Dienstagsturner on Tour

Acht wanderbegeisterte Dienstagturner begaben sich für vier Tage in das Lechquellengebiet. Bereits im letzten Jahr waren alle von der dortigen Gebirgslandschaft so begeistert, dass ein nochmaliger Besuch der gemeinsame Wunsch war.
Die eingeschworene Truppe genoss den Ausflug in die Alpen.

Schon bei der Anfahrt startete die erste Wandertour in Holzgau. Von der Dorfmitte führte ein stetig ansteigender Weg durch Almwiesen und vorbei an Berghöfen zu der Hängebrücke. Sie ist eine der längsten Fußgänger-Hängebrücke Österreichs. Die Hängebrücke führt auf einer Höhe von 110 m über die Höhenbachschlucht. Nach dem Überqueren der Brücke ging es auf schmalen Pfad weiter vorbei an den Simms-Wasserfällen zur Hütte von Uta. Nach einer Stärkung wurde der Weg durch die Höhenbachschlucht zurück zum Parkplatz gewählt. Weiter ging es zu unserem Quartier in Lech.

Gleich am nächsten Tag ging es in die herrliche Bergwelt von Lech. Wanderziel war die Krieger Alpe und das Kriegerhorn. Von der Unterkunft startend überquerten wir den Lech, gingen durch ein Waldgebiet, das jedoch alsbald von Almwiesen abgelöst wurde. So wurde die Sicht auf die imposante Gebirgswelt um Lech frei. Bei wunderbarem Sonnenschein wurde die Kriegeralpe erreicht. Nach kurzer Rast erfolgte der Anstieg zum Gipfelkreuz auf dem Kriegerhorn. Der Abstieg direkt nach Lech wurde durch die Seilbahn erleichtert. Da es noch früh am Nachmittag war, wurde mit der Gondel der Ruefikopf besucht. Von hier aus waren die Lechtaler Berge aus einer anderen Perspektive zu bewundern.

Am nächsten Tag ging es zunächst mit dem Touristenbus zum Spullersee. Hier startete unsere nächste Tour. Der Weg führte uns am Ufer des Sees entlang, um danach den schmalen Pfad zur Ravensburger Hütte zu finden. Stetig ansteigend ging es zur Hütte. Unterwegs wurde die tolle Aussicht und blühende Flora bewundert, Murmeltiere beobachtet, bevor mit einem steilen Anstieg die Hütte bei herrlichem Sonnenschein erreicht wurde. Nach der Rast ging es abwärts in Richtung Zug und weiter am Lech zur Unterkunft.

Und schon war der Tag der Rückreise gekommen. Heimwärts wurde ein Stopp in Elbigenalp, den Wohnort der Geierwally eingelegt. Wir besuchten die Pfarrkirche St. Nikolaus und weitere Zeitdokumente der Geierwally. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Tannheim. Mit einem kleinen Rundgang durch den Ort wurde auch die geeignete Lokalität für das Mittagsessen gefunden. Nach dem üppigen Mahl wurde die Heimreise fortgesetzt.

Erfolg- und erfahrungsreiches Wochenende in Weingarten

Mit mehreren Jugendteams gingen die Dossenheimer Turner bei den Badischen Meisterschaften in Weingarten an den Start. Hervorzuheben sind vor allem die tollen Leistungen im Turnen und Singen! Unsere junge Meisterschaftsmannschaft (TGM Jugend) durfte nach einem perfekten Wettkampflied (10,0!) sogar auf der Siegerehrung vorsingen.
Die Dossenheimer Turnteams bei der Badischen Meisterschaft in Weingarten.

Eine große Ehre und seit das erste Mal seit langer Zeit, dass eine Dossenheimer Mannschaft hier wieder vertreten war! Leider hat es mit der Qualifikationspunktzahl (34 von 40 Punkte wären nötig gewesen) hauchdünn nicht geklappt (33,65). Die Mannschaft wurde Fünfter, darf aber dennoch an den Deutschen Meisterschaften starten, da sie vom Alter auch noch in der Nachwuchsklasse antreten kann und die nötigen 28 Punkte hierfür locker erreicht hat.

Dies hat – herzlichen Glückwunsch dazu – auch unsere gemischte Nachwuchsmannschaft mit 29,9 Punkten geschafft! Sie erreichten den zweiten Platz vor der Trainingsgruppe von Julia Lorenz, die Dritte wurden, mit 27,6 Punkten aber leider ganz knapp die Qualifikation verpasst haben. Sie dürfen daher nächstes Jahr das Ziel DM wieder in Angriff nehmen. Was das „Party machen“ angeht, gehören sie auf alle Fälle schon zu den ganz Großen! Ebenso qualifizieren konnten sich die „Großen“ im Wettkampf TGW Jugend. Dieser Mannschaft herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz und an alle für die tollen Leistungen!

Die Deutschen Meisterschaften finden vom 4.-6. Oktober in Regensburg statt. Dort gilt es, die Leistungen erneut abzurufen und vielleicht mit den (nach Abzug aller Ferien) zwölf Wochen Training noch ein wenig zu stabilisieren oder sogar zu steigern. Wir Trainer freuen uns darauf! Bitte schaut in die „Familienkalender“ und teilt mir möglichst bald mit, wenn eine Teilnahme nicht möglich ist, damit wir eventuell für Ersatz sorgen können.

Auch auf den Deutschen Meisterschaften brauchen wir Betreuer und müssen Helfer stellen, die messen, stoppen oder ähnliche Helferdienste leisten. Wer Lust hat, mitzufahren, meldet sich am besten bei Suse Leu unter suse.foerderer@web.de

An dieser Stelle vielen Dank unseren Helfern vom Wochenende: Lenja, die den ganzen Tag von 8.30 bis 16.30 Uhr in der Halle die Musikanlage mitbetreut hat, Gregor, der den ganzen Tag Wind und Wetter beim Staffellauf auf dem Sportplatz getrotzt hat, Bastian, der schon um 7.30 Uhr als Helfer mit zum Orientierungslauf gefahren ist und Andi, die sowohl das Schwimmen geleitet hat, als auch als Hallensprecherin während des Wettkampftages eingesetzt war! Und natürlich Jenny, die trotz ihres stressigen Referendariats den Weg zum Betreuen nach Weingarten auf sich genommen hat! Hier gilt der Dank auch dem Seminar Heidelberg (und Herrn Matthias Harbarth), da sie von einer Pflichtveranstaltung an diesem Tag befreit wurde.

Alle sechs Teams erfolgreich bei den Badischen

Im Oktober fuhren über 70 Turnerinnen, Turner, Kampfrichter und Betreuer nach Bretten zum Badischen Schüler-Gruppen-Treffen. Die sechs Teams aus Dossenheim waren alle erfolgreich und zeigten tolle Gruppenübungen am Boden. Bei den weiteren Disziplinen auf dem Sportplatz bei Sonnenschein wurde bei keinem Staffellauf der Stab verloren und der Kiloball wurde teilweise über 10 Meter weit geworfen.
Das Dossenheimer Siegerteam bei den Badischen Meisterschaften

Die drei Teams, die in der Meisterschaftsklasse (SGM) der unter 14-Jährigen starteten, hatten noch zusätzlich das Acapella-Singen im Programm. Das Siegerteam durfte bei der Show der Sieger vor allen Teilnehmern (250) und Zuschauern vorsingen - und es klang richtig gut ohne Mikro in der großen Sporthalle. Die drei Dossenheimer Mannschaften machten den Sieg unter sich aus und durften sich über Gold, Silber und Bronze freuen.
 
Noch eine Besonderheit bot die TSG bei diesen Meisterschaften: eine reine Jungsmannschaft bei insgesamt 24 startenden Teams. Sie erreichten bei ihrem ersten Gruppendreikampf (SGW14) einen respektablen 12. Platz bei den unter 14-Jährigen im Pokalwettbewerb.
 
Die beiden unter zehnjährigen Teams (SGW10) wurden Vierter und Fünfter in ihrer Wettkampfklasse und verpassten nur knapp das Siegerpodest. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Ein besonderer Dank gilt allen, die als Trainer, Betreuer oder Helfer dabei waren, vor allem Suse Leu, die auch als Kampfrichterin im Singen dabei war. Viele mitgereiste Eltern zeigten ihre Verbundenheit und feuerten die Teams toll an.

Dienstags-Turner on Tour

Sechs wanderbegeisterte Sportler verbrachten ein verlängertes Wochenende im Lechquellengebiet. Schon bei der Anfahrt wurde zum Einlaufen die erste Wanderung durchgeführt.

Unsere fleißigen Dienstagsturner erwanderten die österreichische Bergwelt.

Kurz nach Schröcken erfolgte der Einstieg zum Körbersee. Auf schmalen Pfaden durch den Latschenkierferwald ging es steil aufwärts. Nach Überqueren der grünen Alpwiesen wurde der Körbersee erreicht. Weiter ging es nach einer kurzen Rast zum Hochtannbergpass, wo die erste Tour endete.

An nächsten Tag war eine anspruchsvolle Wanderung um die Rote Wand (2715 m) geplant. Der Wanderbus brachte uns von Lech aus zum Formarinsee. Der idyllische Formarinsee liegt am Ende des Zugertals, inmitten des Lechquellengebirges. Der smaragdgrüne See unterhalb der mächtigen Roten Wand wurde zum schönsten Platz in Österreich gewählt. Hier erfolgte der Einstieg über schmale steile Bergpfade durch die Alpwiesen. Es folgen noch einige Latschenkiefern, bevor die Baumgrenze verlassen wurde. Weiterhin steil aufwärts ging es jetzt durch steinige Trampelfpfade hinauf zur Laguzalpe. Nach einer Rast ging es durch ein Geröllfeld bis unterhalb der wuchtigen Felswand. Der Name Rote Wand bezieht sich auf markantes Band aus rotem Kalk, das sich über den Berg – speziell auf der Südwand - zieht. Bei herrlichen Sonnenschein mit milden Temperaturen wurde der Berg umwandert, wobei immer wieder Haltepunkte eingelegt wurden, um die sehr gute Weitsicht zu genießen.

Nach einen ebenso anstrengenden Abstieg wurde müde der Ausgangspunkt erreicht. Mit dem Wanderbus ging es über die Mautstraße zurück nach Lech. Schon am nächsten Tag erfolge die Rückfahrt. Zunächst wurde ein Zwischenstopp in Holzgau eingelegt. Es wurde die längste Hängebrücke Österreich bewundert und überquert. In Hopfen am See wurde das Mittagsessen eingenommen. Nach einem ausgiebigen Sparziergang am See bei herrlichen Herbstwetter ging die Fahrt weiter nach Hause. Alle waren von dem Lechquellengebiet so begeistert, sodass die nächste Tour dorthin schon geplant wird.