangene Woche wollte man am vergangen Samstag in Malsch den Aufwärtstrend fortführen und weiter in Richtung Tabellenspitze vordringen. Warum dies nicht eintrat, wusste nach dem Spiel niemand so genau. Von Beginn an war man nicht voll bei der Sache. In der Abwehr spielte man Großteils für sich alleine und kassierte so in den ersten fünf Minuten sechs Gegentore. Im Angriff agierte man zu statisch und man konnte so kaum Torchancen herausspielen. Der ein oder andere glückliche Schiedsrichterpfiff und die ersten schwindenden Kräfte der Gastgeber ermöglichten den Germanen, sich wieder näher an die Füchse heran zu kämpfen. Dennoch kassierte man mit 18 Gegentoren in der ersten Halbzeit so viele, wie noch nie in dieser Saison. 16:18 hieß es also zur Halbzeit.

In der Pause nahmen sich die Germanen vor, endlich einmal anzufangen „richtig“ Abwehr zu spielen, denn dies sollte der Schlüssel zu Erfolg werden. Die Abwehr sollte sich in der zweiten Halbzeit auch steigern – leider zu Lasten des Angriffs. Dieser sollte an diesem Abend ungewohnte Schwächen, vor allem in Form von technischen Fehlern, zeigen, die man ansonsten so nicht von den Germanen kennt. Das Momentum war zu keinem Punkt auf der Seite der Germanen. So war es nicht verwunderlich, dass die Chancen, einmal den Ausgleich zu erzielen, häufig mit einem Ballverlust endeten. Drei Zwei-Minuten Strafen in den letzten acht Minuten helfen bei einer Aufholjagd auch nicht unbedingt, vielmehr entschieden die Füchse das Spiel für sich und durften sich am Ende über zwei verdiente Punkte freuen.

Die TSG wird nun am kommenden Sonntag in Pforzheim eine Trotzreaktion zeigen müssen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Das Spiel gegen Malsch zeigte dem Team, dass sie jedes Spiel an die 100 Prozent gehen muss, um in dieser Liga erfolgreich zu sein. Anpfiff in Pforzheim ist am 16.12 um 16 Uhr.

Für die TSG spielten: D. Elfner, Unholz (beide TW), N.Elfner (7/5), Jünger (5), Krause (4), Heinicke (4/1), Breitschwerdt (2), Engler (1), Loddo (1), Zach (1), Komarek (1), Kaul, Fabig, Pfisterer

Vorschau für die Spiele am kommenden Sonntag, 16.12.- es ist Jugend-Heimspieltag!

Nur unsere 1.Mannschaft spielt auswärts bei der TSG Pforzheim 2:

Team

Zeit

Heim

Gast

Hallen

E2

09:00

TSG Dossenheim 2

JSG SC Sandh./SG Walld. 2

Schauenburghalle

E1

10:15

TSG Dossenheim

JSG SC Sandh./SG Walld.

Schauenburghalle

Am

11:30

TSG Dossenheim

SG Nußloch

Schauenburghalle

D1

13:15

TSG Dossenheim

TSV Amic. Viernheim

Schauenburghalle

D2

14:30

TSG Dossenheim

JSG SC Sandh./SG Walld.

Schauenburghalle

Cm

16:00

TSG Dossenheim

HSG Mannheim

Jahnhalle

Bm

16:00

TSG Dossenheim

SG Bammental/Neckargem.

Schauenburghalle

Erste

16:00

TGS Pforzheim 2

TSG Dossenheim

Bertha-Benz-Halle

 

Zweiter Derbysieg für die "Erste"

In der zweiten Derby-Woche am Stück gab es für die "Erste" den zweiten Sieg. Nach hartem Kampf konnte "Hendese" mit 31:28 niedergerungen werden. Die D1-Jugend bleibt ebenso weiter auf Erfolgskurs und auch die B-Jugend fuhr einen wichtigen Sieg. Niederlagen musste dagegen die D2 und unsere 1b einstecken.
Hier die Ergebnisse vom vergangenen Wochenende:
Team
Heim
Gast
Ergebnis
D2
KuSG Leimen
TSG Dossenheim
34
:
15
Bm
TSG Wiesloch
TSG Dossenheim
17
:
19
D1
TSV Birkenau
TSG Dossenheim
14
:
31
1b
TSG Dossenheim 2
TSV Handschuhsheim 2
28
:
31
Erste
TSG Dossenheim
TSV Handschuhsheim
31
:
28

D1 erobert auch den Odenwald - 31:14-Auswärtssieg bei den Falken in Birkenau
Die Junggermanen waren durch die knappe Niederlage der Birkenauer gegen den Spitzenreiter der Landesliga Nord, die HG Oftersheim/Schwetzingen, gewarnt und wollten den Tabellenletzten aus Birkenau keinesfalls unterschätzen. So gingen die Dossenheimer von Beginn an konzentriert gegen die offensiv deckenden Hessen zu Werke und konnten ihre Eins-gegen-Eins Situationen zumeist erfolgreich abschließen. Schnell erspielten sich die Germanen einen 7:1-Vorsprung und konnten von da an alle Spieler auf unterschiedlichen Positionen einsetzen. Dies führte glücklicherweise nie zu einem Bruch im Spiel und trotz einiger unnötiger Ballverluste setzten sich die TSGler bis zur Halbzeit auf 16:9 ab. Die zweite Hälfte war fast eine Blaupause der ersten und das junge Team von der Bergstraße konnte den nächsten überzeugenden Sieg einfahren.

Germanen mühen sich zum Derbysieg gegen „Hendesse“
Am vergangen Sonntag kam es zum Spiel des Jahres 2018: „Die Mutter aller Derbys“: Das Derby gegen den Rivalen aus Handschuhsheim. Wenn man sich nach dem Spiel die Zahlen anschaut, dann hat dieses Spiel alles gehabt, was ein packendes Derby ausmacht: Volle Halle, drei rote Karten, 13 Zeitstrafen und ein knappes 31:28-Endergebnis. Doch nun von Beginn an.

Vor dem Spiel wurde viel geschrieben: Löwen treten nur geschwächt an, die Germanen sind in Topform und so weiter. Doch jedem war klar, dass alles was davor geschehen war, egal ist. Ein Derby hat seine eigenen Gesetze!

Zu Beginn der Partie sah man beiden Mannschaften die Bedeutung des Spiels an, keiner wollte einen Fehler machen, sodass die ersten 15 Minuten nicht schön herausgespielte Tore die Zuschauer zum Toben brachte, sondern eher die Schiedsrichter-Entscheidungen. So gab es nach zwölf Minuten schon fünf Zeitstrafen und eine rote Karte in einer, eigentlich nicht überharten, Anfangsviertelstunde. Die kleinliche Gangart der Schiedsrichter sollte den Gästen aber besser liegen als den Germanen, denn das dadurch entstandene Chaos auf dem Feld und der Tribüne brachte die Germanen aus dem Konzept. Die sonst so stabile Abwehr fand nicht zur ihrer Stärke und der Angriff scheiterte häufig bei seinen freien Würfen aufs Tor. So war es kaum verwunderlich, dass trotz zwischenzeitlicher Vier-Mann Überzahl der Germanen, die Löwen aus Handschuhsheim nach 17 Minuten mit 11:7 in Front lagen. Eine Manndeckung gegen Löwenhalblinken Stupp sollte aber eine erste Wende bringen und das Spiel nach 23 Minuten beim Stand von 12:12 wieder ausgleichen. Zu der Phase gingen den Gästen im Angriff die Ideen aus, leider disqualifizierte Stupp sich danach selbst, als er, wie schon sein Teamkollege nach fünf gespielten Minuten, im Konter nicht die Finger von Nicolai Elfner lassen konnte und so frühzeitig zum Duschen geschickt wurde. Die Löwen schüttelten, angepeitscht von ihren mitgereisten Anhängern, einen weiteren Motivationsschub aus dem Ärmel, konnten bis zur Pause den Lauf der Germanen allerdings nicht stoppen. So ging es nach aufregenden 30 Minuten beim Stand von 16:14 in die Pause.

In der Kabine mussten die Germanen feststellen, dass genau das Szenario eingetreten war, welches man unbedingt vermeiden wollte. Die Löwen hatten es geschafft, die Germanen aus dem Rhythmus zu bringen und das Spiel auf die emotionale Seite zu lotsen. Dennoch wollte man es im zweiten Durchgang vor allem in der Abwehr besser machen, um möglichst in den ersten zehn bis 15 Minuten das Spiel zu entscheiden. Leider passierte genau das Gegenteil: Es wurde mit dem Schiedsrichter gehadert, freie Würfe nicht verwandelt und zudem eine zu passive Abwehr bescherte den Gästen ein 4:0-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die rote Karte in der 40. Minute gegen Lukas Jünger, welches ein Ausgleichspfiff zu den zwei roten Karten der Gäste war, heizte die Stimmung zu Gunsten der Gäste noch mehr an. So entwickelte sich ein Spiel, in dem die Hausherren immer einem Rückstand hinterher laufen mussten und die Gäste sich in einen Rausch spielen konnten. Doch wie sagt man so schön: wichtig ist es im entscheidenden Moment die Tore zu machen. Denn die letzten zwölf Minuten sollten allein den Germanen gehören. Ein 6:1-Lauf, bei dem man endlich zeigen konnte, wer die bessere Mannschaft ist, war der Todesstoß für die Löwen. Bereits bei Anbruch der 60. Spielminute und der damit verbundenen Drei-Tore Führung durften die Grün-Weißen anfangen zu jubeln. So hieß es am Ende: „Derbysieger“ - und zwei Punkte hart umkämpfte und enorm wichtige Punkte für die Germanen.

Nach ein paar Tagen Abstand von diesem dramatischen Fight kann man zu diesem Spiel sagen, dass die Germanen im Gegensatz zu den Löwen weit unter ihren Möglichkeiten gespielt haben. Dennoch war es die beste Werbung, die man für den geilsten Sport der Welt machen kann, denn so viel Dramatik, Emotionen und ein Wechselbad der Gefühle kann einem nur der Handball geben. Man darf schon jetzt gespannt sein auf das Rückspiel am 6.4.2019 in „Hendesse“!

Am kommenden Samstag geht es nun für die Germanen weiter bei den Füchsen aus Malsch, welche sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen haben und keinesfalls unterschätzt werden dürfen. Hierfür hat nun Spielertrainer Elfner drei Trainingseinheiten Zeit, die Abwehr wieder zu einem Bollwerk zu formen, damit auch das kommende Spiel mit einem Sieg für die TSG endet. Anpfiff ist am kommenden Samstagabend in Malsch um 19.45 Uhr. Die Mannschaft bedankt sich bei allen, die am vergangen Wochenende die Halle so gut gefüllt und dem Derby den passenden Rahmen verliehen haben.

Für die TSG spielten: D.Elfner, Unholz (beide TW), Heinicke (8), Engler (6), Mohr (6/1), Jünger (3), N.Elfner (3/1), Krause (2), Komarek (2), Zach (1), Kaul, Fabig, Loddo, Breitschwerdt

Vorschau für die Spiele am kommenden Samstag und Sonntag, 08. und 09.12.

Team
Zeit
Heim
Gast
Hallenname
Samstag
 
08.12
   
Cm
16:00
TV Schriesheim
TSG Dossenheim
Schulzentrum
Am
17:00
JSG Leutersh./Hedd.
TSG Dossenheim
Heinrich-Beck-Halle
1b
19:00
SG Walldorf Astoria
TSG Dossenheim 2
Astoriahalle Sport u.Kultur
Erste
19:45
TSV Malsch
TSG Dossenheim
Rebland-Halle
Sonntag
 
09.12
   
Bm
15:00
SG Horan
TSG Dossenheim
Hardthalle

 

Germanen gegen Löwen

Endlich ist es wieder soweit, das Nachbarschaftsduell mit dem TSV Handschuhsheim steht vor der Tür. Nachdem sich die Löwen des TSV vergangene Saison in der Landesliga durchsetzen konnten, spielen ab dieser Saison mit den Germanen, Handschuhsheim, Rot, Eppelheim, Wieblingen und Malsch, wieder sechs Clubs aus dem Heidelberger Kreis in der Verbandsliga.

Viele Derbys also und damit viele Emotionen, doch dieses Derby ist etwas besonderes! Drückte man den Handschuhsheimern letzte Saison noch die Daumen, dass sie endlich den verdienten Sprung in die Verbandsliga schaffen, geht es am kommenden Sonntag 60 Minuten um alles andere als Nachbarschaftshilfe.

Die aktuelle Bilanz der Gäste: 4:1:6 und damit 9:13 Punkte auf dem Konto. Vergangenes Wochenende konnten sie sich beim TSV Malsch für ihren Kampf im Spiel gegen Wieblingen nicht belohnen und verloren in der Reblandhalle verletzungsbedingt mit 21:19. Bei den Germanen sieht es nach dem holprigen Saisonstart langsam immer besser aus: 5:1:3 und seit fünf Spielen ist die Truppe um Nicolai Elfner ungeschlagen. Mit der Leistung aus dem Spiel beim TSV Wieblingen im Rücken schauen die Germanen mit breiter Brust dem Spiel am Sonntag entgegen.

Viel mehr muss bei diesem Duell auch nicht gesagt werden. Beide Mannschaften und ihre Fans freuen sich riesig auf dieses erste Aufeinandertreffen in der Verbandsliga.

Anpfiff ist am Sonntag, den 2.12.18 um 18.00 Uhr 

Germanen gewinnen Start der Derby-Wochen gegen Wieblingen mit 31:21

Am vergangen Samstag ging es für TSG zum Nachbarschaftsduell ins Sportzentrum West. Neben dem Derby, welches Ansporn genug sein sollte, traf man dabei auch auf den Ex-Trainer der Germanen Peter Masica, dem man unbedingt die zwei Punkte aus „seiner“ Halle entführen wollte.

In der, für die letzten Jahre, dürftig besuchten Halle erwischten die Germanen nicht den Start, den sie sich vorgenommen hatte.  Man brauchte 10 Minuten um den Kampf anzunehmen und zeigte vor allem in der Abwehr ungewohnte Schwächen.  So führten die Wieblinger Mitte der ersten Hälfte mit 9:7. Doch man sollte sich im Laufe der ersten Halbzeit in der Defensive fangen, wenn gleich die Angriffsbemühungen häufig am gegnerischen Torwart scheiterten. So kamen die Germanen aber  wieder heran und konnten, trotz schlechter Leistung im ersten Durchgang mit einer 12:11-Führung in die Halbzeit gehen.

In der Halbzeit wusste man schnell was man besser machen muss, damit dieses Spiel nicht eng bleiben würde:  mehr Tore schießen! Gesagt, getan die zweite Halbzeit hätte nämlich nicht besser anfangen können. Die Abwehr bildete ein undurchdringbares Bollwerk und vorne wusste man den Ball, trotz einfacher und doppelter Manndeckung, laufen zu lassen und so zu vielen einfachen Toren zu kommen. Nach 40 Minuten und einem 7:1-Lauf für die Gäste war das Spiel beim Stand von 19:12 vorentschieden.  Bis zur 50. Minuten konnte man den Vorsprung auf elf Tore weiter ausbauen und so das Spiel am Ende ohne große Probleme nach Hause fahren. Denn die Gastgeber wirkten im Angriff häufig ratlos gegen die Germanen Abwehr und wusste in der zweiten Halbzeit auch kein Mittel gegen die Dossenheimer Offensive. Der Endstand von 31:21 war am Ende auch in der Höhe verdient.

Nach dem vierten Sieg in Folge sind die Germanen solangsam in der Runde angekommen und arbeiten sich in die gewünschte Region der Tabelle vor. Doch am nächsten Sonntag kommt es mit zum nächsten Derby gegen den TSV Handschuhsheim. Bei dieser Begegnung müssen die Germanen wieder an ihr Leistungslimit gehen, um in dem emotionalen und hitzigen Spiel die Oberhand zu behalten.

Die TSG hofft daher auch auf reichlich Unterstützung von den Rängen, damit der Nachbarschaftsduell gewonnen werden kann. Gespielt wird am 2.12. um 18 Uhr in der Dossenheimer Schauenburghalle.

Für die TSG spielten: D.Elfner, Unholz (beide TW), Heinicke (8), Mohr (6/1), Jünger (5), N.Elfner (5/4), Engler (2), Komarek (2), Breitschwerdt (2), Zach (1), Krause, Loddo, Kaul, Fabig


         
         
       
         
         
         
         
       

Schauenburghalle