Heimspiel im Abstiegskampf
So eng es an der Tabellenspitze zugeht, so eng ist auch die Situation am Tabellenende. Neben uns kämpfen auch die SG Nußloch und die dritte Mannschaft der S3L um wichtige Punkte im unteren Bereich der Liga. Jeder Spieltag kann die Tabelle neu sortieren, jeder Punkt kann am Ende entscheidend sein.
Für uns bedeutet das vor allem, die verbleibenden Heimspiele konsequent zu nutzen. Vier Partien stehen noch in der Schauenburghalle an – und jedes einzelne Spiel ist eine Chance, wichtige Zähler einzufahren. Der TV Hemsbach wird als bissiger und ambitionierter Gegner auftreten, der selbst punkten muss, um im Verfolgerfeld zu bleiben. Entsprechend ist mit einer intensiven Begegnung zu rechnen.
Wir wissen um die Schwierigkeit dieser Aufgabe, aber wir wissen auch, dass wir zuhause anders auftreten können. Mit Geschlossenheit, Leidenschaft und einer stabilen Defensive wollen wir unsere Halle verteidigen und endlich wieder etwas Zählbares auf unser Punktekonto bringen.
Dafür brauchen wir euch. Gerade im Abstiegskampf ist die Unterstützung von den Rängen ein entscheidender Faktor. Lasst uns gemeinsam alles in die Waagschale werfen und die Schauenburghalle zu unserem Vorteil machen.
Sonntag, 18:00 Uhr
Schauenburghalle Dossenheim
Fehlende Konstanz kostet Punkte in Hockenheim
Das Kernziel von Trainer Marcus Gutsche war klar: Die Offensive sollte wieder zu ihrem Rhythmus finden und die Mannschaft als geschlossene Einheit agieren.
Der Start in die Partie verlief vielversprechend. Der Angriff um Spielmacher Fath agierte deutlich energischer als in der Vorwoche und erarbeitete sich früh klare Torchancen. Das große Manko in dieser Phase, sowie leider auch im weiteren Spielverlauf, blieb jedoch die Chancenverwertung.
Ein erster Bruch im Spiel erfolgte ab der 8. Minute: Der Offensivmotor geriet ins Stocken, sodass in einer achtminütigen Phase lediglich zwei Treffer gelangen. Die Gastgeber nutzten dies konsequent aus und setzten sich, angetrieben von einem starken Ole Wessel, erstmals auf 11:6 ab. Unsere Mannschaft bewies jedoch Moral, kämpfte sich Tor um Tor zurück und verkürzte in der 22. Minute auf 12:10.
Zusätzlich zum spielerischen Auf und Ab kam personelles Pech hinzu: Ben Brauneck fiel schmerzhaft aus und konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen. In der Folge schlich sich erneut Hektik ins Spiel ein. Technische Fehler und vergebene Großchancen wurden von Hockenheim eiskalt bestraft. Dass es zur Pause „nur“ 16:12 stand, war vor allem einem überragend aufgelegten Liam Erhard im Tor zu verdanken, der sein Team mit starken Paraden im Spiel hielt.
Obwohl man sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen hatte, misslang der Neustart komplett. In der schwächsten Phase des Spiels blieb unsere Mannschaft neun Minuten ohne eigenen Treffer, was die Hausherren zu einer komfortablen 20:12-Führung nutzten. Erst nach einer Auszeit durch Marcus Gutsche fand das Team zurück in den offensiven Rhythmus. Nils Krause übernahm nun verstärkt Verantwortung und sorgte dafür, dass man wieder dagegenhalten konnte. Doch der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt bereits zu groß. Hockenheim verwaltete den Vorsprung routiniert bis zum Endstand von 32:25.
Auch wenn das Ergebnis am Ende etwas deutlicher ausfällt, als es der Spielverlauf vermuten ließ, gibt es positive Ansätze: Im Vergleich zum Eppelheim-Spiel waren deutliche Steigerungen in den Offensivphasen erkennbar. Für die kommenden, richtungsweisenden Partien wird es nun darauf ankommen, diese Leistung über die vollen 60 Minuten abzurufen und die nötige Konstanz zu finden, um sich endlich wieder mit Punkten zu belohnen.
Wichtiges Auswärtsspiel in Hockenheim
In den vergangenen Wochen haben wir mehrfach gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der Heimsieg gegen Brühl und der starke Auftritt in Neuthard haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, auch auswärts mit hoher Intensität und Stabilität aufzutreten.
Genau daran müssen wir in Hockenheim anknüpfen. Es wird erneut ein Auswärtsspiel mit Harz, eine Aufgabe, die volle Konzentration und Konsequenz verlangt. Vor allem defensiv müssen wir geschlossen auftreten und im Angriff mutig, aber diszipliniert agieren. Entscheidend wird sein, über 60 Minuten unser Spiel durchzuziehen und uns nicht von äußeren Faktoren aus dem Rhythmus bringen zu lassen.
Für Hockenheim geht es darum, wichtige Punkte zu sammeln, um im dichten Verfolgerfeld den Anschluss zu halten. Entsprechend ist mit einem hochmotivierten Gegner zu rechnen, der vor heimischem Publikum alles investieren wird.
Für uns bedeutet das, zunächst bei uns selbst zu bleiben. Die Rolle des Underdogs annehmen, klar in den Aktionen bleiben und mit der nötigen Mentalität auftreten. Wenn wir es schaffen, unsere Leistung konsequent abzurufen, ist auch in Hockenheim etwas möglich.
Anpfiff ist am Sonntag um 17.30 Uhr in Hockenheim. Wir freuen uns über jede Unterstützung von den Rängen.
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Viel vorgenommen, wenig umgesetzt.
Nach dem gelungenen Start ins Jahr 2026 wollten wir den positiven Trend auch auswärts beim TV Eppelheim fortsetzen. Die Devise war klar. Mutig auftreten und ein aggressives Spiel auf die Platte bringen. Doch von Beginn an gelang es uns nicht, diese Vorgaben umzusetzen.
Bereits in den ersten Minuten fehlte uns offensiv die nötige Tiefe, um Druck zu erzeugen. Zwei schnelle Gegenstöße brachten die Hausherren früh in Führung. Zwar konnten wir durch Lukas Jünger und Ben Brauneck erste Treffer setzen, insgesamt blieb unser Angriffsspiel jedoch zu harmlos. Ballverluste spielten dem Tempospiel der Gastgeber immer wieder in die Karten. Viele Gegentore entstanden aus Gegenstößen und der zweiten Welle, gegen die wir an diesem Abend kaum Lösungen fanden.
Nach 20 Minuten lag Eppelheim bereits deutlich vorne. Unser Torhüterduo Unholz und Ehrhard verhinderte mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand. Im Positionsangriff stand unsere Abwehr phasenweise stabil und verteidigte konsequent, doch da Eppelheim selten ins gebundene Spiel gezwungen wurde, blieb der Einfluss begrenzt.
Auch nach der Pause gelang es uns nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Trotz Wechseln und dem Versuch, neue Impulse zu setzen, fehlten offensiv die Lösungen. 14 torlose Minuten bis zur Schlusssirene besiegelten schließlich die deutliche Auswärtsniederlage. Am Ende stand ein klares 32:16 auf der Anzeigetafel.
Nach den positiven Wochen zuvor schmerzt dieses Ergebnis. Jetzt gilt es, die Partie schnell abzuhaken, enger zusammenzurücken und den Fokus nach vorne zu richten. In Hockenheim wollen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen.
Handballminis begeisterten beim Minispielfest in Dossenheim
In der Schauenburghalle gab es für die F-Jugend wieder den legendären Geräteaufbau zum Klettern, Balancieren und Springen. Außerdem Torwandschiessen und die Slackline. In der Jahnhalle für die Minis gabs was zum Klettern, Zielwerfen, Trampolinspringen und eine Buckelpisten-Bodenbahn. Es wurde mit viel sportlichem Ehrgeiz um jeden Ball gekämpft, um Tore und eine gelungene Abwehr. Alles in allem, schön war es wieder und hat allen viel Spaß gemacht, positive Resonanz kam von allen Seiten. Eine Siegerehrung gehört auch bei den Jüngsten dazu. Für jedes Kind eine goldene Medaille, etwas Süßes und eine Capri Sonne.
Zwei Hallen bedeutet aber auch doppelte Arbeit. Einen großen Dank an dieser Stelle an das Orga-Team, das die Bewirtung organisiert hat, und beim Auf- und Abbau dabei war. An alle Eltern, die ebenfalls beim Auf- und Abbau bzw. in der Küche geholfen haben, und für die Kuchen- und Waffelteigspenden. Außerdem Helfer aus allen Mannschaften, als Betreuer und Schiedsrichter. Alle haben dazu beigetragen, dass sich sowohl die Dossenheimer als auch die Gäste wohlgefühlt haben.
Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Minispielfest am 22.03.2026 in Handschuhsheim und werden uns im Training weiter mit viel Freude und Hingabe darauf vorbereiten.
Aufgrund der Winter-/Faschingsferien finden am nächsten Wochenende keine Spiele statt.
Weiter geht es am 21./22.02.2026 mit Auswärtsspielen unserer E2, D2, Herren 1b und der Ersten.