Leichtathleten nehmen Sportabzeichen ab

Du möchtest dich bei der Polizei bewerben und benötigst dafür dein Sportabzeichen? Oder du bist einfach nur sportlich und hast Freude an neuen Herausforderungen? Dann komm zur Sportabzeichen Abnahme am Mittwoch den 8.8 um 17.00 Uhr auf den Dossenheimer Sportplatz zur Leichtathletik Hütte.

Teste dich in Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit. Das Sportabzeichen Team lädt Alt und Jung ein. Und wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

Jungs gegen Mädchen

-aha- Zu den Vorkämpfen der badischen Schülermannschaftsmeisterschaften der Leichtathleten in Sinsheim hatte die TSG Germania Dossenheim zwei etwa gleichstarke Jungen- und Mädchenteams in der Klasse der 12 und 13-jährigen entsandt. Beide starteten in der Gruppe 3 mit den Disziplinen 75 m Lauf, Weitsprung, Ballwurf und der 4 x 75 m Staffel.

Mädels und Jungs spornten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an.


Das Wetter war leider etwas frisch und bei den Sprints und dem Wurf herrschte störender Gegenwind. Dass es dennoch zu sehr guten Ergebnissen kam, zeigt den guten Trainingsstand der Athleten. Widelène Haisch legte gleich im 75 m Lauf sehr gute 10,91 sec vor, nur noch getoppt von Faye Lenz, die mit 10,74 nur um 4 hundertstel Sekunden den zehn Jahre alten Vereinsrekord von Ivana Heckmanns verfehlte. Jetzt mussten die Jungs nachlegen. Robert Tzschaschel hatte das Pech gegen den stärksten Wind anlaufen zu müssen und kam so „nur“ auf 11,33 sec. Seinem Freund Christopher König konnte der Wind scheinbar nichts anhaben. Nach einer leichten Korrektur an seinem Laufstil wirbelte er die 75 m Strecke in der neuen Vereinsrekordzeit von 10,70 sec herunter, sich damit ebenso wie Faye Lenz in die badische Spitzengruppe einreihend.

Im Ballwurf waren die Jungen naturgemäß im Vorteil. Die beiden von den Handballern kommenden Neuzugänge Jannes Koch und David Huljak machten ihre Sache sehr gut. Letzterer warf den 200 Gramm Ball 33,5 m weit und Jannes übertraf sogar den bestehenden Vereinsrekord von Christopher mit 43 m um 0,5 m. Da taten sich die Mädchen ungleich schwerer. Emily Thompson warf bei starkem Gegenwind für sie gute 22,0 m und Ada Engelmann rutschte im letzten Versuch noch ein 30,5 m Wurf raus.

Die 4 x 75 m Staffel schien für die Jungs eine klare Sache zu sein, waren sie bisher doch immer schneller als die Mädchen gewesen. Vielleicht etwas zu nachlässig gingen Robert, Jannes, Nando Lenz und Christopher zu Werke, Wechsel 1 klappte noch gut, aber 2 und 3 waren mangelhaft, und so zogen Widelène, Caitlin Thompson, ihre Schwester Emily und Faye auf der inneren Bahn locker an ihnen vorbei und jubelnd ins Ziel.

Im Weitsprung legten wiederum die Mädels vor. Diesmal von Rückenwind unterstützt bestätigte Faye ihre persönliche Bestleistung mit einer konstanten Serie und sehr guten 4,27 m. Aber auch Widelène hatte einen guten Tag erwischt. Alle ihre Sprünge lagen über 4,50 m, der beste sogar bei 4,57 m, damit Christophers Bestleistung um drei Zentimeter übertreffend. Und wieder jubelten die Mädchen. Aber die Jungs hatten noch zwei Asse, die auch noch stechen sollten: Angestachelt von seinen Kameraden, die Schmach von einem Mädchen geschlagen zu werden, nicht auf sich sitzen zu lassen, ging Christopher hochkonzentriert zu Werke. In einer Serie von technisch schon recht sauberen Sprüngen steigerte er sich bis auf eine Weite von 4,69 m, damit schon seinen zweiten Vereinsrekord an diesem Abend einheimsend. Für Robert Tzschaschel, obwohl ein Jahr jünger bisher unangefochtener Weitsprung-König, war dies Ansporn, die Dinge wieder zurechtzurücken. Nach einem Sprung fürs Lehrbuch landete er erst bei 4,78 m, einer von Elfjährigen in Deutschland nur selten gesprungenen Weite.

Zum Abschluss, es war inzwischen spät geworden, gab’s für den gröbsten Hunger noch Pommes, die unter großem Hallo verzehrt wurden. Am Sonntag den 22.07. will man in Heddesheim einen weiteren Durchgang zur badischen Mannschaftsmeisterschaft machen und zwar in der großen Gruppe 2 mit sieben jeweils doppelt zu besetzenden Disziplinen. Das eröffnet die Möglichkeit in der aussichtsreicheren Gruppe Ende September am badischen Endkampf in Schutterwald teilnehmen zu können.

Leichtathleten nehmen Sportabzeichen ab

Du möchtest dich bei der Polizei bewerben und benötigst dafür dein Sportabzeichen? Oder du bist einfach nur sportlich und hast Freude an neuen Herausforderungen? Dann komm zur Sportabzeichen-Abnahme am Mittwoch 13. Juni.

Treffpunkt ist um 17.00 Uhr auf dem Dossenheimer Sportplatz an der Leichtathletik-Hütte. Teste dich in Ausdauer, Kraft, Koordination und Schnelligkeit.
Das Sportabzeichen Team lädt Alt und Jung ein. Wir freuen uns auf jedes neue Gesicht.

 

45-jähriger Stefan Schlechter wirft Speer über 50 Meter

Die diesjährigen Leichtathletik–Regio–Meisterschaften litten unter einer teilweise sehr schwachen Beteiligung. Dies erhöhte natürlich die Medaillenchancen der Athleten, jedoch zu Lasten des sportlichen Wertes. Dennoch freuten sich die Dossenheimer Athleten über ihre acht Medaillen, verschiedene Vereinsrekorde und persönliche Bestleistungen.

Glücklich über die Meisterschaft und seinen 50-Meter-Wurf: Stefan Schlechter


Maximilian Stefini (15 Jahre) startete diesmal im 300 m Lauf und wurde nach einem taktisch noch suboptimalen Lauf in 39,49 sec Dritter, dafür zusammen mit drei Schriesheimer und Rohrbacher Läufern sogar Regio-Meister in der 4 x 100 m Staffel vor der favorisierten Mannheimer Staffel. Tim Terjung steigert sich über 800m von Lauf zu Lauf und ist mittlerweile bei 2:18,84 min angelangt, was diesmal ebenso zur Regiomeisterschaft reichte. Weitere zweite Plätze errangen Katharina König im 80m Hürdenlauf in 14,82 sec, Johannes Schulz-Coulon im 100m Lauf in 11,97 sec und im Weitsprung mit 5,88 m, sowie Baruch Claus mit guten 13,57 m im Kugelstoßen.

Die sportlich herausragende Leistung der Dossenheimer Teilnehmer erbrachte jedoch der 45-jährige Stefan Schlechter, der nachdem er seine Liebe zum Speerwerfen wieder entdeckt hatte im März bereits deutscher Senioren Meister geworden war, dabei die 50 m Marke jedoch noch knapp verfehlt hatte. Aber in Mannheim gelangen ihm im buchstäblich letzten Versuch hervorragende 50,48 m. Dies ist umso erstaunlicher, da er in Dossenheim gar nicht trainieren kann, denn die im Entstehen begriffene Wurfanlage ist für seine Weiten völlig unzureichend. Falls sich dies jedoch in absehbarer Zeit noch ändern sollte, könnte die alte Dossenheimer Speerwurftradition wieder aufleben.